Kontext: Ungebremst in den Anhydrit

Die Wochenzeitschrift Kontext berichtet (hier), dass der Bürgermeister von Staufen im Vorfeld der Geothermie-Bohrungen Warnungen eines Freiburger Ingenieurbüros für Geologie und Hydrologie wegen des quellfähigen Anhydrit ignoriert hatte. Der Wasserzutritt bei den Bohrungen verursachte, dass sich seit zwölf Jahren die historische Altstadt um bis zu 62 Zentimeter gehoben und sich der Boden in horizontaler Richtung um 42 Zentimeter verschoben hat. 270 Häuser wurden zum Teil massiv beschädigt.

Zwar sind Geothermiebohrungen nicht mit dem Tunnelbau im Anhydrit vergleichbar. Doch auch beim Tunnelbau im Anhydrit warnten Experten vor den Risiken des quellfähigen Gesteins. Zuletzt in einem Gutachten, das der Aufsichtsrat der DB AG 2016 in Auftrag gegeben hatte. Die Bahn wies damals die Kritik zurück, räumte 2018 jedoch ein, dass das Risiko Anhydrit „neu in die Betrachtung eingezogen werden“ muss.

In der letzten Sitzung des Lenkungskreises erwähnte die Bahn einen Wasserzutritt und Quellung im Anhydrit ein, der beobachtet würde. Bis heute ist dazu weder eine Pressemitteilung noch eine Zeitungsmeldung erschienen, um welchen Tunnel es sich handelt. Wir berichteten, dass laut einem Nachtrag 2017 ein Wasserzutritt im Anhydrit beim Obertürkheimer Tunnel am Rand von Gablenberg stattfand.

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StZ+: Eidechsen-Exodus am Killesberg

Bereits im November 2018 berichtete der SWR  in „Zur Sache Baden-Württemberg“, dass die Umsiedelung der Mauereidechsen auf die extra dafür umgebaute Feuerbacher Heide ein Flop war. Stattdessen tummlen sie sich in den benachbarten Gärten am Killesberg. Jetzt hat lauf einer StZ+Meldung (hier) in Anwohner beim Eisenbahn-Bundesamt den ersten Bericht zur Überwachung der Eidechsen eingesehen, der diese Beobachtung bestätigt. Danach konnten bei der Begehung im April 2018 nur noch 140 der 800 neu angesiedelten Tiere beobachtet werden. Die Bahn relativiert jedoch den Bericht, da entgegen der Planung erst später auch noch Tiere umgesiedelt wurden.

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Weserkurier: Deutsche Bahn-Vorstandschef mit Optimismus für die Zukunft

Weserkurier: Deutsche Bahn-Vorstandschef mit Optimismus für die Zukunft: „Richard Lutz ist Vorstandschef der Deutschen Bahn. Im Interview [mit Thomas Wüpper] spricht er über die Dauerkrise des größten Staatskonzerns und seinen Optimismus für die Zukunft. […]  Zum Problemprojekt Stuttgart 21: Bleibt es bei den Kosten von höchstens 8,2 Milliarden Euro und der Eröffnung Ende 2025?:  Davon gehen wir derzeit aus. Aktuell sehen wir weder weitere Termin- noch Kostenrisiken. Sorgen bereitet uns jedoch die Entwicklung der Baupreise, die es auch bei anderen Projekten der Infrastruktur gibt.“

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Radio Dreyeckland: S21 macht Risse

In der Morgenausgabe der Sendereihe Fokus Südwest von Radio Dryeckland (hier) berichtet Frank Schweizer, Netzwerke 21, in einem fast 10 minütigen Interview über die aktuellen Gebäudeschäden im Kernerviertel durch den Tunnelvortrieb von Stuttgart 21 und die Problematik der Haftung durch die Versicherung der Bahn.

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SWR: Durch S21-Arbeiten beschädigtes Haus wird abgerissen

SWR: Durch S21-Arbeiten beschädigtes Haus wird abgerissen: „Ein Haus, das im Zusammenhang mit den S21-Bauarbeiten beschädigt wurde, wird laut Bahn abgerissen und neuaufgebaut. Es soll nicht das einzige Gebäude sein, an dem Risse festgestellt wurden.“ (u.a. Radio-Interview mit Frank Schweizer, Netzwerk Kernerviertel)

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Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 465. Montagsdemo zum geplanten Abstellbahnhof

Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, hat auf der 465. Montagsdemo zum geplanten Abstellbahnhof in Untertürkheim gesprochen (Text / Video). In seiner Rede heißt es u.a.:

„In der Rechtfertigung der jetzt ausgelegten Planung für 1.6b, heißt es, dass „ausreichend Abstellkapazität in räumlicher Nähe zum Hauptbahnhof zwingend erforderlich“ sei (Erl.-bericht III, S.12). Und nun kommt der Projektchef Herr Leger ins Spiel. Er nimmt seinen Namen wörtlich und legt der Bahn ein richtiges Kuckucksei ins Nest, denn in der Presse wird er zitiert, dass „das Projekt auch ohne Abstellbahnhof in Betrieb gehen“ könne. Was denn nun? Entweder ist die Rechtfertigung der Planung falsch oder Herr Leger ist – gelinde gesagt – einem Irrtum unterlegen. Denn „zwingend erforderlich“ lässt in der Logik keine Alternativen zu.

Sein „Plan B“ sieht vor, die Abstellung nicht nur 5 km entfernt vom Tiefbahnhof, sondern „weit weg“, also vielleicht 20 oder gar 50 km. Und wer soll die laufenden Kosten dafür tragen? Die neuen privaten Anbieter sicher nicht. Sie werden beim Land (Verkehrsministerium) abrechnen und dann kann nur weniger richtige Verkehrs(nutz)leistung bestellt werden.“

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Anfrage der Grünen an die Stadt Stuttgart zu Gebäudeschäden im Kernerviertel

Die Stadträte der Grünen-Fraktion im Gemeinderat haben heute eine Anfrage an die Stadt Stuttgart zu den Gebäudeschäden im Kernerviertel gestellt. Lesen Sie hier. Auch aus ihrer Sicht wirft der Hausabriss im Kernerviertel und die Einschätzung der Bahn Fragen auf. Die Projektgesellschaft soll die offenen Fragen des Netzwerks Kernerviertel in einer  Informationsveranstaltung beantworten und die betroffenen Anwohner transparent informieren. In dieser Anfrage beantragen die Stadträte daher:

„1. Die städtische Bürgerbeauftragte für Stuttgart 21 führt in Abstimmung mit dem Netzwerk Kernerviertel, der PSU und dem Bezirksbeirat Mitte schnellstmöglich eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Anwohner*innen des Kernerviertels durch, bei der alle Fragen des Netzwerks beantwortet werden und lückenlos über die Situation des vom Tunnelbau betroffenen Gebäudebestandes im Kernerviertel informiert wird.

2. In einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Umwelt und Technik wird der Ge-meinderat über die Lage im Kernerviertel informiert (Stand der Tunnelarbeiten, Ergebnisse der Messungen an den Gebäuden, Situation und Hintergründe der bisher festgestellten Beschädigungen an Gebäuden, weiteres Vorgehen der PSU im Bauabschnitt unter dem Kernerviertel).“

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Weitere Eigentümer melden Risse – Netzwerk Kernerviertel fordert Infoveranstaltung

Das Wohnhaus Kernerstraße 30, dessen stark beschädigter Anbau nun abgerissen werden soll, ist nicht der einzige Gebäudeschaden im Kernerviertel. Auch Eigentümer in der Werastraße und der Kernerstraße meldeten der Bahn Risse, die sich jetzt im Zuge der Untertunnelung gebildet haben. Die Sorge um mögliche Bauschäden durch den Tunnelbau treibt inzwischen auch Anwohner im Kernerviertel um, die nicht unmittelbar unterfahren werden, wie beispielsweise rund um den Schützenplatz. Die Eigentümer und Mieter sind verunsichert, was noch auf sie zukommt.

Das Netzwerk Kernerviertel hat sich daher mit einem Fragenkatalog (hier) an die Projektgesellschaft und an die städtische Bürgerbeauftragte Ronja Griegel gewandt, dass kurzfristig eine Infoveranstaltung im Kernerviertel für die vom Tunnelbau betroffenen Eigentümer und Mieter stattfinden soll. Der Fragenkatalog betrifft den Tunnelvortrieb sowie die Messungen, Hebungsinjektionen und die Bauschäden. Das Netzwerk Kernerviertel erwartet, dass diese Fragen zum Tunnelbau und dessen Folgen in aller Öffentlichkeit von der Bahn als Projektträger beantwortet werden, wie dies auch in der Vergangenheit auf den letzten Rathausveranstaltungen geschehen ist.

Zudem fordert das Netzwerk aussagekräftige Tunnelvortriebsstände ein und schreibt: „Für den Vortrieb unter dem Kernerviertel ist wegen des großen Querschnitts der beiden Tunnelröhren, der schwierigen Geologie, der teilweise geringen Unterfahrungstiefe und den Hebungsinjektionen fast drei Jahre angesetzt. Die auf der Webseite der PSU veröffentlichten Grafiken des Vortriebsstands sind nicht aussagekräftig, Veränderungen des Vortriebsstands nicht ablesbar und daher als Information völlig unzureichend. Die PSU erstellt regelmäßig Vortriebstände, aus denen auch die einzelnen Gebäude erkennbar sind. Es wäre für die Kommunikation der Bahn gegenüber den Anwohnern dringend notwendig und würde viele Nachfragen ersparen, wenn diese Grafiken wöchentlich auf der Website der PSU veröffentlicht werden.“

Die StZ berichtet in ihrer heutigen Printausgabe und seit gestern online in einem StZ+-Artikel (hier) darüber. Darin heißt es: „Bei den Anwohnern des Kernerviertels schrillen die Alarmglocken: Nach der Ankündigung der Bahn, einen beim Tunnelbau für Stuttgart 21 beschädigten Teil des Hauses Kernerstrasse 30 abzureißen, sei nun „Feuer unter dem Dach“, sagt Frank Schweizer vom Netzwerk Kernerviertel, der unweit des betroffenen Hauses wohnt. […] Nach seiner Beobachtung würden seit Wochen im Kernerviertel täglich Messungen durchgeführt. Schweizer weist darauf hin, dass weitere Gebäudeeigentümer an der Kerner- und an der Werastrasse Bauschäden melden würden.“

Die Einschätzung der Bahn, der jetzt abzureißende Anbau in der Kernerstraße 30 sei auf einen nach dem zweiten Weltkrieg nicht fachgerechten Wiederaufbau zurückzuführen, will Schweizer nicht so stehen lassen. Die StZ zitiert ihn: “ „Wie kann man so etwas behaupten. Ob das Gebäude nicht fachgerecht ausgeführt wurde, sieht man doch erst, wenn es abgerissen ist.“ 70 Jahre sei das Gebäude ohne Schaden da gestanden- „und womöglich wäre das auch noch einmal 70 Jahr so gewesen„.“

Näheres zu den Rissen im Kernerviertel beim Wohngebäude Kernerstraße 30 und der Nachbarschaft berichtete Frank Schweizer gestern Abend auf der 465. Montagsdemo (Youtube-Video). Zur Veranschaulichung des geplanten Tunnelverlaufs noch ein Auszug aus der Biss-Karte:

Von den angegebenen Unterfahrungstiefen muss noch der Keller des jeweiligen Gebäudes und die Tunnelhöhe abgezogen werden. Hier ein erläuternde Grafik für die Schützenstraße 10 von Klaus Gebhard:

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Neue SSB-Haltstelle Staatsgalerie soll im September 2020 in Betrieb gehen

Die StZ berichtet (hier) über die neue SSB-Haltestelle Staatsgalerie, die ab 11.September 2020 in Betrieb genommen werden soll. Über die neue Haltstelle werden vorerst nur die U-Bahn-Fahrten Richtung Charlottenplatz laufen. Die Stammstrecke Richtung Hauptbahnhof bleibt weiterhin gesperrt. Die StZ erwähnt in der Meldung , dass direkte Fahrten zum Hauptbahnhof wieder frühestens Ende 2022 möglich sein werden.

Allerdings hängt der Zeitplan für den Bau der beiden SSB-Tunnel Richtung Hauptbahnhof von Bau des Nesenbachdükers ab und diese Bauarbeiten wurden von der Bahn erst im August 2018 ausgeschrieben. Die Bekanntmachung  der Ausschreibung im EU-Amtsblatt und der Zeitplan in den Ausschreibungsunterlagen sahen damals noch einen Baustart für Februar 2019 und eine Fertigstellung der SSB-Tunnelröhren Richtung Hauptbahnhof für Anfang 2023 vor. Doch bis heute ist keine Bekanntmachung im EU-Amtsblatt zu finden, dass dieser Bauauftrag tatsächlich vergeben wurde.

Nicht bekannt ist auch, wie die Anwohner des Kernerviertels während der S21-Bauarbeiten die neue SSB-Haltestelle erreichen können. Anlässlich der „Tage der offenen Baustelle“ schrieben wir im Januar 2019: „Wegen des Zugangs zur neuen Haltstelle, während die Bahn zur Herstellung der Trogblöcke quer über der B14 baut, ist die Bahn derzeit mit der Stadt Stuttgart noch im Gespräch. Der in den letzten Anwohnerveranstaltung am Rande erwähnte Wulle-Steg soll es wegen der fehlenden Barrierefreiheit wahrscheinlich nicht werden. Eher angedacht sei ein Übergang an der B14 neben der Baustelle.“

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StZ+: S 21: Bahn reißt beschädigtes Haus ab

Update 20.5.: Ende Februar berichteten wir darüber, dass durch die vorbereitenden Tunnelbaumaßnahmen (Hebungsinjektionen) ein Teil des Wohngebäudes in der Kernerstraße 30 stark beschädigt wurde (Beitrag 1 / Beitrag 2). Jetzt kann der beschädigte Anbau nicht mehr gerettet und soll daher abgerissen werden. Die Stuttgarter Zeitung berichtet darüber in ihrer heutigen Printausgabe und online als StZ+Meldung (hier).

Die Bahn räumt zwar ein, dass der Tunnelbau Auslöser des Schadens ist, sieht jedoch laut StZ-Bericht das Ausmaß des Schadens auf eine „nicht fachgerechte Ausführung beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen“. Die StZ schreibt: „Beide Gebäude, sowohl die Kernerstraße 30 wie auch die Schützenstraße 14, waren im Zweiten Weltkrieg beschädigt und auf den bestehenden Fundamenten wieder aufgebaut worden. Dabei sei auch der Zwischenbau entstanden, der nun abgerissen wird. Aus dieser Historie folgert die Bahn, dass das betroffene Bauwerk „nicht vergleichbar mit anderen
Gebäuden im Kernerviertel“ sei.“

Wie allerdings eines (Kernerstraße 30) von zwei mit einem Zwischenbau verbundenen Wohnhäusern angehoben werden kann und das andere (Schützenstraße 14) nicht, ohne dass dabei an diesem Zwischenbau Spannungen und Risse entstehen, bleibt in dem StZ-Artikel offen.

Im Kommentar „Sicherheit muss Priorität haben“ ermahnt die StZ die Bahn, dass sich diese weitere Schäden wie den im Kernerviertel nicht leisten kann und schreibt: „Alle , die im Kernerviertel über den noch zu bauenden Tunneln  wohnen und arbeiten, werden nun mit noch größerer Aufmerksamkeit ihre Wohnungen und Büros betrachten. [..] Es sind noch einige Meter Tunnel unter dem Kernerviertel zu graben, ehe die Mineure an der Sängerstraße wieder Licht sehen. Und je weiter sich die Tunnelbauer in Richtung künftigen Bahnhof vorarbeiten, desto weniger Erdreich bleibt zwischen den Fundamenten der Häuser. So sehr den Projektbetreibern auch der Zeitplan im Nacken sitzt: in diesem sensiblen Bereich muss Sicherheit vor Schnelligkeit gehen. Sicherheit für die Mineure unter Tage bei ihrer gefährlichen Arbeit, aber eben auch Sicherheit für die Bewohner und Besitzer von Immobilien.“

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StZN: Bahnbrücke bald fertig – der Radweg nicht

StZN: Bahnbrücke bald fertig – der Radweg nicht: „Die neue Neckarquerung mit vier Gleisen zwischen Bad Cannstatt und dem Rosensteinpark ist laut Bahn im Zeitplan. Noch nicht klar ist allerdings, was nach 2025, wenn Stuttgart 21 in Betrieb sein soll, mit der alten Bahnbrücke geschieht.“

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StZN: Pläne für Rosensteinviertel lösen Widerspruch aus

StZN: Pläne für Rosensteinviertel lösen Widerspruch aus: „Die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs lassen Befürworter und Gegner von Stuttgart 21 nicht kalt. Die einen fordern bessere Lösungen vor allem beim Umgang mit der Topografie im S-21-Areal. Die anderen werden grundsätzlicher.“

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Planunterlagen zum Abstellbahnhof in Untertürkheim zur Einsicht veröffentlicht / StZN: Bahn bereitet eine Notlösung vor

Seit heute sind wieder Planunterlagen zum Abstellbahnhof in Untertürkheim ausgelegt, die die Bahn jetzt im vierten Anlauf beantragt hat. Wer als Anwohner die Unterlagen einsehen möchte, findet sie auch online auf der Webseite des Regierungspräsidiums.

In den Unterlagen enthalten sind auch die schalltechnischen Untersuchungen über den zu erwartenden Lärm während der Bauzeit und durch den Bahnbetrieb des Abstelbahnhofs, über die wir noch berichten werden.

Die Unterlagen sind bis zum 12.Juni 2019 ausgelegt. Die Einwendefrist endet am 12.August 2019. Nähere Informationen zum Planfeststellungsverfahren des Abschnitts 1.6b findet man im Bekanntmachungstext des Regierungspräsidiums. Die Präsentation der Bahn zum Abstellbahnhof, die am 9.4. 2019 im Bezirksbeirat gezeigt wurde, ist auf der Webseite der Projektgesellschaft (hier) eingestellt. Hier ein Auszug:

Doch die Bahn muss damit rechnen, dass es wegen Artenschutzes zu einem langwierigen Klageverfahren kommen wird und erwägt daher laut einer Meldung der Stuttgarter Nachrichten (hier) einen Plan B, nämlich den provisorischen Betrieb von Bahnabstellflächen außerhalb Stuttgarts.

Die StZN schreibt zur Klageankündigung des NABU : „Kleemann sagt der Bahn im Zweifelsfall einen langwierigen Rechtsweg bis vor den Europäischen Gerichtshof voraus: „Zwei Jahre sind da nichts.“ Beginnen könnte er nach der Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes (Eba), mit der die Bahn für Mitte 2020 rechnet. Von Mitte 2021 an soll gebaut werden. Bei einem späteren Start wäre der Zeitplan für Stuttgart 21 (Inbetriebnahme Ende 2025) kaum zu halten. Kleemann hält ihn für illusorisch. „Ich nehme nicht an, dass S 21 vor 2028 in Betrieb gehen wird“, sagt er.“

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StZ: Zeit der Provisorien im Norden geht zu Ende / StN: Bald freie Fahrt zum Tiefbahnhof

StZ: Zeit der Provisorien im Norden geht zu Ende: „Ein letztes Mal müssen in Feuerbach für Stuttgart 21 die Gleise gesperrt werden. Für Bahnpendler sollen Umwege dann der Vergangenheit angehören. Der Einbau von Aufzügen dauert aber noch. […] In den gut drei Kilometer langen Röhren unter Killes- und Kriegsberg laufen die nächsten Arbeitsschritte. Weil sich die Tunnelbauer dort durch eine Gesteinsart gearbeitet haben, die bei Kontakt mit Wasser zu quillen beginnt, pressen die Mineure nun ein Acrylharz als Abdichtung in das Gestein. Diese Injektionen seien zu 75 Prozent abgeschlossen, sagt Lienhart, in einem Viertel der Tunnelstrecke sei bereits die Betonschale eingebaut.“

StN: Bald freie Fahrt zum Tiefbahnhof: „In Feuerbach werden Züge der Stuttgart-21-Infrastruktur in die Tunnel zum Hauptbahnhof gelenkt. Die letzten Arbeiten dafür laufen.“

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StZ: Grüne fordern Geld vom Bund

StZ: Grüne fordern Geld vom Bund: „Der bahnpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Matthias Gastel, will, dass Berlin mitfinanziert. Das Bundesverkehrsministerium warnt vor Mehrbelastungen durch die gestiegenen Baupreise.“

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StZ: Auf der Bahnbaustelle wird es jetzt eng

StZ: Auf der Bahnbaustelle wird es jetzt eng: „Nach der Entscheidung, bei Wendlingen die Neubaustrecke und den Bestand mit zwei Gleisen zu verbinden, zeigt die Bahn, wie diffizil sich das Vorhaben gestaltet. An anderen Abschnitten im Albvorland wird die Strecke erkennbar.“

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Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein. Netzwerk Gablenberg hakte dazu bereits mehrfach nach

Letzten Freitag trafen sich Vertreter der Bahn und der Projektpartner von Land, Stadt und Region wieder zur halbjährlichen Sitzung des Lenkungskreises. Die beiden Stuttgarter Zeitungen (hier) berichteten darüber. Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags für den Bau der jetzt zweigleisig geplanten Wendlinger Kurve. Wir werden noch über den Baufortschritt, der in den Lenkungskreisunterlagen vom 3.Mai 2019 präsentiert wurde, berichten.

Ein Satz in der Meldung der Stuttgarter Nachrichten (hier) macht hellhörig: [Verkehrsminister] „Hermann sprach Schwierigkeiten bei Stuttgart 21 an. Die Bahn habe dem Lenkungskreis über Wassereintritt in einem im Anhydrit liegenden Tunnel berichtet. Das werde „beobachtet“. Anhydrit quillt bei Wasserzutritt stark.“

Darüber muss die Bahn ihre Projektpartner nur mündlich informiert haben. Jedenfalls enthalten die Lenkungskreisunterlagen zum Anhydrit dazu keinen Hinweis. Wie auch in den vergangenen Präsentationen finden sich nur nähere Informationen über den Anhydrit im PFA 1.5. beim Bau des Feuerbacher und Bad Cannstatter Tunnels.  Die Folie ist zudem nahezu wortgleich mit der Folie aus der vorletzten Lenkungskreissitzung vom November 2018. Nur in einem Satz auf der Folie 23 beim Vortriebstand des Obertürkheimer Tunnels („Los 1B: Abdichtungsinjektionen im Anhydrit“), informierte die Bahn darüber, dass auch bei diesem Tunnel Injektionen zum Schutz vor eindringendes Wasser durchgeführt werden, über die wir bereits im März 2019 berichtet hatten.

Es ist zu vermuten, dass die Bahn in der Lenkungskreissitzung verspätet über den Wasserzutritt im Anhydrit beim Bau des Obertürkheimer Tunnels informierte, der bereits 2017 am Rande von Gablenberg stattgefunden hat. Den Wasserzutritt und die Injektionen, die zum Schutz vor Quellvorgängen durchgeführt wurden, konnte man einem im EU-Amtsblatt veröffentlichten Nachtrag vom Dezember 2017 zur Durchführung von Injektionen im Gleis 61 HBF (TM 2260-2400)  entnehmen. Darin heißt es:

„Trotz umfangreicher geologischer Erkundungsmaßnahmen im Vorfeld wurden während der Ausführung des Vortriebs im Bereich der Gleisachse (GA) 902 bzw. 62 Hbf Wasserzutritte im Anhydrit führenden Gebirge festgestellt, welche möglicherweise im Zusammenhang stehen mit einer bislang unbekannten geologischen Störung. Nach Maßgabe des Sachverständigen Tunnel müssen die Wasserzutritte in der Formation km 1BH wirkungsvoll unterbunden werden, um unkontrollierte Quellvorgänge mit einhergehenden Folgeschäden dauerhaft auszuschließen. Das Injektionskonzept WBI, so übermittelt am 28.11.2017, ist deshalb zwingend und zeitnah umzusetzen. Die Anordnung führt zu keiner Veränderung des Gesamtcharakters des Hauptauftrages. Die Injektionsmaßnahmen sind erforderlich, um das beauftragte Bau-Soll zu realisieren und das bestehende Baugrundrisiko zu reduzieren.“

Weitere Nachträge vom 31.05.2018 und 10.08.2018 enthielten die Information, dass wegen der erforderlichen Injektionen geplante Injektionsringe in den Tunnelachsen 61 und 62 modifiziert und verschoben werden mussten.

Laut dem Nachtrag fand der Wasserzutritt in der Gleisachse 61 zwischen den Tunnelmetern 2260 bis 2400 statt. Anhand einer Anlage zum Planfeststellungsbeschluss 1.6a (Anlage_02_05_Blatt_01_von_02) dürfte dies am Rande der Gablenberger Bergstraße und dem angrenzenden Hang zu lokalisieren sein:

Das Netzwerk Gablenberg hatte sich daher letztes Jahr Ende August in einem Schreiben mit folgenden Fragen an den damaligen Geschäftsführer der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, Peter Sturm, gewandt:

Mit Schreiben vom 10.September 2018 antwortete Herr Sturm, dass es sich lediglich um Sickerwasser handle und dieses in einem anhydritfreien Abschnitt aufgetreten wäre:

Allerdings enthielt der EU-Nachtrag den klaren Hinweis, dass der Wasserzutritt im Anhydrit führenden Gebirge stattfand, möglicherweise über eine geologische Störung und nicht über Tunnelwasser. Auch dass Gegenmaßnahmen erforderlich waren, um „unkontrollierte Quellvorgänge mit einhergehenden Folgeschäden“ zu verhindern

Daher hakte das Netzwerk Gablenberg im März 2019 im Nachgang der Tunnelführung unter dem Kernerviertel bei Andreas Dörfel,  Teamleiter Technisches Projektmanagement Abschnitt 1.2/1.6a, nach den Hintergründen und mehr Details zum Wasserzutritt im Anhydrit führenden Gestein während des Vortriebs nach. Doch seine Antwort zu den Injektionen im Obertürkheimer Tunnel, über die wir am 23.März berichtet hatten, ging nicht darauf ein.

Das Eingeständnis der Bahn auf dem Lenkungskreis bestätigt den Wasserzutritt in den Anhydrit und dass dies beobachtet werde. Von daher wäre es an der Zeit, dass nicht nur die Projektpartner, sondern auch die Öffentlichkeit und insbesondere die Anwohner darüber informiert werden.

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Große Wendlinger Kurve wird mit Zuschüssen von Land und Region gebaut

StZ: S-21-Erweiterung im Neckartal wird gebaut: „Der Abzweig von der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm Richtung Tübingen bekommt ein zweites Gleis. Landesverkehrsminister Winfried Hermann und Bahnvorstand Pofalla haben den Finanzierungsvertrag unterzeichnet. Für das Land ist das nicht ohne Risiko.“

StN: Knoten um Wendlinger Kurve gelöst: „Bald neun Jahre nach dem Schlichterspruch von Heiner Geißler haben sich die Partner des Bahnprojekts Stuttgart 21 am Freitag auf den Bau eines Zusatzgleises bei Wendlingen geeinigt. Geißler hatte die Verbesserung als „unabdingbar“ bezeichnet. Die zusätzliche, nun kreuzungsfreie Infrastruktur durch das zweite Gleis zählt nicht zum Projekt Stuttgart 21, sondern zur hauptsächlich vom Bund und vom Land mit 950 Millionen Euro finanzierten Strecke Wendlingen-Ulm (3,7 Milliarden Euro Baukosten), soll sich aber unmittelbar auf die Betriebsqualität des neuen Hauptbahnhofs auswirken.“

SWR: Drohendes Nadelöhr bei Stuttgart 21 abgewendet: „Land und Deutsche Bahn haben sich am Freitag auf einen Finanzierungsvertrag für die sogenannte „Große Wendlinger Kurve“ geeinigt. Bis zu 100 Millionen Euro soll die Neubaustrecke kosten.“

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StZN: Stadt zahlt für Schallschutz im S-Bahn-Tunnel

StZN: Stadt zahlt für Schallschutz im S-Bahn-Tunnel: „Die Bahn soll stand heute 5,2 Millionen Euro dafür erhalten, dass die Schienen im neuen S-Bahn-Tunnel federnd gelagert werden.“

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StZ: Bahnbehörde genehmigt neue Gleise im Neckartal

StZ: Bahnbehörde genehmigt neue Gleise im Neckartal: „Die sogenannte Große Wendlinger Kurve zur besseren Anbindung des Raums Reutlingen/Tübingen kann gebaut werden – sofern sich Geldgeber finden. Das Landesverkehrsministerium ziert sich, Kosten zu nennen.“

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StZN: Heftiger Schlagabtausch zum Rosenstein-Wettbewerb

StZN: Heftiger Schlagabtausch zum Rosenstein-Wettbewerb: Die zwei wichtigsten städtebaulichen Entwürfe für die Stuttgart-21-Viertel werden überarbeitet. Die Projektkritiker möchten darin noch oberirdische Gleise zum Hauptbahnhof sehen. Aber da spielt die Mehrheit im Rathaus nicht mit.“

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StZN: Schutzgemeinschaft Filder macht mobil

StZN: Schutzgemeinschaft Filder macht mobil: „Die Umweltschützer von den Fildern wollen die Wähler sensibilisieren. Sie spitzen ihre Kritik am Flughafen und an den Plänen der Bahn für Stuttgart 21 zu.“

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StZ: Eidechse sollen in den Norden ziehen

StZ: Eidechsen sollen in den Norden ziehen: „Die Bahn will Tiere für Stuttgart 21 von Untertürkheim nach Zuffenhausen und Freiberg umsiedeln. Sie hat dabei eigene Flächen an bestehenden Bahnstrecken im Auge. Ob die ausreichend groß sind, ist aber ungewiss.“

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Kontext: Ungesund im Untergrund

Kontext: Ungesund im Untergrund: Feinstaub – der ist doch oben am Stuttgarter Neckartor. Ja, aber nicht nur. Wie gefährlich der umherfliegende Dreck unter der Erde sein kann, zeigt sich am Zürcher Tiefbahnhof. Bei S 21 wird es, warnen jetzt Experten, noch viel schlimmer.

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StZN: S-Bahn-Weiche wird viel teurer

StZN: S-Bahn-Weiche wird viel teurer:Die Bahn und der Verband Region Stuttgart waren sich schon einig über die Kosten für vier zusätzliche Weichen, die nach der Inbetriebnahme von S 21 den S-Bahnverkehr verbessern werden. Doch nun fordert die Bahn einen Nachschlag. Und wie reagiert die Region?“

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StZN: Neuer Bauantrag für den Abstellbahnhof

StZN:Neuer Bauantrag für den Abstellbahnhof: „Die Projektgesellschaft Stuttgart-Ulm hat die Unterlagen zum Bau des für Stuttgart 21 benötigten Abstellbahnhofs Untertürkheim beim Eisenbahnbundesamt eingereicht. Es ist der vierte Anlauf.“

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StZN: Ludwigsburg will nicht mehr alleine den Stuttgart-21-Schutt entsorgen

StZN: Ludwigsburg will nicht mehr alleine den Stuttgart-21-Schutt entsorgen: „Beim Bau des Tiefbahnhofs in Stuttgart und der Tunnel fallen Millionen Tonnen Erde an. In der Region trägt die Hauptlast der Entsorgung der Kreis Ludwigsburg – doch der fordert jetzt Solidarität ein.“

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Presseberichte 25 Jahre Stuttgart 21 Teil 1

StZ: Ein Vierteljahrhundert „Jahrhundertprojekt“: „Vor 25 Jahren wurde die Idee für Stuttgart 21 präsentiert. Seitdem sind die Kosten gestiegen und die Terminpläne immer wieder gestreckt worden. Gegner des Vorhabens hoffen weiterhin, das Projekt stoppen zu können.“

StN: „Kein Superlativ ist übertrieben“: „Die Euphorie war groß im April 1994. Im Landtag wurden die Pläne für ein „Jahrhundertprojekt“ präsentiert: Stuttgart 21. Ein Vierteljahrhundert später ist so mancher ernüchtert.“

StZN: Kelchstütze zum Jubiläum: „Vor 25 Jahren wurde das Projekt Stuttgart 21 vorgestellt. Pünktlich zum Jubiläum steht die erste Stützenreihe für das Tiefbahnhofsdach.“

Kontext: Milliarden zugeschustert: „25 Jahre Stuttgart 21: Dass das Projekt immer teurer wird, ist bekannt. Dass die Bahn gegen ihre Projektpartner wegen Mehrkostenübernahme klagt, auch. Jahrelang hatten Land und Stadt Stuttgart die Bahn mit großzügigen Finanzhilfen zum Bauen motiviert, jetzt heißt die Lösung: kreative Extratöpfe.“

Kontext: Beim Immobilien-Poker verzockt: „Mit dem Neubau der heutigen LBBW-Zentrale am früheren Güterbahnhof entstand die Idee, Stuttgart brauche ein neues Stadtzentrum. 25 Jahre später gibt es dieses Zentrum immer noch nicht. Aber öffentliches Eigentum wurde in großem Umfang in private Taschen verschoben.“

Kontext: Wo ein Bagger steht: „Die Sozialdemokraten in Baden-Württemberg hatten gut 15 Jahre Zeit, sich elegant von Stuttgart 21 zu verabschieden. An Gelegenheiten war kein Mangel, sogar während der Koalitionsverhandlungen mit den Grünen 2011. Woran es fehlte, waren Einsicht und der Mut, Irrtümer zu korrigieren.“

Kontext: Süß, ein Kätzchen: „Stuttgart 21 wird 25 Jahre alt. Und überrascht uns immer wieder neu: Deutschlands bestgeplantes Großprojekt ist so brillant durchdacht, dass die Feuerwehr nicht mit Wasser löschen kann, wenn es an der falschen Stelle brennt.“

Und zum 25.Jubiläum der Hinweis auf einen acht Jahr alten Artikel , der die Anfänge von Stuttgart 21 beleuchtet und immer noch lesenswert ist:

SZ: Der unheilbare Mangel: „Den Gegnern des Bahnprojekts Stuttgart 21 wird vorgeworfen, sie hätten ausreichend Gelegenheit zum Mitreden gehabt. Doch von wegen. Ein Blick in die Archive zeigt: Diese Unterstellung ist schlicht falsch. Ein längst überfälliger Rückblick.“

Update 18.4.: SWR: 25 Jahre Bahnprojekt Stuttgart 21: „Am 18. April 1994 erfuhr die Öffentlichkeit zum ersten Mal vom Bahnprojekt Stuttgart 21. Projekt-Gegner und -Befürworter wie Gangolf Stocker und der ehemalige Bahnchef Heinz Dürr sind heute noch grundsätzlich anderer Meinung.“

SWR: SWR-Bahn-Experte: „Stuttgart 21 wurde einfach durchgeprügelt“: Genau 25 Jahre ist es her, dass das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 vorgestellt wurde. Doch bis heute ist es nicht fertig. Eröffnung: eher ungewiss. Bahn-Experte Harald Kirchner blickt zurück. […] Inzwischen sagen einige Bahn-Vorsitzende, man hätte Stuttgart 21 besser nicht bauen sollen. „Das hat natürlich einen großen Nachhall in der Stadt hinterlassen und die Stadt maßgeblich verändert. Offiziell gehe man jetzt davon aus, dass Stuttgart 21 im Dezember 2025 eröffnet wird. „Der Termin steht allerdings nur für eine Teileröffnung – weil es noch andere Projektteile gibt, von denen man noch nicht weiß, wann sie fertig sein werden.“

ARD Morgenmagazin: Zeitreise: Stuttgart 21: „1994 wurde das Projekt „Tiefbahnhof Stuttgart 21“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen müsste es allerdings „Stuttgart 25″ heißen; denn auf Deutschlands größter Baustelle soll noch mindestens bis Ende 2025 gebaut werden.“

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Netzwerke schreiben an S21-Chef Manfred Leger wegen Masse-Feder-Systeme

Während des Sprengvortriebs für den Stuttgart 21-Tunnelbau spürten viele Anwohner deutlich die Erschütterungen und die Schallimmissionen. Von daher besteht bei vielen die Befürchtung, dass auch der Zugverkehr unter ihren Wohnhäusern wahrnehmbar und damit ihre Lebensqualität beeinträchtigen wird.

Laut den Planfeststellungsbescheiden (PFBs) sollen nur kurze Abschnitte der Tunnelröhren mit Masse-Feder-Systemen ausgestattet werden. Die Abschnitte findet man in den Nebenbestimmungen über die betriebsbedingten Erschütterungen. Danach sind schwere Masse-Feder-Systeme nur für die acht Gleise des „Tiefbahnhofs“ und den angrenzenden Nord- und Südkopf vorgesehen sowie leichte Masse-Federsystem in kurzen Abschnitten entlang der Tunnelröhren:

  • PFB 1.2.: Sänger-., Urban- und Schützenstr., Fasanenhof
  • PFB 1.5. : Jäger-, Birkenwald-, Panorama-, Mönchhalden- und Rosensteinstr., UFA-Palast, Feuerbach
  • PFB 1.6 a: Abzweig Wangen (Im Degen, Nähterstr.), Obertürkheimer Kurve (Lindenschul- und Postwiesenstr.), Untertürkheimer Kurve (Mercedesstr.)

Aktuell schreibt die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH in einem zweiten Anlauf die bahntechnische Innenausstattung der Tunnel für Stuttgart 21 aus. Darin enthalten ist der Einbau der festen Fahrbahnen und der Masse-Feder-Systeme. Ein Vergleich zeigt, dass die in der Ausschreibung enthaltenen Abschnitte mit denen der Planfeststellungsbescheide weitgehend übereinstimmen. Der Auftrag soll bereits  zum 1.März 2020 starten. Vorraussetzung ist, dass die Tunnel innenverschalt sind. Die Fertigstellung der bahntechnischen Ausrüstung soll bis 30.September 2023 abgeschlossen sein. Für die vier innerstädtischen Tunnel mit ca. 46,3 Kilometer Länge  ist auf insgesamt 6,3 km der Einbau von leichten Masse-Feder-Systemen vorgesehen:

  • Bad Cannstatter und Feuerbacher Tunnel:  Länge ohne S-Bahn: 12,71 km, leichtes Masse Feder System ca. 3,1 km
  • Tunnel Ober-/Untertürkheim und Fildertunnel: Länge insgesamt 33,62 km, leichtes Masse Feder System ca. 3,2 km

Nach den Nebenbestimmungen der PFBs müssen nach Fertigstellung des Rohbaus Messungen stattfinden, die möglicherweise den Einbau weiterer Masse-Feder-Systeme oder Entschädigungszahlungen erforderlich machen.

Daher haben sich die Netzwerke 21 in einem Schreiben an den S21- Geschäftsführer Manfred Leger gewandt und darin wegen der Messungen und möglicher Nachrüstungen nachgehakt. Lesen Sie hier.

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Sängerstraße und Wolframstaße während der Osterferien wegen S21-Bauarbeiten gesperrt

Die Bauinfo hat die Anwohner mit einem Flyer (hier) rund um die Sängerstraße im Kernerviertel informiert, dass in den Osterferien an drei Tagen zwischen dem 23. bis 25. April 2019 die Sängerstraße wegen der Verlegung von Telekommunikationsleitungen gesperrt ist. Der Verkehr und die Busse werden umgeleitet.

Die Bauarbeiten sollen während dieses Zeitraums auch nachts stattfinden: „Um die Zeit der Sperrung so kurz wie möglich zu halten, wird sowohl tagsüber als auch nachts durchgängig gearbeitet. Insbesondere in den ersten beiden Tagen und Nächten wird es voraussichtlich zu Beeinträchtigungen durch Lärm und Erschütterungen kommen. Die Arbeiten werden vom Immissionsschutzbeauftragten begleitet.“

Auch die vielbefahrene Wolframstraße wird laut einer Presseinformation der PSU (hier) in den Osterferien wegen mehrerer S21-Bauarbeiten (Bau von Entwässerungsbauwerken, Leitungsverlegungen und Herstellung Fahrbahnbelag)  zwischen dem 18. April 2019, um 22 Uhr bis voraussichtlich 24. April 2019  gesperrt. Ein weitere Sperrung ist Ende Mai/Anfang Juni geplant.

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StzN: Die wichtigsten Fakten zum geplanten Erdlager

StZN: Die wichtigsten Fakten zum geplanten Erdlager:“Das geplante Erdlager der Deutschen Bahn stößt bei Anwohnern auf Unmut. Sie befürchten Lärm und Dreck, Landwirte müssten wertvolle Ackerfläche abgeben. Wie würde eine Enteignung ablaufen? Und wer entscheidet über die Fläche?“

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ENA: Einblicke in den Brandschutz bei Stuttgart 21

ENA: Einblicke in den Brandschutz bei Stuttgart 21„Der Brandschutz bei Stuttgart 21 ist ein bis heute anhaltender, nicht vollständig geklärter Streitpunkt. Beim diesjährigen Stuttgarter Feuerwehr-Symposium gewährte der Stellvertretende Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart M.Sc. Markus Heber umfangreichen Einblick.“

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FAZ: Das soll mit dem alten Bahnhofsgelände passieren / StZ: Künftiges Stuttgart-21-Stadtviertel nimmt Gestalt an

FAZ: Das soll mit dem alten Bahnhofsgelände passieren: „Neun Jahre nach dem Baubeginn von „Stuttgart 21“ hat die Stadt Stuttgart vorgestellt, was mit dem alten Bahnhofsgelände geschehen soll. Geplant ist ein Stadtteil mit Museum, Konzerthaus und Hotels.“

StZ:Künftiges Stuttgart-21-Stadtviertel nimmt Gestalt an:  „Das Preisgericht hat entschieden. Es findet einen Entwurf mit Gleisbogenpark überzeugend. Aber vieles ist noch offen.“

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Brand im Obertürkheimer Tunnel

SWR: Maschine gerät in Stuttgart 21-Tunnel in Brand: „Im Stuttgarter Tunnel Obertürkheim ist am Mittwochnachmittag eine Arbeitsmaschine in Brand geraten. Der Rauch zog durch die Tunnelröhren bis in die Stuttgarter Innenstadt. Der Brand ist mittlerweile gelöscht.“

StZ: Brand in Tunnelröhre führt zu Großeinsatz der Feuerwehr: „Eine Betonspritzmaschine ist am Mittwochnachmittag in einer Tunnelröhre des Bahnprojekts Stuttgart 21 gebrannt. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften vor Ort.“

Fotos vom Rauch, der aus der Rettungszufahrt im Forum Drehscheibe.

SK: Brand im S21-Tunnel – Auch die Projektgegner sind höchst alarmiert: „In einer Tunnelröhre der Stuttgart-21-Baustelle brennt eine Maschine. Die Feuerwehr muss zum Großeinsatz ausrücken, Rauch alarmiert die Bevölkerung. Projektgegner verweisen aus gegebenem Anlass auf die Brandrisiken im Tunnelsystem.“

SÖSLINKEPLUS: Anfrage zu Brand im S-21-Tunnel : „Neben den Fragen nach entstandenen Schäden am Tunnelbau mit finanziellen und zeitlichen Folgen interessiert uns, welche kurz- und langfristigen Gefahren durch emittierte Giftstoffe entstehen. Ferner, ob das Tunnelbau-Unternehmen seiner – per Planfeststellungsbeschluss vorgeschriebenen – Verpflichtung nachgekommen ist, eine sogenannte „Rettungswehr“ zu stellen. Wenn die Brandstelle tiefer als 200 Meter im Tunnel liegt, ist die sogenannte „Grubenwehr“ zuständig, die mitsamt Ausrüstung vom Auftragnehmer für den Tunnelbau zu stellen ist.“

Ingnieure22: 10.4.2019: Brand in einem Tunnel von Stuttgart 21. Eine kritische Betrachtung der Ingenieure22 

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StZN: Erneute Kostenexplosion beim Rosensteintunnel

StZN: Erneute Kostenexplosion beim Rosensteintunnel: „Die Baukosten für die beiden 1,3 Kilometer Tunnelröhren unter dem Rosensteintunnel verteuern sich erneut. Es ist nicht die erste Kostenexplosion bei dem Projekt.“

StZN: Nutzen von Großprojekten kaum noch zu vermitteln: „Augen zu und durch – nach dieser Devise wird mit dem Rosensteintunnel wieder ein Großprojekt zu Ende gebracht. Die Bürger vom Nutzen der Projekte zu überzeugen, wird unter diesen finanziellen Vorzeichen immer schwerer, meint Thomas Braun.“

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StZN: Initiative: Volksentscheide sind nicht unumkehrbar

StZN: Initiative: Volksentscheide sind nicht unumkehrbar: „Der Volksentscheid zum Bahnprojekt Stuttgart 21 muss nach der Initiative „Mehr Demokratie“ Baden-Württemberg nicht bindend sein – vor allem da es zu erheblichen Kostensteigerungen kam.“

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StZN: Bald Licht am Ende des S-21-Tunnels

Nachdem selbst die FAZ über den „rasenden Stillstand“ bei Stuttgart 21 berichtete, konnte man man vorgestern in den beiden Stuttgarter Zeitungen (hier) eine ausführliche Meldung zum Bau des Obertürkheimer Tunnels online lesen. Darin werden auch die aktuellen Baustellen mit Zeitplänen vorgestellt:

  • Die beiden Tunnelröhren zwischen dem Verzweigungsbauwerk Süd (nicht der Hauptbahnhof) und dem Zwischenangriff Wangen sind vorgetrieben. Derzeit läuft die Innenverschalung mit ca. 12 Meter pro Tag. Die StZN schreibt: „Mehr als 500 Meter sind bereits geschafft. Das Ziel: Bis 2021 ist der Innenausbau der beiden Röhren vom Hauptbahnhof bis zum Untertürkheimer Bahnhof abgeschlossen.“
  • Der Vortrieb Richtung Obertürkheim ruht weiterhin wegen des Wassereinbruchs. Derzeit wird noch entschieden, mit welcher neuen Vortriebstechnik die restlichen 550 Tunnelmeter aufgefahren werden. Da die Mineure mit dem Vortrieb des Untertürkheimer Astes und der Innenverschalung beschäftigt sind, sei mit dem Weiterbau frühestens 2020 zu rechnen. Für den Bau der oberirdischen Bahnstrecke werden demnächst die S-Bahn-Gleise verschwenkt.
  • Die restlichen 200 Meter Richtung dem Bahnhof Untertürkheim verlaufen in geringer Überdeckung unter dem Schutz von Rohrschirmen. Im Herbst rechnet die Bahn mit dem Abschluss der Vortriebsarbeiten und dem Start der oberirdischen Trogbauarbeiten.
  • Seit einigen Wochen laufen die Bauarbeiten zur Interregiokurve zwischn Untertürkheim und Bad Cannstatt. Dafür soll ab April bis November 2019 ein Überbrückungsbauwerk errichtet werden.

Die StZN schreibt auch zum Zeitplan des noch nicht planfestgestellten Abstellbahnhof (PFA 1.6b): Die Bahnprojektgesellschaft hat die geänderten Pläne dem Eisenbahnamt eingereicht. Sie werden Anfang April im Bezirksbeirat Untertürkheim vorgestellt. Die Offenlegung des Planfeststellungsantrags für den Abstellbahnhof wird im Frühjahr 2019 erfolgen, der Erörterungstermin ist für kommenden Herbst geplant.“

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StZN: Pofalla gibt bei Stuttgart 21 Entwarnung / SWR: Bahn dementiert weitere Kostensteigerungen bei S21 / FAZ: Alte Bomben

StZN:Pofalla gibt bei Stuttgart 21 Entwarnung: „Zu Kostenrisiken bei Stuttgart 21 erklärte der DB-Vorstand, diese seien Spekulation. Nach Pofallas Angaben spürt die Bahn bei der Auftragsvergabe zwar, dass die Baupreise deutlich steigen. „Aber die vorhandenen Puffer haben bisher völlig ausgereicht, um diesen Baupreisanstieg abzufangen.“ Der genehmigte Umfang von 7,7 Milliarden Euro werde nach wie vor eingehalten. Hinzu komme ein Risikopuffer von 495 Millionen Euro.“

SWR: Bahn dementiert weitere Kostensteigerungen bei S21: „Stuttgart 21 soll laut Bahn nicht noch teurer werden. Entsprechende Berichte hätten mit der Wirklichkeit nichts zu tun, sagte Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.“

FAZ: Alte Bomben: „Fast übertrieben gelassen indes äußerte sich Pofalla zu Stuttgart21, dem heikelsten Projekt des Konzerns. Hier tickt eine alte Bombe neu. Es mehren sich Anzeichen, dass angesichts geologischer Probleme und steigender Baupreise spätestens im Sommer der schon x-mal nachgebesserte Finanzrahmen wieder gerissen wird. Dann wird der Druck auf Pofalla steigen – und der auf Lutz auch.“

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StZN: Bürger sammeln 2000 Unterschriften / StZN: Droht Landwirten eine Enteignung ihrer Felder?

StZN: Bürger sammeln 2000 Unterschriften: „Noch bis Mittwoch können Einwände gegen S 21 auf den Fildern vorgebracht werden. Starker Protest kommt aus Musberg, Oberaichen und Unteraichen. Zwei Themen bewegen die Menschen dort besonders.“

Update 27.03: StZN: Droht Landwirten eine Enteignung ihrer Felder?: „Damit müssen die Bauern rechnen, wenn das von der Bahn geplante Erdlager zwischen Musberg und Oberaichen erst einmal planfestgestellt ist. Soweit will es die Stadt Leinfelden-Echterdingen allerdings erst gar nicht kommen lassen. In ihrer Stellungnahme zum S-21-Filderabschnitt sagt sie nein zu einem Bodenlager in L.-E. und ja zu einem Interimshalt am Flughafen.“

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StZN: Stuttgart 21 bringt Regierung unter Druck / So gut verdienen die Vorstände der Deutschen Bahn / Deutsche Bahn leitet Kurswechsel ein

StZN:Stuttgart 21 bringt Regierung unter Druck: „Im 20-köpfigen Kontrollgremium der Deutschen Bahn AG sieht man nach Informationen unserer Zeitung die Baurisiken und steigenden Baupreise für Stuttgart 21 mit Sorge, zumal noch ein Auftragsvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro vergeben werden soll. Der Aufsichtsrat des klammen Staatskonzerns muss womöglich schon im Sommer eine erneute Erweiterung des Kostenrahmens für Stuttgart 21 beschließen.“

StZN:So gut verdienen die Vorstände der Deutschen Bahn: „Vor allem das drastisch verteuerte Großprojekt Stuttgart 21, für das der Staats­konzern mehr als vier Milliarden Euro Eigenanteil finanzieren muss, wird zur schweren Bürde. Denn höhere Investitionen kann die Bahn mangels ausreichender Erträge seit Jahren nur mit wachsender Verschuldung stemmen. In der aktuellen Investitionsplanung klafft eine Finanzlücke von mehr als vier Milliarden Euro.“

Update 27.03: StZN:Deutsche Bahn leitet Kurswechsel ein: „Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat beschlossen, den Verkauf der britischen Bus- und Bahntochter Arriva einzuleiten. Eine Investmentbank soll beauftragt werden, möglichst bis Herbst Investoren für die zentrale DB-Auslandsplattform zu finden, die 60 000 Mitarbeiter in 14 Ländern beschäftigt. Darauf einigte sich das 20-köpfige Kontrollgremium des größten deutschen Staatskonzerns am Mittwoch in Berlin. Mit den Erlösen will Bahnchef Richard Lutz die massiven Finanzprobleme lindern.“

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FAZ: Rasender Stillstand

FAZ: Rasender Stillstand:Es tut sich wenig auf der Baustelle von Stuttgart 21, der Fernbahnhof an der Messe könnte später als geplant eröffnen – und die Kosten abermals deutlich steigen. Für die Stuttgarter Bürger und die Durchreisenden ist die Baugrube für den neuen Tiefbahnhof in der Mitte der Stadt ein Zeugnis des rasenden Stillstands. Veränderungen spüren sie nur, wenn die Straßenführung verändert wird. Aus den Medien erfuhren sie kürzlich, dass in Obertürkheim in einem Tunnel schon seit vergangenem Herbst nicht mehr gebaut werden kann, weil dort pro Sekunde 30 Liter Grundwasser in das Bauwerk fließen und abgepumpt werden müssen.“

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StZN: Bahn erhält Druckmittel gegen Baupartner

StZN: Bahn erhält Druckmittel gegen Baupartner: „Mit einem neuen Rechtsgutachten will das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 die Debatte über Alternativen zu dem bereits drastisch verteuerten Großprojekt befeuern. Professor Urs Kramer von der Universität Bayreuth kommt darin zum Ergebnis, dass die bundeseigene Deutsche Bahn AG keine rechtliche Verpflichtung mehr habe, S 21 fertigzustellen. Andererseits seien die Projektpartner (Land, Stadt, Region, Flughafen) nicht verpflichtet, die Mehrkosten zu tragen.“

Pressemitteilung des Aktionsbündnis incl, Gutachten: Neues Rechtsgutachten: Kein Zwang zum Weiterbau!

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Heilbronner Stimme: Stuttgart 21: Strittigste Baustelle der Republik

Heilbronner Stimme: Stuttgart 21: Strittigste Baustelle der Republik: „Die Neuordnung des Stuttgarter Bahnknotens sorgt weiter für Kontroversen. Wie ist aktuell der Stand der Dinge bei Stuttgart 21? Eine Bestandsaufnahme der Heilbronner Stimme. […] Pradel ist für die Talquerung zuständig.Wird die Nord- und Südverbindung der durchfahrenden Züge funktionieren? Wird die 430 Meter lange Bahnsteighalle mit den acht Gleisen wie geplant realisiert? Werden die rechtlichen Vorgaben – allen voran der Brandschutz – eingehalten? […] Pradel ist jedenfalls ins Gelingen verliebt. „Wir werden den Zeitplan Stand heute einhalten“, ist er sich sicher.“

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StZN: Bei Stuttgart 21 drohen weitere Mehrkosten

Mitte Februar wollte sich S21-Chef Manfred Leger vor dem Stuttgarter 21-Ausschuss des Gemeinderates trotz mehrfacher Nachfrage der SÖS-LINKE-PLUS-Fraktion zu möglichen Mehrkosten durch die Bauverzögerung in Obertürkheim nicht äußern. Jetzt geht laut den beiden Stuttgarter Zeitungen (hier) aus einem internen Papier für den Aufsichtsrat der DB AG hervor, dass bei Stuttgart 21 weitere Mehrkosten drohen, deren Finanzierung durch die hoch verschuldete DB AG nicht gesichert sind.

Die StZN schreibt: „Die Risiken steigen, die Chancen sinken“, heißt es in Aufsichtsratskreisen zur Lage bei der größten Baustelle der Bahn, deren Kosten sich bereits mehr als verdreifacht haben. Den internen Unterlagen der DB-Spitze zufolge drohen weitere Kosten- und Terminrisiken beim Bau des Tiefbahnhofs in der Stadtmitte sowie den insgesamt 59 Kilometer langen Tunneln im geologisch heiklen und wasserreichen Untergrund. Zudem gebe es bei der Anbindung des Flughafens deutliche Mehrkosten bei Auftragsvergaben, wird betont.“

Im Dezember 2018 machte Matthias Gastel, Verkehrsexperte der Grünen im Bundestag, durch einen Brief an den DB-Chef öffentlich, dass laut seinen Informationen bahnintern bereits mit mehr als 10 Milliarden für Stuttgart 21 gerechnet werden würde. Auf diese Berichterstattung erfolgte kein Dementi der Projektgesellschaft.

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Auch im Obertürkheimer Tunnel erfolgen Kunstharz-Injektionen im Anhydrit

Auch in einigen kurzen Abschnitten des Obertürkheimer Tunnels zwischen Wangen und dem Verzweigungsbauwerk Süd unter der Jugendherberge werden wie bei den Tunnel unter dem Kriegs- und Killesberg zusätzliche Kunstharzinjektionen zur Abdichtung gegen den Wassereintritt im anhydritführenden Gipskeuper durchgeführt. Dies bestätigte Andreas Dörfel, Teamleiter Technisches Projektmanagement Abschnitt 1.2/1.6a der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, auf Nachfrage der Netzwerke 21.

Bei der Tunnelführung unter dem Kernerviertel erwähnten Andreas Dörfel und Abschnittsleiter Günther Osthoff kurz, dass im Obertürkheimer Tunnel vor dem Einbau der Innenschale noch Injektionen durchgeführt werden. Jetzt konnte man in der Ankündigung des im Mai 2019 stattfindenden  5. Felsmechanik-und Tunnelbautag im WBI-Center entnehmen, dass Abschnittsleiter Günther Osthoff über „Einpressungen von Acrylatgel und Polyurethan zur Abdichtung des anhydritführenden Gipskeupers im Bereich der Tunnel nach Ober- und Untertürkheim“ sprechen wird.

Die Anwendung dieser Technik im Anhydrit ist trotz des hohen Aufwands und Kosten nicht unumstritten. Darüber berichtete im Mai 2018 die Stuttgarter Zeitung (hier). Eine  Anfrage zum Tunnelbau im Anhydrit an die Bundesregierung des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel im Januar 2017 ergab, dass dieses Bauverfahren mit den Kunstharzinjektionen zum Schutz vor Wasserzutritt noch nicht beim Tunnelbau im stark quellfähigen Anhydritgestein eingesetzt wurde.

Weder auf den beiden Anwohnerverstaltungen für den Stuttgarter Osten 2015 und 2016 noch in den Lenkungskreisunterlagen, wie zuletzt vom November 2018, wurde darüber informiert. Der Obertürkheimer Tunnel verläuft unter der Gänsheide und der Wangener Höhe sowie in Teilen von Gablenberg durch quellfähigen Anhydrit. Hier ein Längsschnitt der Tunnelbausachverständigen WBI aus dem Jahr 2010. Rot eingezeichnet ist der unausgelaugte, quellfähiges Anhydrit führende Gipskeuper. Die kleineren, nicht zusammenhängenden Anhydritlinsen befinden sich unter Gablenberg. Links davon die Anhydritschicht unter der Gänsheide, rechts davon unter der Wangener Höhe:

http://netzwerke-21.de/wordpress/wp-content/uploads/WBI-Laengsschnitt-Tunnel-Obert%C3%BCrkheim.jpg

Auf unsere Nachfrage erhielten wir von Andreas Dörfel folgende Antwort, in der zwar der Einsatz von Kunstharz-Injektionen bestätigt, aber auch auf die Unterschiede zu der geologischen Situation unter dem Kriegs- und Killesberg im PFA 1.5. hingewiesen wird:

„Bezugnehmend auf Ihre Emails vom 16.03. sowie vom 18.03. möchten wir Ihnen nachfolgend Auskunft zu den bereits bei der Tunnelführung am 11.03. angesprochenen Injektionen geben:

Es ist korrekt, dass es sich bei den Injektionen in der Zuführung Ober- und Untertürkheim um ein Verfahren analog zum Feuerbacher respektive Cannstatter Tunnel handelt. In der Zuführung Ober- und Untertürkheim unterscheidet sich die Situation insofern, als dass Grundwasser führende Schichten wie aus der Vorerkundung bekannt nur lokal aufgefahren wurden und Grundwasserzutritte relativ eng begrenzt sind.

Aus der Vorerkundung hinlänglich bekannt sind die Übergangsbereiche von der „nassen“, der Verwitterung ausgesetzten Seite zum „trockenen“, Anhydrit führenden Gebirge. Hier fungieren die planmäßigen Dammringbauwerke als hydraulische Sperren.

Im Zuge der detaillierten vortriebsbegleitenden Erkundung war es möglich, über jeden Abschlag die Ortsbrust zu beproben und anhand der gewonnenen Analysenergebnisse detaillierte Informationen über die geologischen Verhältnisse zu erhalten. Grundsätzlich bestätigt werden konnte so das bekannte Modell zweier als Homogenbereiche ausgebildeter Anhydritlinsen zwischen Verzweigungsbauwerk und ZA Ulmer Straße mit Unterbrechung ungefähr im Bereich unterhalb des Gablenberger Friedhofs. Ebenfalls bestätigt hat sich der Schichtenverlauf, wonach im Bereich östlich des Gablenberger Friedhofs der Bochinger Horizont unter die Tunnelröhren abtaucht. Als lokal Grundwasser führender Horizont tritt über den Dunkelroten Mergeln mit ca. 8-10 m Mächtigkeit, die Bleiglanz-Bank (km1BB) auf – mit ähnlicher Ausbildung und lokaler Grundwasserführung.

Bei den Flächeninjektionen handelt es sich um zusätzliche Maßnahmen, um für die gesamte Lebensdauer der Tunnel das Gebirge im Bereich der Tunnelröhren dauerhaft abzudichten. Die Länge der Injektionsabschnitte variieren in Abhängigkeit von den hydrogeologischen Verhältnissen zwischen 20 Meter und 130 Meter – räumlich verteilt auf drei Schwerpunkte: Das Umfeld der Verbindbauwerke 2 (Gänsheide) und 4 (Gablensberger Friedhof) sowie westlich der Jägerhalde in Stuttgart Wangen. Insgesamt handelt es sich um räumlich sehr begrenzte Bereiche von weniger als zehn Prozent der gesamten Tunnelstrecke.“

Der Obertürkheimer Tunnel ist mit zwei Röhren à 6 km insgesamt ca. 12 Kilometer lang. Es wären insgesamt weniger als 600 Meter pro Tunnelröhre, verteilt auf mehrere Abschnitte entlang der ca. 3,2 km langen Strecke zwischen dem Verzweigungsbauwerk Süd und der Wangener Höhe. Damit kommen die Kunstharz-Injektionen in diesem Tunnel auf deutlich kürzeren Strecken zum Einsatz als beim tiefliegenden Anhydrit im PFA 1.5.

Allerdings geht seine Antwort leider nicht auf die Injektionen ein, die 2017 anlässlich eines Wasserzutritts beim Vortrieb am Rande Gablenbergs zum Schutz vor Quellvorgängen erforderlich waren. Dies konnte man einem im EU-Amtsblatt veröffentlichten Nachtrag vom Dezember 2017 zur Durchführung von Injektionen im Gleis 61 HBF (TM 2260-2400)  entnehmen. Darin heißt es:

„Trotz umfangreicher geologischer Erkundungsmaßnahmen im Vorfeld wurden während der Ausführung des Vortriebs im Bereich der Gleisachse (GA) 902 bzw. 62 Hbf Wasserzutritte im Anhydrit führenden Gebirge festgestellt, welche möglicherweise im Zusammenhang stehen mit einer bislang unbekannten geologischen Störung. Nach Maßgabe des Sachverständigen Tunnel müssen die Wasserzutritte in der Formation km 1BH wirkungsvoll unterbunden werden, um unkontrollierte Quellvorgänge mit einhergehenden Folgeschäden dauerhaft auszuschließen. Das Injektionskonzept WBI, so übermittelt am 28.11.2017, ist deshalb zwingend und zeitnah umzusetzen. Die Anordnung führt zu keiner Veränderung des Gesamtcharakters des Hauptauftrages. Die Injektionsmaßnahmen sind erforderlich, um das beauftragte Bau-Soll zu realisieren und das bestehende Baugrundrisiko zu reduzieren.“

Wir möchten noch daran erinnern, dass der Geologe Dr. Hermann Behmel 2013 auf einer Netzwerk-Veranstaltung in Wangen über mögliche Wasserzutritte bei Verwerfungen entlang dieses Tunnels hingewiesen hatte, die „richtig Geld kosten können“. Im fluegeltv-Video spricht er ab Min. 10:15 über den Anhydrit.

Wie hoch die Kosten dieser zusätzlichen Injektionsmaßnahmen in Gablenberg waren, lässt die Bahn im Unklaren. Wie nahezu alle Nachträge beim S21-Tunnelbau, die im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden, ist auch dieser nur mit einem Euro angesetzt.

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StZN: Plötzlich ist die Lärmschutzwand entbehrlich

StZN: Plötzlich ist die Lärmschutzwand entbehrlich: „Am Dienstag ist eine weitere Überraschung im Zusammenhang von Stuttgart 21 und der neuen Zugstrecken auf den Fildern bekannt geworden. Die am Bahnhof Echterdingen geplante Lärmschutzwand mit dem nüchternen Namen L13 soll doch nicht gebaut werden. Das hat Professor Michael Koch am Dienstagabend im Technischen Ausschuss berichtet. „Die Lärmschutzwand soll wegfallen, weil dort acht Dezibel weniger Schall anfallen sollen“, sagte Koch, der die Stadt Leinfelden-Echterdingen zum Schallschutz berät. Ihn wundere dies. „Das ist überhaupt nicht erklärbar.“ 

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SWR: Haushaltskürzungen könnten „fatale“ Folgen für Stuttgart 21 haben / PM Aktionsbündnis: ETCS – der nächste Sargnagel für Stuttgart 21!

SWR: Haushaltskürzungen könnten „fatale“ Folgen für Stuttgart 21 haben: „Betreffen die Kürzungen im Haushaltsentwurf des Bundesfinanzministeriums auch Stuttgart 21? Nach SWR-Informationen ist zu wenig Geld für eine moderne Signaltechnik vorgesehen.“

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21: ETCS – der nächste Sargnagel für Stuttgart 21!: „Der Bahnknoten Stuttgart darf nicht zum Experimentierfeld einer noch bei weitem nicht ausgereiften Zugleittechnik werden, so Klaus Wößner von den S21-kritischen Ingenieuren22 angesichts der aktuellen Diskussion über die Milliarden teure Einführung von ETCS bei S21 und im damit zusammenhängenden S-Bahn-System. Dass ETCS nun von der DB und der S21verantwortenden Politik als Wundermittel zur Kapazitätserhöhung verkauft wird, verweist auf Argumentationsnöte angesichts der Engpässe von S21 im Verhältnis zu der im Koalitionsvertrag geforderten Verdoppelung der Bahnkapazitäten bis 2030.“

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StZN: Flughafen: Interimshalt für S-Bahn gefordert

StZN: Flughafen: Interimshalt für S-Bahn gefordert: „Die Deutsche Bahn will während des Umbaus der bestehenden Station am Flughafen die S-Bahn ein Jahr lang von den Terminals abhängen. Den Ausfall sollen Stadtbahn und Busse auffangen. Gegen diese Pläne wird die Landeshauptstadt Einwände vorbringen. Sprecher aller Fraktionen pochten am Dienstag im Technikausschuss des Gemeinderates auf den Bau eines Interimsbahnsteigs an der Flughafenstraße beim Parkplatz P 0.“

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Massiver Baulärm am ZA Prag ohne Ankündigung

Vor einer Woche informierte die Bauinfo die Anwohner des Kernerviertels per Flyer, dass in der Baustelle „Tiefbahnhof“ Nachtarbeiten durchgeführt werden. Nichts kam jedoch von der Bauinfo zu den Bauarbeiten am ZA Prag, wo seit Montag laut den Anwohnern „die Hölle los ist“. Erst gestern nach massiven Beschwerden informierte die Bauinfo über die Ursachen des Baulärms. Einmal mehr sind die Anwohner rund um den ZA Prag durch extremen Baulärm belastet. Der Projektgesellschaft scheinen die Menschen dort wurscht zu sein, wenigstens eine Entschuldigung könnte von dort kommen, so die Rückmeldung aus dem Netzwerk Killesberg und Umgebung.

Seit Tagen waren am Wartberg in unterschiedlichen Abständen nachts und ab dem frühen Morgen dröhnende und vibrierende Geräusche zu vernehmen, die von Meißelarbeiten herzurühren scheinen. Die Vibrationen waren nach den Beschreibungen so stark, dass im Schrank das Geschirr und die Gläser gewackelt haben. Erst aufgrund massiver Beschwerden erhielten die Anwohner von der Bauinfo Informationen. Ein Mitglied des Netzwerks Killesberg schreibt dazu:

„Seit dem 11.3.19 beschweren wir uns mehrmals nachts und auch tagsüber über den Lärm im ZA Prag der viel lauter ist als der Geräuschpegel beim Tunnelbau. Zwischen 0.30 – 3.30 Uhr konnte man nicht schlafen. Nachdem wir am nächsten Tag eine ruhige Nacht erreichen konnten, ging der Lärm aber tagsüber wieder weiter. Am Freitag (15.3.19) war es unerträglich und wir bekamen von der Bauinfo folgende Informationen:

1. Im ZA Prag wird der Fluchtkanal für die Arbeiter wieder abgebrochen, er wird nicht mehr benötigt.
2. Durch den Abbruch des ausgehärteten Betons sind die Geräusche so laut (Übertragung auf den Betontunnel)
3. Eine Übertragung auf die Anker, die 4 m in den Berg ragen, findet aber nicht statt.
4. Zu Bauschäden kann es nicht kommen.
5. Gearbeitet wird von 6.00 Uhr – 22.00 Uhr (auch am Wochenende). In den ersten beiden Nächten hat die Baufirma sich nicht an die Zeiten gehalten.
6. Die Arbeiten sollen in max. 2 Wochen beendet sein (eher weniger).
7. Sie arbeiten sich zum Ausgang hin (dadurch kann es lauter werden).

Heute am 16.3.19 begannen die Arbeiten um 6.00 Uhr und wurden im Tagesverlauf immer lauter (13.00 Uhr).“

Update 17.03: Die Abbrucharbeiten im Tunnel wurden tatsächlich auch am Sonntag (!) durchgeführt. Der Anwohner schreibt uns weiter:

„Nach erneuten Beschwerdeanrufen bei der Bahn, habe ich heute(17.3.19) um 16.30 Uhr von Herrn R. (Bauleitung ?!?) folgende Info für den ZA Prag erhalten:

1. Die Geräusche der Abrissarbeiten werden nun alle 2-3 Stunden nur ca. 10 Minuten andauern.
2. Gegen 19.20 Uhr soll heute (Sonntag !!!) Ruhe sein.
3. Die Abbrucharbeiten werden nur noch wenige Tage andauern.

Sollte es weitere Probleme geben hat Herr R. mir seine Handynummer gegeben um sofort zurückzurufen.“

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PSU: Der zweite Kelch ist in Beton gegossen

PSU: Der zweite Kelch ist in Beton gegossen: „Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat im Rahmen von Stuttgart 21 erfolgreich die zweite Kelchstütze für den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof betoniert – die zweite von insgesamt 28, die das Dach der Bahnsteighalle bilden werden […] Die Betonage des nächsten Kelchs ist noch für das erste Halbjahr 2019 geplant.“

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