StZN: So ist der Status quo des Milliarden-Projekts

StZN: So ist der Status quo des Milliarden-Projekts: „Am 2. Februar 2010 hat der damalige Bahnchef Rüdiger Grube den Bau von Stuttgart 21 gestartet. Kräne und Baugruben im Talkessel sind inzwischen fester Bestandteil des Stadtbildes. Ein Überblick.“

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StZN: Fildertunnel: Im Kernerviertel den Kellern ganz nah

StZN: Fildertunnel: Im Kernerviertel den Kellern ganz nah: „Unter dem Wohngebiet Kernerviertel kommt die Bahn beim Tunnelbau den Kellern der Häuser ganz nah. Zur Sicherheit setzt sie auf Betoninjektionen, eine Stahlabschirmung und dicke Wände. […] Die letzten paar Hundert Meter des Fildertunnels in Richtung Tiefbahnhof gehören zu den kritischsten Abschnitten bei Stuttgart 21. Imposante 20 Meter breit und 18 Meter hoch sind die beiden Röhren, die hier im Übergang zum Talkessel je zwei Gleise aufnehmen werden. Dicke 50 bis 60 Zentimeter Spritzbeton und Stahl sichern die Arbeiter. Damit die Häuser im Kernerviertel nicht absacken, wurden sie mit einer untergepumpten Betonsuspension um Millimeter angehoben. Bei einem Anbau ging das schief, er bekam Risse, der Abriss war unvermeidbar.“

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Plusminus: Interview mit Kay Scheller (Präsident des Bundesrechnungshofs)

Plusminus: Interview mit Kay Scheller (Präsident des Bundesrechnungshofs): Kay Scheller (Präsident des Bundesrechnungshofs) über die Steuerverschwendung der Deutschen Bahn AG. (über Stuttgart 21 ab Min. 3:07)

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Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann, Ingenieure22, auf der 493. Montagsdemo: Ingenieure22 gewinnen Klage gegen Bahn auf Akteneinsicht

Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann, Ingenieure22, auf der 493. Montagsdemo am 9.12.2019: Ingenieure22 gewinnen Klage gegen Bahn auf Akteneinsicht: „Mal eine gute Nachricht: Unsere Klage gegen die Bahn auf Akteneinsicht war erfolgreich! Am Mittwoch, den 4.12.2019 hat uns der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim in zweiter Instanz im Rahmen eines Vergleichs das Recht zugesprochen, bei der Bahn die Akten zur Tunnel-Entfluchtung und die zugehörige Tunnelsimulation einsehen und auch Notizen machen zu dürfen. Außerdem muss die Bahn 4/5 der Verfahrenskosten tragen. Ein kleiner Wermutstropfen: Leider dürfen wir dabei keine Ablichtungen machen.“

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StZPLus: Haltestellenbau bremst Stadtbahnen aus

StZPlus:Haltestellenbau bremst Stadtbahnen aus: „Seit Jahren wird an der neuen Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie gebaut. […] Vom 7. bis 11. September wird das Netz der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) an einem neuralgischen Punkt in der Innenstadt gesperrt.[…]  Noch zu Beginn des Jahres war man bei der DB zuversichtlich, dass im Februar 2023 die Arbeiten abgeschlossen sein würden. Nun erklärt ein Bahn-Sprecher: „Die Fertigstellung der Trasse zwischen dem Halt Staatsgalerie und dem Halt Hauptbahnhof ist für Juli 2023 geplant.“ Zu den Gründen für die abermalige Verzögerung will er keine Angaben machen.“

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StZPlus: Auf Tauchgang im Schlossgarten

StZPlus: Auf Tauchgang im Schlossgarten: „Die Verlegung des Nesenbachkanals für den neuen Bahnhof von Stuttgart 21 im Schlossgarten sollte längst abgeschlossen sein. Nach jahrelangen Planungen wird nun an der geologischen komplexen Stelle gearbeitet. Dabei schuften Berufstaucher unter Wasser. Kritiker warnen vor den Risiken für das Mineralwasser.“

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StZPlus: Brandschutz bei Stuttgart 21. S 21-Kritiker dürfen Bahnunterlagen einsehen

StZPlus:Brandschutz bei Stuttgart 21. S 21-Kritiker dürfen Bahnunterlagen einsehen: „Vor dem Verwaltungsgerichtshof des Landes endet der Streit zwischen Bahn und einem Stuttgart-21-Kritiker um unter Verschluss gehaltene Unterlagen mit einem Vergleich. Der Kläger bekommt Einblick – allerdings unter bestimmten Auflagen.“

Ingnieure22: Gericht: Stuttgart 21-Gegner haben das Recht, Brandschutzunterlagen einzusehen. Ingenieure befürchten Kaprun 21: „Die S21-kritischen „Ingenieure22“ haben an den von der Bahn präsentierten Ergebnissen erhebliche fachliche Zweifel – diese sollten nach ihrem Eindruck wohl lediglich vor allem die Vertreter von Feuerwehr und Regierungspräsidium im „Arbeitskreis Brandschutz“ des Projekts beruhigen. Die Ingenieure halten es deshalb für unverzichtbar, die Angaben der Bahn zu überprüfen: „Wir dürfen in den Stuttgarter Tunnels nicht sehenden Auges die Möglichkeit einer Katastrophe wie bei der Gletscherbahn Kaprun zulassen, wo 150 der 162 Passagiere bei einem Brand zu Tode kamen.“

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StZPlus: Reges Kommen und Gehen der Eidechsen auf dem Killesberg

StZPlus: Reges Kommen und Gehen der Eidechsen auf dem Killesberg: „Für Stuttgart 21 hat die Bahn Eidechsen vom Neckartal auf den Killesberg umgesiedelt. Nun liegt ein Bericht vor, der die Wirksamkeit des Umzugs untersucht hat. Die Experten müssen sich dabei aber auf Berechnungen verlassen, deren Aussagekraft nur eingeschränkt ist.“

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StZ: Hilft eine neue Stadtbahnlinie der Bahn aus der Bredouille?

StZ: Hilft eine neue Stadtbahnlinie der Bahn aus der Bredouille?: „Die S-Bahn-Strecke zwischen dem Manfred-Rommel-Flughafen und Vaihingen wird 2022 wegen Stuttgart 21 für ein Jahr abgehängt. Eine neue, von den SSB jetzt vorgestellte Gleisverbindung könnte dafür sorgen, dass Passagiere dennoch auf der Schiene zwischen dem Airport und Stuttgart pendeln können.“

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BNN: Rastatter Tunnel: Wurde die Havarie herbei gespart?

BNN: Rastatter Tunnel: Wurde die Havarie herbei gespart?: „Erst stürzt der Tunnel ein, dann kommt raus, er ist so konstruiert, dass ein Drittel der Güterzüge gar nicht durchfahren darf. Gleich zweimal gerät das Rastatter Großprojekt der Deutschen Bahn in die Schlagzeilen. Das Pikante daran: Beide Aufreger hängen unmittelbar zusammen. Weil man den Aufwand scheute, entschied sich die Deutsche Bahn, mit einem Gefälle von zwölf Promille – für Eisenbahn-Verhältnisse relativ steil – in den Rastatter Untergrund zu fahren und genauso steil auch wieder raus.“

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Gablenberger-Klaus-Blog: Die Bäume am Karl-Benz-Platz in Untertürkheim retten

Gablenberger-Klaus-Blog: Die Bäume am Karl-Benz-Platz in Untertürkheim retten: „Antrag der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion: Im Zuge der Kanalarbeiten am Karl-Benz-Platz, die durch den S21-Abstellbahnhof in Untertürkheim notwendig werden (vgl. GRDrs. 696/2018), sollen für die obligatorische Kampfmittelsondierung und -beseitigung mindestens sechs Bäume auf dem Karl-Benz-Platz gefällt werden.“

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Journal Frankfurt: Tarek Al-Wazir: „Der Fernbahntunnel ist nicht vergleichbar mit Stuttgart 21“

Journal Frankfurt: Tarek Al-Wazir: „Der Fernbahntunnel ist nicht vergleichbar mit Stuttgart 21“: Allen Kritikpunkten voran, befürchten viele ein zweites „Stuttgart 21“. Al-Wazir greift dieses Argument an diesem Abend auf: „Der Fernbahntunnel ist nicht vergleichbar mit Stuttgart 21“, versichert er. Dafür sprächen drei Unterschiede: Erstens bliebe der Hauptbahnhof bei dem Bau an seinem ursprünglichen Ort, zweitens gebe es durch den Bau am Ende mehr Gleise und nicht wie bei Stuttgart 21 eine geringere Anzahl und drittens gebe es während der Bauphase vergleichsweise wenige Eingriffe in den bereits bestehenden Verkehr.“

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StZ: Warum im Schlossgarten Taucher unterwegs sind

StZ: Warum im Schlossgarten Taucher unterwegs sind: „An Bagger, Kräne und sonstiges Baustellenwirrwarr hat man sich bei Stuttgart 21 fast schon gewöhnt. Nun greifen aber auch noch Taucher ins Geschehen ein. Wir zeigen im Video, was es damit auf sich hat.“

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StZN: Untertürkheimer wehren sich gegen Abstellbahnhof

StZN: Untertürkheimer wehren sich gegen Abstellbahnhof: „Nicht zuletzt wegen 6000 streng geschützter Eidechsen entpuppt sich der geplante Abstellbahnhof in Untertürkheim für die Bahn als Problemfall. Mitte Januar sollen die Antragsunterlagen nun öffentlich erörtert werden.“

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StZN: Naturschutzbund: Eilantrag gegen S 21 am Airport

StZN: Naturschutzbund: Eilantrag gegen S 21 am Airport: „Die Bahn hat bereits gewichtige Aufträge an Züblin und Max Bögl vergeben uns steht unter Zeitdruck. Der Naturschutzbund aber pocht auf eine abschließende Entscheidung des höchsten Verwaltungsgerichts. Das dauert.“

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StZN: Erneut geänderte Verkehrsführung an der Willy-Brandt-Straße

StZN: Erneut geänderte Verkehrsführung an der Willy-Brandt-Straße: „Die Arbeiten an der Verlegung der Stadtbahnstation Staatsgalerie kommen voran. Für den Autofahrer, der in diesem Bereich unterwegs ist, bedeutet das: die Verkehrsführung ändert sich mal wieder.“

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StZN: Gäubahn-Anschluss an Flughafen. Streit um Ausnahme für Stuttgart 21 geht weiter

StZN: Gäubahn-Anschluss an Flughafen. Streit um Ausnahme für Stuttgart 21 geht weiter: „Die Gäubahnzüge zum Flughafen Stuttgart sollen über S-Bahn-Gleise rollen. Fachleute aus der zuständigen Genehmigungsbehörde und dem Verkehrsministerium lehnen das vehement ab.“

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StZPlus: Tunneldurchbruch in Untertürkheim ist geschafft

StZPlus: Tunneldurchbruch in Untertürkheim ist geschafft: „Die erste Stuttgart-21-Röhre in Untertürkheim zum künftigen Abstellbahnhof ist durchgeschlagen. Doch die Arbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen.“

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Kontext: Der Hölle so nah

Kontext: Der Hölle so nah: „Die Stadtbahnhaltestelle „Staatsgalerie“ wird wegen der querenden S-21-Gleise angehoben und verlegt. Der Neubau aber wird und wird nicht fertig. Deshalb muss die alte Haltestelle, der Zugang zu Baden-Württembergs Kunstmuseum, eingeschränkt weiter betrieben werden. Man kann ihr beim Verfall zusehen.“

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Presseberichte zum Lenkungskreis am 11.11.2019

StZN: Bahn schließt weitere Kostensteigerung aus: „Die Deutsche Bahn will Gerüchten entgegensteuern und hat die Kosten für Stuttgart 21 nachgerechnet. Das Ergebnis: Die Baukosten sollen halten – nach aktuellem Wissensstand.“

Kontext: Freud‘ und Sorg‘ im Lenkungskreis: „Der Lenkungskreis zu Stuttgart 21 tagte mal wieder. Gebangt wird um das heilbringende ETCS. Wie es mit dem Flughafenbahnhof weitergeht, das weiß auch noch kein Mensch. Und dann war da noch eine Arbeitsgruppe.“

StZN: 790 Millionen für digitale Technik: „Im neuen Bahnknoten Stuttgart 21 soll keine alte Technik verbaut werden. Doch die Digitalisierung ist deutlich teurer als herkömmliche Signale und Stellwerke. Die Projektpartner wollen vom Bund rasch Förder­zusagen.“

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StZN: Initiative plädiert für Ergänzung des Tiefbahnhofs

StZN: Initiative plädiert für Ergänzung des Tiefbahnhofs: „Um den künftigen Fahrgastzahlen zu entsprechen, genüge der der neue Bahnhof nicht, sagt eine Initiative, bestehend aus den Landesverbänden des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Fahrgastverbands Pro Bahn sowie dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21.“

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SWR: Projekte wie S21: Dürfen Bürger bald nicht mehr klagen? / StZPlus: Bezug zu Stuttgart 21. Scheuer will Verkehrsprojekte beschleunigen

SWR: Projekte wie S21: Dürfen Bürger bald nicht mehr klagen?:Die Bundesregierung will bei zwölf großen Verkehrsprojekten die Klagerechte von Bürgern und Umweltverbänden beschränken. Begründet wird dies mit zu langen Genehmigungs- und Planungsverfahren wie bei Stuttgart 21.(…) Thomas Groß, Professor für öffentliches Recht an der Universität Osnabrück, sieht das Scheuer-Gesetz kritisch. „Der Gesetzentwurf führt dazu, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger, die zum Beispiel enteignet werden, keine Möglichkeit haben, vor einem Verwaltungsgericht zu klagen. Die einzige Möglichkeit bestünde in einer Verfassungsbeschwerde.“ Das sei kein effektiver Rechtsschutz.“

StZPlus: Bezug zu Stuttgart 21. Scheuer will Verkehrsprojekte beschleunigen: „Um langwierige Verfahren abzukürzen, soll der Bundestag wichtige Verkehrsprojekte künftig per Gesetz beschließen. Warum dieser Plan von Bundesverkehrsminister Scheuer im Land auf scharfen Protest stößt.“ (Update 10.11.)

StZPLus: Verkehrsprojekte. Kurzer Prozess?: Lassen sich wichtige Verkehrsprojekte beschleunigen, wenn der Bundestag sie direkt beschließt und kaum mehr geklagt werden kann? Die Pläne des Bundes werden zu Recht kritisch hinterfragt, kommentiert StZ-Autor Andreas Müller.“ (Update 10.11.)

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Kontext: S 21: Volles Rohr

Kontext: S 21: Volles Rohr: „Immer mehr Häuser im Stuttgarter Kernerviertel bröseln. Schuld sind Tunnel, die die Deutsche Bahn unter dem Stadtteil für Stuttgart 21 bohren lässt und Zement, der in den Untergrund gespritzt wurde. Jüngst ist ein Abwasserrohr geplatzt und ein Hof abgesunken. […] Das Kernerviertel ist der neuralgische Punkt für Stuttgart 21. Die Dichte der nachhaltigen Stuttgart 21-Gegner ist in diesem Stadtteil vergleichsweise hoch, die Tiefe, in der die Bahn ihre Tunnel vom Stadtrand in Richtung Bahnhof bohrt, dafür gering. Schlappe acht Meter sind es beispielsweise von der Tunneloberseite bis zum Kellerboden der Urbanstraße 49, in deren Hinterhof mittlerweile ein großes Loch im Asphalt klafft. Acht Meter, das ist nicht viel.“

Letzte Netzwerke-21-Beiträge zu Bauschäden:

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Fünfte Kelchstütze für den Tiefbahnhof betoniert

Wie im August berichtet, hatte Abschnittsleiter Michael Pradl auf einem Rundgang mit den Ingenieuren22 auf Nachfrage erklärt, dass Ende des Jahres voraussichtlich fünf Kelchstützen stehen werden. Dies hat sich so bestätigt. Die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH informierte Ende Oktober in einer Pressemitteilung (hier), dass fünf Jahr nach dem Start der Bauarbeiten für den Tiefbahnhof die fünfte Kelchstütze in Beton gegossen wurde. Bei der Kelchstütze handelt es sich um einen sogenannten „Randkelch“, der zwischen den beiden Fußgängerstegen steht. Weitere Informationen sowie Fotos findet man in der Pressemitteilung. Danach findet die Betonage des nächsten Kelchs voraussichtlich Anfang 2020 statt.

Nach dem offiziellen Zeitplan der Bahn soll der Rohbau des „Tiefbahnhofs“ Ende 2022 abgeschlossen sein. Einen Zeitplan, wann die restlichen dreiundzwanzig Kelchstützen jeweils realisiert werden sollen, hat die Projektgesellschaft bislang nicht veröffentlicht. Auf unsere Nachfrage im Juli 2019 bei der Bauinfo nach einem Zeitplan erhielten wir die ausweichende Antwort: „Was den Bauablauf für die Kelchstützen betrifft, sind wir kontinuierlich in enger Abstimmung mit unseren Auftragnehmern, um den Prozess weiter zu optimieren.“ Die eigentlichen Tiefbauarbeiten starteten im August 2014, viereinhalb Jahre nach dem offiziellen Baustart für Stuttgart 21 im Februar 2010.

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LR: Deutsche Großbauprojekte: oft zu teuer, zu lange Bauzeit

LR: Deutsche Großbauprojekte: oft zu teuer, zu lange Bauzeit: „Falsch geplant, explodierende Kosten, extrem überzogene Bauzeiten: Das ist meistens die Regel bei öffentlichen Großbaustellen in Deutschland, wie eine neue Studie zeigt. Der Bahnhof Stuttgart 21 und der Berliner Flughafen BER sind keine Einzelfälle: Bundesweit gibt es unzählige Großbauprojekte, die immer später fertig werden.“

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StN: Verkehr in Stuttgart-Plieningen. Was die neue Straße den Menschen bringt

StN: Verkehr in Stuttgart-Plieningen Was die neue Straße den Menschen bringt:  „Im Zuge von Stuttgart  21 ist eine Südumfahrung für Stuttgart-Plieningen geplant. Nachdem die Vorbereitungen ins Stocken geraten waren, ist nun klar, wie sie sich die neue Straße auf die Menschen auswirken wird.“

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BNN: Schräge Bahngleise steigern Unfallgefahr bei Stuttgart 21 – Fluchttreppen sind besonders steil

BNN: Schräge Bahngleise steigern Unfallgefahr bei Stuttgart 21 – Fluchttreppen sind besonders steil: „[…] Die Baustelle des Bahnprojekts Stuttgart 21 erweckt den Eindruck, als hätten die Stuttgarter ihren Frieden mit dem Milliarden-Investment gemacht. Weit gefehlt. Nichts ist in Ordnung mit Stuttgart 21, und der Journalist und Autor Arno Luik hat beträchtlichen Anteil daran, dass die Tiefbahnhof-Gegner gerade wieder Oberwasser haben. Keine Stuttgarter Buchhandlung, in der Luiks Werk mit dem Titel „Schaden in der Oberleitung“ nicht an prominenter Stelle präsentiert würde. Ausgebucht sind in aller Regel auch die Lese-Abende, an denen der S21-Kritiker die Ergebnisse seiner Recherchen zum Besten gibt.“

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Nicht nur 2.000 Rammpfähle. Bauinfo antwortet wegen Anzahl der Bohrpfähle

Anfang August meldete die DB Projektgesellschaft Stuttgart-Ulm GmbH in einer Pressemitteilung (hier), dass der letzte der rund 2.000 Rammpfähle für die Gründung der Bahnsteighalle für den S21-Tiefbahnhof gesetzt sei. Die StZN (hier) erwähnte in ihrer Berichterstattung, dass in dem schwierigen Stuttgarter Untergrund neben den 2.053 Ramm- auch 500 Bohrpfähle gesetzt werden mussten.

Diese Zahlen haben uns stutzig gemacht, da laut der Planfeststellung rund um den „Tiefbahnhof“ rund 3.500 Rammpfähle genehmigt waren. Mit der 11.Planänderung sollten noch einmal 350 dazu kommen (StZ). Eine weitere kleine, zweistellige Zahl sollte dann wegen der Doline am Südkopf im Baufeld 25 noch gesetzt werden. Dies wären also fast fast 4.000 geplante Rammpfähle gewesen.

Sowohl die Ramm- als auch die Bohrpfähle, die am Südkopf ab morgens um 7 Uhr für den „Tiefbahnhof“ sowie für die neue SSB-Haltestelle und deren Zulauftunnel gesetzt wurden, waren entlang des Hangs am nahen Kernerviertels deutlich hörbar. Daher hatten wir im August bei der Bauinfo wegen der Anzahl der bisher gesetzten und noch geplanten Bohrpfähle nachgehakt und von dort letzte Woche folgende Antwort erhalten:

„Vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir im Folgenden gerne beantworten. Vielen Dank für Ihr bereits im Voraus gezeigtes Verständnis, dass wir etwas Zeit benötigt haben, alle Zahlen zusammenzustellen.

Im Bereich des PFA 1.1 sind bislang rund 3.500 Bohrpfähle hergestellt. Diese umfassen:

  • rund 850 Bohrpfähle am Nordkopf
  • rund 750 Bohrpfähle im Bereich Bahnhofshalle
  • rund 1.900 Bohrpfähle am Südkopf

Für die Verlegung der Haltestelle Staatsgalerie sind fast 1.000 Bohrpfähle vorgesehen. Es handelt sich dabei um Pfähle sowohl im Verantwortungsgebiet der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH, als auch der SSB. Hiervon sind etwas weniger als 700 Pfähle hergestellt. Nach jetzigem Stand sind im Bereich Nordkopf sowie im Bereich der Bahnhofshalle keine weiteren Bohrpfähle vorgesehen. Im Bereich Südkopf sind nach derzeitigem Planungsstand noch etwa 290 Pfähle zu bohren.

Zur Gesamtzahl der Rammpfähle ist zu sagen, dass die in der Planfeststellung genannte Pfahlanzahl im Bauablauf konkretisiert wird. Dies wurde so auch explizit in der 11. Planänderung beschrieben: „Die endgültigen Pfahllängen, Pfahlanzahl und Pfahlanordnung richten sich nach der statischen Berechnung und sind abhängig von den geologischen Verhältnissen“. Im vorliegenden Fall war die Anzahl der statisch notwendigen Pfähle geringer, als in der Planfeststellung angenommen.“

Zwar liegt die Anzahl der Rammpfähle deutlich niedriger als ursprünglich geplant. Doch neben den 2.053 Rammpfählen sind rund 4.790 Bohrpfähle (3.500 für den „Tiefbahnhof“,  1.000 für die SSB-Bauten und 290 noch herzustellenden Pfähle für den Südkopf) zu berücksichtigen. Also eine fast zehn Mal höhere Zahl von Bohrpfählen als in der Presse zu lesen war.

Tröstlich, dass laut Auskunft der Bauinfo im Verhältnis zur hohen Gesamtzahl nur noch rund 290 Bohrpfähle am Südkopf und weitere 300 für die Herstellung der SSB-Tunnel erforderlich sind. Von daher ist zumindest ein Ende der Pfahlsetzungen absehbar.

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StZN: Letzter großer Tunnel nach Ulm durchgeschlagen

StZN: Letzter großer Tunnel nach Ulm durchgeschlagen: „Der letzte Tunnel der neuen ICE-Trasse nach Ulm ist durchgeschlagen worden. Nun sei der gesamte Tunnelvortrieb der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm nahezu abgeschlossen.“

Pressemitteilung PSU: Albvorland: Tunnelvortriebsmaschine „WANDA“ ist am Ziel. Letzter großer Tunnel der Neubaustrecke vorgetrieben

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SWR: Die Gäubahn – Das Ende einer Magistrale? / SB: Kreistag rechnet mit Stuttgarter Verkehrschaos

SWR: Die Gäubahn – Das Ende einer Magistrale?:Die Zugverbindung zwischen Stuttgart und Singen und weiter bis Zürich war einst eine wichtige Magistrale, auf der Züge zwischen Berlin und Italien verkehrten. Der Film erzählt die über 140-jährige Geschichte der Gäubahn und fragt, wie es weiter geht.[…] Große Änderungen stehen wegen der Bauarbeiten für „Stuttgart 21“ an. So soll der Start- und Endbahnhof der Gäubahn in zwei S-Bahn-Stationen verlegt werden. Für eine Übergangszeit von mehreren Jahren werden Umsteiger damit in der Regel ein Fahrzeitverlängerung von einer Stunde in Kauf nehmen müssen.“ (u.a. auch mit Rudi Röder vom Netzwerk Killesberg)

SB: Kreistag rechnet mit Stuttgarter Verkehrschaos: „Die Gäubahn gekappt, die Autobahn bei Böblingen jahrelang im Ausbau: Droht dem südlichen Landesteil, demnächst vom Stuttgarter Speckgürtel verkehrlich auf lange Zeit abgeschnitten zu werden? Das wird im Kreis Rottweil befürchtet. Eine Lösung ist noch nicht in Sicht.“

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StZ: Ärger um Betriebskonzept erreicht Berlin

StZ: Ärger um Betriebskonzept erreicht Berlin: „Was ändert sich für die S-Bahnpendler, sobald Stuttgart 21 auf den Fildern in Betrieb geht? Darauf hat derzeit keiner eine Antwort. Das will der Grünen-Bundespolitiker Matthias Gastel nicht hinnehmen und fragt in Berlin nach. Die Antwort fällt dürr aus.“

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Neues aus dem Kernerviertel: Hof hat sich gesenkt. Bahn will über Bauschäden im Kernerviertel vor dem Gemeinderat berichten

Es gibt Neues aus dem Kernerviertel zu berichten. Aktuell stehen die Vortriebsarbeiten der Oströhre kurz hinter dem Wohnhaus Schützenstraße 13 und der Weströhre unter der Urbanstraße 49. Die Lage der Wohnhäuser ist aus der Biss-Karte ersichtlich:

Von dort haben uns Anwohner darüber informiert, dass sich der Hof zwischen den Häusern Urbanstraße 49 und 49 A  stark gesenkt habe. Außerdem sei ein Rohr- und in Folge ein Wasserschaden zu vermelden. Die Lage wurde von Bahnvertretern besichtigt, die einräumten, dass die Arbeiten der Bahn -vor allem die Hebungsinjektionen- dafür ursächlich wären. Daraufhin sei schweres Gerät angerückt. Da die Verstopfung im Hinterhof vor Ort nicht gelöst werden könne, muss jetzt ca. 10 Meter vom Schacht entfernt schnellstmöglich aufgegraben werden. Die Bahn spricht davon, dass es sich hierbei um eine Sofortmaßnahme zur Minimierung weiteren Schadens handle. Dadurch entfallen vorübergehend die Parkplätze im Hinterhof. Der Fußweg zum Hinterhaus bleibt erhalten. Die Anwohner werden von der Bahn über die weiteren Schritte informiert.

Mit etwas Verspätung möchten wir auch darauf aufmerksam machen, dass die Stadt Stuttgart Ende August 2019 auf die Anfrage der Grünen-Fraktion im Gemeinderat vom Mai zur Informationspolitik der Bahn über die Bauschäden im Kernerviertel Stellung genommen hat. Lesen Sie hier.

Wie CS21-Chef Manfred Leger Mitte Mai im Gespräch mit Vertretern des Netzwerks Kernerviertel und der Stadt Stuttgart zusagte, fanden Mitte Juli 2019 zwei nicht-öffentliche Informationsveranstaltungen über die Bauschäden im Kernerviertel statt, zu denen die Eigentümer und Mieter entlang der Tunnelröhren eingeladen wurden. Die Präsentation der beiden Veranstaltungen sind nicht auf der Webseite der Projektgesellschaft veröffentlicht.

In der Stellungnahme der Stadt Stuttgart heißt es weiter in Punkt 2, dass die Bahn „im Herbst im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik (STA) über die eingetretenen Schäden im Kernerviertel, deren Ursache und die weiteren Bauschritte informieren“ werde. Auf Nachfrage bei der städtischen Bürgerbeauftragten Ronja Griegel erhielten wir die Auskunft, dass die Stadt hierzu noch in der Terminabstimmung mit der Projektgesellschaft stehe.

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StZN: Ein komplexes Bauwerk am Rande des Rosensteinparks

StZN: Ein komplexes Bauwerk am Rande des Rosensteinparks: „Die Planungen für den Rettungsschacht haben ein Jahr gedauert. Und auch der Bau wird Zeit brauchen – weil in der Nähe der Juchtenkäfer lebt und deshalb spezielle Baumschutzzäune errichtet werden mussten.“

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StZN: S21-Tunnelbohrmaschine „Suse“ wird zerlegt

StZN: S21-Tunnelbohrmaschine „Suse“ wird zerlegt: „Jahrelang hatte sich die Tunnelbohrmaschine „Suse“ auf der Mega-Baustelle Stuttgart 21 durch das Erdreich gebuddelt – nun ist Schluss. Die Tunnelbohrmaschine „Suse“ wird zerlegt und soll in Teilen von ihrem Hersteller Herrenknecht in künftigen Maschinen wiederverwendet werden.“

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StZN: Erneut Bauerlaubnis für Airport-Gleise / SWP: Nach Klage von S21-Gegner: Bahn darf am Flughafen weiter bauen

StZN: Erneut Bauerlaubnis für Airport-Gleise: „Das Eisenbahn-Bundesamt (Eba) in Bonn hat die fehlerhafte Baugenehmigung für den Straßenanschluss von Plieningen und die ICE-Strecke entlang der Autobahn mitsamt Flughafen-Anschluss korrigiert. Laut Eisenbahn-Bundesamt seien die Fehler mit dem erteilten Ergänzungsbeschluss, der am Donnerstag zugestellt wurde, geheilt. Es könne nun sofort gebaut werden. Das wird von einem Kläger bestritten.“

SWP: Nach Klage von S21-Gegner: Bahn darf am Flughafen weiter bauen:Die Deutsche Bahn (DB) hat die Bauarbeiten zum Anschluss des Flughafen Stuttgart an die Neubaustrecke zwischen Ulm und Stuttgart wieder aufgenommen. Das teilte die Projektgesellschaft am Donnerstag mit. Das Eisenbahn-Bundesamt habe den Sofortvollzug für den entsprechenden Planfeststellungsabschnitt des umstrittenen Bahnprojektes Stuttgart 21 angeordnet.“

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StZN: Filderstadt blickt mit Sorge aufs Bahn-Konzept / Warnung vor Verkehrschaos / Programmierter Verkehrskollaps

StZN: Filderstadt blickt mit Sorge aufs Bahn-Konzept: „Erhebt nun auch eine zweite Filderkommune seine Stimme gegen das Bahn-Konzept? Filderstadts Oberbürgermeister Christoph Traub trifft sich mit Amtskollege Roland Klenk aus Leinfelden-Echterdingen. Inhalt des Gesprächs: das S-21-Konzept auf den Fildern und die kritische Expertise von Gutachter Hohnecker.“

StN: Warnung vor Verkehrschaos: „Die Oberbürgermeister von Böblingen und Sindelfingen verschicken einen Brandbrief. Sie fürchten, dass wegen Stuttgart 21 und Autobahnausbau der Landkreis abgehängt.“

StZ: Programmierter Verkehrskollaps: „19 Rathauschefs haben einen Brandbrief an den Verkehrsminister verschickt. Sie fürchten um die Zukunft des Kreises als Wirtschaftsstandort – im Kern wegen Fehlplanungen.“

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StZPlus: S-Bahnprobleme bahnintern verursacht?

StZPlus:S-Bahnprobleme bahnintern verursacht?: „Auch bei der S-21-Baustelle an der Tunnelrampe handelt es sich wohl weniger um eine schicksalhafte Störung der Signaltechnik als um ein hausgemachtes Problem. Weil die Bahn zu Jahresanfang nicht fertig wurde, musste in den Sommerferien gearbeitet werden. Dass es dabei anschließend Probleme mit der Signaltechnik gab, erklärt der Verband damit, dass „die Umbauarbeiten an der Signaltechnik der Tunnelrampe im Zuge von S 21 nicht planmäßig fertiggestellt werden konnten“ und die „aufgetretene Störung provisorisch“ behoben werden musste.“

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StZN: Verkehrsminister Scheuer soll bei S 21 durchgreifen / StZN+: „Der Käs ist noch nicht gegessen“

StZN: Verkehrsminister Scheuer soll bei S 21 durchgreifen: „Das Verkehrsministerium hat intern massive Termin- und Kostenrisiken zugegeben. Rechnungshof und Bundestag fordern eine Neubewertung. Vier Abschnitte des S-21-Bahnprojekts werden besonders kritisch gesehen.“

StZN+: „Der Käs ist noch nicht gegessen“: „Der 1,7-Milliarden-Euro-Nachschlag, den der DB-Aufsichtsrat Ende 2017 genehmigte, ist bereits verplant, die Fertigstellung Ende 2025 nicht sicher. In diesem Jahr sei man gut vorangekommen, sagt der für die Station verantwortliche S-21-Abschnittsleiter Michael Pradel, zuvor entstandenen Verzug habe man aber nicht gutmachen können. Dabei arbeiten die Eisenflechter an den Kelchstützen inzwischen täglich in zwei Zehn-Stunden-Schichten. Aus Ausschreibungen und Umplanungen spricht Terminnot.“

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Bündnis begrüßt Forderung des Bundesrechnungshofs, Stuttgart 21 jetzt neu zu bewerten

Pressemeldung Aktionsbündnis: Bündnis begrüßt Forderung des Bundesrechnungshofs, Stuttgart 21 jetzt neu zu bewerten: „Das Aktionsbündnis begrüßt, dass sich erstmals skeptische und selbstkritische Stimmen zu S21 aus dem Lager der Projektbefürworter deutlich zu Wort melden. „Irgendwann ist die Faktenlage so erdrückend, dass Leugnen nicht mehr funktioniert“, so Bündnissprecher Dr. Eisenhart von Loeper. Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Bundesrechnungshof, der in seinem aktuellen, vertraulichen Bericht zum wiederholten Male – und massiver denn je – warnt, „dass S21 noch teurer und noch später fertig wird, und schon die bisherigen Projektkosten“ (von den noch zu Befürchtenden ganz zu schwiegen) „für den Staatskonzern „kaum tragbar“ (BRH) seien“, so ein Bericht von Thomas Wüpper in der aktuellen Ausgabe der Stuttgarter Zeitung.“

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StZPlus: Bundestag soll Bahn-Milliarden sperren

StZPlus: Bundestag soll Bahn-Milliarden sperren: „Die DB AG soll bis 2029 insgesamt 58 Milliarden Euro fürs Schienennetz erhalten. Warum man im Bundestag und beim Bundesrechnungshof den Vertrag der Regierung mit ihrem größten Staatskonzern sehr kritisch sieht. […] Der BRH kritisiert das System seit Jahren als ineffizient und fordert viel strengere Kontrollen, um Zweckentfremdung von Geldern zu verhindern, zum Beispiel beim Milliardenprojekt Stuttgart 21, wo riesige Finanzlöcher klaffen.“

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StZN: Erste Prämissen für den Schienenbau nach S 21

StZN: Erste Prämissen für den Schienenbau nach S 21: „Welche Möglichkeiten gibt es, die Schieneninfrastruktur nach der Inbetriebnahme des Projekts Stuttgart 21 auszubauen? Eine Arbeitsgruppe von Bahn, dem Verkehrsministerium des Landes, Region und Stadt Stuttgart soll bis zum Herbst dazu Bausteine definieren. In zwei Sitzungen, das berichtete Andrea Klett-Eininger, Leiterin des persönlichen Referats von OB Fritz Kuhn (Grüne)vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik, habe sich die Gruppe bisher auf sechs Prämissen verständigen können.“

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StZN: Bund: Weitere Verzögerung bei S 21 möglich / Süddeutsche: Immer teurer, immer später: Kretschmann sieht S21 mit Sorge

StZN: Bund: Weitere Verzögerung bei S 21 möglich: „Die Bundesregierung soll das Bahnprojekt besser überwachen. Das hat der zuständige Bundestagsausschuss einstimmig beschlossen. Dort wächst der Ärger über die unzureichende Kontrolle des Projekts und das Verkehrsministerium. Die Kostenexplosion bei Stuttgart 21 bringt die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG massiv unter Druck. Der Bundesrechnungshof (BRH) warnt in aktuellen vertraulichen Berichten an den Bundestag eindringlich, dass S 21 noch teurer und noch später fertig werden wird und schon die bisherigen Mehrkosten für den Staatskonzern „kaum tragbar“ seien. Das Projekt solle neu bewertet und der Umfang, soweit möglich, verringert werden.“

Süddeutsche: Immer teurer, immer später: Kretschmann sieht S21 mit Sorge: „Er wird teurer als der neue Berliner Flughafen und ist auch weit umstrittener: Der Stuttgarter Tiefbahnhof, zu dem die Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart gehört. 2025 soll er fertig sein – statt wie geplant im Jahr 2021. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht die Entwicklung mit Sorge.“

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StZN: Auf den Fildern wächst die Kritik am Bahnkonzept

StZN: Auf den Fildern wächst die Kritik am Bahnkonzept: „Ein Experte hegt erhebliche Zweifel an dem, was die Deutsche Bahn für Stuttgart 21 rund um den Flughafen vorhat. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen versucht, das Ruder deshalb noch herumzureißen und sucht Verbündete.“

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Wasserzutritt im mittleren Fildertunnel nicht im Anhydritgestein / Sanierung von Anhydritschäden im Gotschnatunnel

Vor zwei Wochen feierte die Bahn den Abschluss des maschinellen Vortriebs im Fildertunnel. Maschinell aufgefahren wurden der obere und der untere Fildertunnel. Der mittlere Abschnitt wurde wegen der Abdichtungsbauwerke im Übergang zum stark quellfähigen Anhydritgestein in bergmännischer Spritzbetonbauweise vorgetrieben. Teile dieses Tunnelabschnitts liegen in diesem Gestein (rot). Hier ein Längsschnitt von WBI von 2012, der die Strecken des maschinellen (TVM) und bergmännischen Vortriebs (SBW) darstellt:

Daher machte ein Nachtrag im EU-Amtsblatt von Mitte August 2019 etwas hellhörig, in dem von einem Wasserzutritt im mittleren Fildertunnel und zusätzlichen Maßnahmen die Rede ist. Darin heißt es: „Maßnahmen zur Gebirgswasserreduktion im mittleren Fildertunnel (MFT) GL. 802 […] Nach Ausräumung der Sohle in der Gleisachse 802 wurden unvorhergesehene Wassereintritte festgestellt, die nach Abstimmung mit dem SV Tunnel zusätzliche Maßnahmen vor dem Einbau der Innenschale erforderlich machten.“

Netzwerk-21 hat bei der Bauinfo nachgefragt, ob der Wasserzutritt im anhydritführenden Gestein stattfand und als Antwort erhalten, dass dies nicht der Fall war: „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Das Wasser ist nicht im anhydritführenden Bereich des Fildertunnels zugetreten. Es kam daher auch nicht zu Hebungen. Die im Amtsblatt genannte Formulierung „zusätzliche Maßnahmen“ meint, dass die Maßnahmen im Hinblick auf den Bauvertrag „zusätzlich“ waren. Die Maßnahmen selbst waren die üblichen Maßnahmen vor Einbau der Innenschale, z. B. das Aufbringen des Abdichtungsträgers, der Einbau eines Vlies oder der Einbau von Kunststoffabdichtungsbahnen.“

In diesem Zusammenhang möchten wir anmerken, dass Projektgesellschaft bis heute nicht die Öffentlichkeit informiert hat, in welchem Tunnelabschnitt ein Wasserzutritt im Anhydrit stattfand, den sie im letzten Lenkungskreis gegenüber ihren Projektpartnern einräumte. Ob dies im Obertürkheimer Tunnel am Rande von Gablenberg der Fall war, wie wir damals aufgrund eines EU-Nachtrags vermuteten, oder in einem anderen S21-Tunnel, ist weiterhin offen.

Wenn Anhydritgestein durch den Tunnelbau mit Wasser in Kontakt kommt, sind die Quellprozesse fast nicht zu stoppen und ziehen wie beim Leonberger Engelbergtunnel immer wieder millionenteure Sanierungsarbeiten mit längeren Komplettsperrungen nach sich. Auf ein weiteres Beispiel, den im Jahr 2005 eröffneten Gotschnatunnel im Schweizer Kanton Graubünden, macht der S21-Irrtum-Blog in seinem aktuellen Beitrag „Erleidet Stuttgart 21 das Schicksal des Schweizer Gotschnatunnels?“ aufmerksam. Hier auch ein Bericht des Schweizer Rundfunks zu den Schäden durch die Quellungen und den Sanierungsarbeiten in diesem Tunnel.

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Branddirektion und Bahn antworten auf die Fragen der SÖSLINKEPLUS-Fraktion zum Brand im Obertürkheimer Tunnel

Am 10. April 2019 geriet bei Verschalungsarbeiten eine Betonspritzmaschine knapp 700 Meter vom Zwischenangriff Wangen in einer der beiden Tunnelröhre des Obertürkheimer Tunnels in Brand und konnte erst Stunden später mit einem Großeinsatz der Feuerwehr gelöscht werden. Die Rauchschwaden drangen auch über das Tunnelportal der Rettungszufahrt neben Wagenburgtunnel aus. Die Anwohner des Kernerviertels wurden gebeten Fenster und Türen zu schließen. Als Grund für die lang andauernden Löscharbeiten gab die StZN (hier) an, dass die Feuerwehr neben dem langen Weg zur Brandstelle noch mit einer zweiten Herausforderung zu kämpfen hatte: „An der Brandstelle konnte aus technischen Gründen nur mit Löschpulver und Kohlendioxid gearbeitet werden, nicht mit Wasser.“ Die Ingenieure22 schrieben damals in ihrer  kritischen Betrachtung (hier), dass sich die Stuttgarter Medien allesamt sehr bedeckt und uneinheitlich hielten, was den Hergang angeht. Deutlich mehr erfuhren die Leser des Konstanzer Südkuriers (hier). Dort fand sich die Information, dass der Brand in einem Tunnelabschnitt mit dem quellfähigen Anhydritgestein lag und daher nicht mit Wasser gelöscht werden konnte. 

Damals stellte die Gemeinderatsfraktion SÖSLINKEPLUS eine Anfrage an die Stadt Stuttgart zum Brand im S-21-Tunnel, u.a. nach dem Brandschutz bei S21-Tunneln, den durch den Brand entstandenen Schäden am Tunnelbau, den kurz- und langfristigen Gefahren durch emittierte Giftstoffe und dem Einsatz einer Rettungswehr der Baufirmen. Die Fragestellungen zum Brandgeschehen wurden bereits am 30.August von der Branddirektion Stuttgart unter Beteiligung der DB AG beantwortet. Wir möchten etwas verspätet auf die Stellungnahme hinweisen. Lesen Sie hier.

In dem neunseitigen Papier heißt es zur Frage, warum der Brand nicht mit Wasser gelöscht konnte: „Dass beim Brand am 10.04.2019 zunächst nicht mit Wasser gelöscht wurde, stellte eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund des Anhydritgesteins dar. Nachdem die betroffene Baumaschine in einen Bereich außerhalb des Anhydritbereichs verbracht wurde, in dem mit Wasser vorgegangen werden kann, wurde Wasser eingesetzt. Wenn sich im Einsatzverlauf ergeben hätte, dass eine Menschenrettung im Tunnel erforderlich gewesen wäre, hätten wir – unabhängig von möglichen Schäden am Bauwerk – sofort mit Wasser gelöscht. Nach dem vollständigen Einbau der Innenschale kann in allen Tunneln ohne Rücksicht auf Anhydrit mit Wasser gelöscht werden.“

Zur Frage nach der Giftigkeit der Rauchwolken, die auch über das Kernerviertel zogen, schreibt die DB AG, dass die Feuerwehr erst zu einem späteren Zeitpunkt Luftmessungen durchführen konnte. Die Branddirektion ergänzt: „Erfahrungsgemäß unterscheiden sich die entstandenen Verbrennungsprodukte bei Bränden von Pkw, Lkw, Wohnungen o.ä. nicht signifikant. Je nach brennendem Stoff wären zwar Unterschiede erkennbar, diese sind aber nicht praxisrelevant und werden daher nicht näher untersucht oder bewertet. Brandrauch ist grundsätzlich toxisch und korrosiv.“

Auch vier Monate nach dem Brand kann die Bahn keine Auskunft zur Brandursache machen. In der Stellungnahme heißt es: „Welche Öle oder Stoffe genau in einer Baumaschine enthalten sind, dazu kann die ARGE keine Aussage tätigen, weil es ihr nicht bekannt ist. Was genau gebrannt hat, dazu konnte die ARGE noch keine Aussage machen, da es hierzu momentan noch eine Untersuchung gibt.“

Auch keine konkrete Antwort geben die Branddirektion und die Bahn auf die Frage der Fraktion: „Wie ist die Menge Hydrauliköl der verbrannten Betonspritzmaschine zu bewerten im Vergleich zu einem ICE-Triebkopf?“ Die Branddirektion kann dazu keine Aussage treffen. Die DB AG verweist auf die ihre Merkblätter, die auch die jeweils mitgeführten Betriebsmittel enthalten würden und der Branddirektion jederzeit zugänglich seien.

Interessant ist, dass laut der Stellungnahme nach dem Brand sämtliche Bauarbeiten im Obertürkheimer Tunnel nur 48 Stunden ruhten und keine weitere zeitliche Verzögerung eintrat. Wir hatten noch in unserem Bericht über die letzte Informationsveranstaltung in Obertürkheim spekuliert, ob der geringe Baufortschritt bei der Innenverschalung des Tunnels auf den Brand zurückzuführen sei.

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NachDenkSeiten: „Das Desaster der Deutschen Bahn ist kein Versehen“

NachDenkSeiten: „Das Desaster der Deutschen Bahn ist kein Versehen“: „Auch der Journalist Arno Luik beschäftigt sich seit vielen Jahren kritisch mit der Deutschen Bahn. Nun hat er seine Recherchen in einem Buch veröffentlicht. Im Interview mit den NachDenkSeiten betont Luik, dass die desolate Situation der Bahn nicht auf unglückliche Fehlentscheidungen zurückzuführen ist. Unter Schützenhilfe der Politik haben, wie er sagt, „Täter“ die Bahn schwer beschädigt. Das milliardenschwere Projekt Stuttgart 21 „mit seinen explodierenden Kosten“, sagt Luik, „gefährdet nun faktisch die Existenz der tief verschuldeten Bahn.“

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StZPlus: Deutliche Watsche für Konzept auf der Filderebene

StZPlus: Deutliche Watsche für Konzept auf der Filderebene: „Ein Experte, den die Stadt Leinfelden-Echterdingen engagiert hat, hegt erhebliche Zweifel an dem, was die Bahn rund um den Flughafen vorhat. Er kommt zu einem vernichtenden Urteil für das Bauprojekt auf den Fildern.“

StZN: Neuer Vorstoß für die Plieninger Südumgehung: „Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bemängelte die Abwägung, was das Für und Wider der Südumgehung Plieningen anging. Nun hat das Regierungspräsidium neue Unterlagen ans Eisenbahn-Bundesamt geschickt.“

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Motor City Super Stuttgart. Theater in der S21-Baugrube unter Kelchstützen

SWR: Großes Theater im Bauloch von Stuttgart 21: „Motor City Super Stuttgart“: „Die S-21-Baugrube als Bühne der Avantgarde: Theaterregisseur und Sänger Schorsch Kamerun inszeniert „Motor City Super Stuttgart.“

t-online: Bühne statt Beton: Theater bespielt Baugrube „Stuttgart 21“: „Die Inszenierung werde Kritik üben an einem Wachstumsdenken, für das auch Stuttgart 21 stehe. „Stuttgart 21 ist für mich kein Fortschritt“, sagte Kamerun der Deutschen Presse-Agentur. „Ich finde es sogar unmodern, weil es für ein Festhalten am Wachstumszwang steht. Ich schaue traurig auf dieses Projekt.“

                               Foto: Netzwerke-21

Kontext: „Einfach nicht zu Ende scheitern“: „Die S-21-Baugrube als Bühne der Avantgarde: Der Theaterregisseur Schorsch Kamerun wird hier „Motor City Super Stuttgart“ inszenieren, eine „Dystopie-Sinfonie“. Ein Gespräch über Stuttgart 21, die gesellschaftliche Notwendigkeit zur Reduktion und die Ambivalenzen einer Inszenierung von Gnaden der Bahn.“

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Kontext: Bahnkrott

Kontext: Bahnkrott: „Der Bundesrechnungshof hat als regelmäßiger Mahner schon viel Abträgliches zum Zustand der Deutschen Bahn zusammengetragen. Jetzt beschreibt ein Sonderbericht die Entwicklung des Konzerns als besorgniserregend. Schuld daran ist auch Stuttgart 21.“

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StZPlus: Viel besser als Stuttgart 21

StZPlus: Viel besser als Stuttgart 21: „In der Main-Metropole soll möglicherweise ein Tiefbahnhof gebaut werden. […] In Frankfurt nehmen sich die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG nun das erfolgreiche Kombimodell in Zürich als Vorbild. Fragt sich nur, warum sich die Verantwortlichen seit so vielen Jahren einer intelligenteren Lösung bei S 21 verweigern. Schon Schlichter Heiner Geißler hatte einst das Kombimodell vorgeschlagen. Die Bahn könnte dann ober- und unterirdisch fahren, hätte Ausweichmöglichkeiten und mehr Kapazitäten.“

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