StN berichten über das Grundwassermanagement und den homöopathischen Baufortschritt beim Trogbau

Die Stuttgarter Nachrichten berichten heute (hier) über die Grundwassermanagement-anlage, die vorgeführte Trinkwasserqualität und den weiterhin homoöpathischen Baufortschritt beim „Tiefbahnhof“. Noch ist offen, ob die Bahn auf die zweite Grundwassermanagmentanlage, die mit der Planänderung im November 2014 genehmigt wurde, aus Kosten- und Zeitgründen verzichten kann. Die Bauarbeiten für den 900 Meter langen und 100 Meter breiten Trog sind laut Bericht der StN weiterhin in Verzug, da die Baugenehmigung für die zusätzlichen Fluchttreppenhäuser auf den Bahnsteigen aussteht.

Zahlreiche Fotos dieses Berichts dokumentieren den derzeitigen Baustand auf dem Gelände des vor knapp drei Jahren gerodeten Mittleren Schloßgartens, auf dem seither wegen Planänderungen zum Grundwassermanagent, Nesenbachdüker und Brandschutz fast ausschließlich Leitungen verlegt und Erde abgetragen wurde. Damit wurde den Stuttgartern und besonders den Anwohnern des Kernerviertels mindestens zwei Jahre zu früh ein zentraler und historischer Natur- und Erholungsraum genommen.

Die Stuttgarter Nachrichten hatten allerdings vor rund 14 Tagen gemeldet (hier), dass der Schienenkonzern bald mit einer Genehmigung des Brandschutzkonzeptes durch das Eisenbahn-Bundesamt rechnen kann. Wenn die Einschätzung der StN stimmt, so stehen den Anwohnern des Kernerviertels und des unteren Kriegsbergs mit den dann kommenden jahrelangen Betonier- und Rammarbeiten für den Trogbau erhebliche  Belästigungen durch Lärm und Erschütterungen ins Haus.

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