StZN: Luftschadstoffe in Stuttgart. Grenzwerte liegen weit entfernt / Fahrverbot: Gericht setzt Frist bis 30. April

StZN: Luftschadstoffe in Stuttgart. Grenzwerte liegen weit entfernt: „Im Januar wird es gleich zwei Demonstrationen auf der Bundesstraße  14 beim Neckartor für saubere Luft geben. Auch Stuttgart wartet auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten.“

StZN: Fahrverbot: Gericht setzt Frist bis 30. April: „Das Verwaltungsgericht Stuttgart setzt dem Land eine letzte Frist, um die versprochene Verkehrsminderung auf der Cannstatter Straße umzusetzen. Sonst droht ein Zwangsgeld. […] Betroffen wären vier Straßen: die Cannstatter Straße am Neckartor, die Tal- und Wagenburgstraße und die Landhausstraße im Stuttgarter Osten. Sie wären dann für Dieselfahrzeuge bis einschließlich Euro 5/V gesperrt. Geregelt würde dies mit dem Schild Durchfahrt verboten plus dem Zusatzzeichen für die Diesel-Definition. Der Planentwurf wurde inzwischen komplett zurückgezogen.“

StZN: Verheerendes Signal. „Gesundheit geht vor„: „Die Landesregierung liefert beim Gesundheitsschutz für die Bürger ein verheerendes Signal, meint Redakteur Konstantin Schwarz.“

Update 3.1.2018:

Über die Demonstration der SÖS am Neujahrstag für eine Reduzierung des Verkehrs rund ums Neckartor wurde auch in der Tagesschau (hier) berichtet. Roland Kugler, der Anwalt der beiden klagenden Anwohner am Neckartor (Kernerviertel), erläuterte in seiner Rede, die fluegel.tv als Video eingestellt hat, die aktuelle Situation:

Update 12.1.2018:

StZN: Protest gegen „Untätigkeit der Regierung“: „Etwa tausend Demonstranten haben am Donnerstagabend in einem Demonstrationszug den Verkehr am Neckartor für fast drei Stunden teilweise lahmgelegt. Am zweiten Tag des aktuellen Feinstaubalarms wollten die Teilnehmer ihren Ärger über die „Untätigkeit der Landesregierung“ im Kampf gegen vom Autoverkehr verursachte Luftschadstoffe ausdrücken und auf die anhaltende Gesundheitsgefährdung aufmerksam machen. Zur Demonstration aufgerufen hatte die Bürgerinitiative Neckartor, unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und zahlreichen Initiativen.“

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