{"id":28686,"date":"2018-06-19T00:39:33","date_gmt":"2018-06-18T22:39:33","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=28686"},"modified":"2018-06-21T21:46:54","modified_gmt":"2018-06-21T19:46:54","slug":"weiterhin-dauerbaustelle-bericht-von-der-rathausveranstaltung-fuer-das-kernerviertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=28686","title":{"rendered":"Weiterhin umgeben von Dauerbaustellen. Bericht von der Informationsveranstaltung im Rathaus f\u00fcr das Kernerviertel"},"content":{"rendered":"<p>Vor zwei Wochen fand auf Einladung der B\u00fcrgerbeauftragten Alice Kaiser und der Bezirksvorsteherin Veronika Kienzle<a title=\"Bericht \u00fcber die Infoveranstaltung f\u00fcr das Kernerviertel: Viele Baustellen, viel L\u00e4rm, viele Fragen und Antworten\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=23035\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> nach M\u00e4rz 2017<\/a> wieder eine Informationsveranstaltung f\u00fcr die Anwohner des Kernerviertels im Rathaus statt. Die Online-Redaktion der beiden Stuttgarter Zeitungen (<a title=\"\" href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-buergerinformation-kernerviertel-haeuser-sollen-angehoben-werden.8ed59695-97a2-494a-92bf-ffcbb412a8b0.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>) berichtete ausf\u00fchrlich dar\u00fcber. Die auf der Veranstaltung gezeigte Pr\u00e4sentation ist auf der Webseite der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (<a title=\"\" href=\"http:\/\/www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de\/mediathek\/detail\/media\/buergerinformationsveranstaltung-kernerviertel\/mediaParameter\/show\/Medium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>) eingestellt.<\/p>\n<p>Es war erste Veranstaltung nach der offiziell vom Aufsichtsrat der Bahn genehmigten Verschiebung der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 auf Dezember 2025. Von daher war damit zu rechnen, dass in der Anwohnerveranstaltung aktualisierte und realisitischere Bauzeitpl\u00e4ne vorgestellt werden. Die Pr\u00e4sentation und die Antworten der Bahn- und SSB-Vertreter auf die Fragen des Netzwerks Kernerviertel (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180507_Fragen_Anwohnerveranstaltung_Juni-2018.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>) und des Publikums zeigten, dass die geplanten und seit mehreren Jahren immer wieder vorgestellten Bauarbeiten deutlich mehr Zeit ben\u00f6tigen. Das Wohngebiet wird daher noch auf Jahre hinaus von S21- und SSB-Baustellen belastet sein. Die Tunnelvortriebsarbeiten unter dem Kernerviertel laufen seit Ende 2013, die der Bauarbeiten am S\u00fcdkopf seit 2014. Wie auch in den letzten Jahren, m\u00f6chten wir einen ausf\u00fchrlichen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Punkte der Veranstaltung geben:<\/p>\n<p><strong>1. Begr\u00fc\u00dfung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Zu Beginn begr\u00fc\u00dften die B\u00fcrgerbeauftragte Alice Kaiser und die Bezirksvorsteherin Veronika Kienzle die Teilnehmer der Veranstaltung, stellten die Vertreter der Bahn auf dem Podium vor und bedankten sich beim Netzwerk Kernerviertel f\u00fcr den Fragebogen. Veronika Kienzle und Manfred Leger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, bedankten sich zum Abschied bei Alice Kaiser f\u00fcr ihre Arbeit, da sie <a title=\"StZ: Stadt sucht neuen Ansprechpartner f\u00fcr die B\u00fcrger\" href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-alice-kaiser-geht-stadt-sucht-neuen-ansprechpartner-fuer-die-buerger.e36a93b1-c05b-4be4-884a-9da26444f614.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcnftig die Stuttgarter IBA-Aktivit\u00e4ten koordinieren wird.<\/a><\/li>\n<li>Manfred Leger sprach zu Beginn seiner Begr\u00fc\u00dfung von der jetzt auf 2025 verschobenen Inbetriebnahme von Stuttgart 21, jedoch ohne Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verz\u00f6gerung zu nennen (<a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Inbetriebnahmetermin.jpg\">Folie<\/a>). In seiner <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Fortschritt.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zweiten Folie<\/a> listete er den &#8222;sichtbaren&#8220; Baufortschritt des Projekts auf und k\u00fcndigte an, dass dieses Jahr &#8222;r<em>ichtig was abgehen<\/em>&#8220; werde. So sei beispielsweise bei der Bahnhofshalle des &#8222;Tiefbahnhofs&#8220; mit der Betonierung der ersten Kelchst\u00fctze und eines Randkelchs in 2018 zu rechnen. Dass er bereits vor mehr als drei Jahren den z\u00fcgigen und parallelen Bau der Kelchst\u00fctzen im <a title=\"StZ: \u201eWarten Sie ab, wie schnell wir hier noch werden\u201c\" href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-warten-sie-ab-wie-schnell-wir-hier-noch-werden.c35f6f69-1896-4bcf-81bf-70b911ce1520.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">StZ-Interview &#8222;<em>Warten Sie ab, wie schnell wir noch werden&#8220;<\/em><\/a> angek\u00fcndigt hatte, blieb unerw\u00e4hnt.<\/li>\n<li>Bei dem vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigten Filderabschnitt PFA 1.3a werde man die Vergaben f\u00fcr die Bauarbeiten starten, sobald das Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim vorliegt. Mit der Planfeststellung im zweiten Filderabschnitt PFA 1.3b rechnet er in 2019. Das noch wegen der erneuten \u00dcberarbeitung der Unterlagen nicht einmal eingeleitete Anh\u00f6rungsverfahren im PFA 1.6b f\u00fcr den Abstellbahnhof fehlte bei den Ank\u00fcndigungen des S21-Chefs.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2. Arbeiten der Bahn am S\u00fcdkopf und der Kelchst\u00fctzen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die anstehenden bzw. geplanten Bauarbeiten f\u00fcr 2018 und 2019 pr\u00e4sentierte Michael Pradel, Abschnittsleiter des PFA 1.1. rund um den &#8222;Tiefbahnhof&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>a) Geplante Fertigstellung der Rohbauten<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Im Sommer sollen die Betonierarbeiten der ersten Kelchst\u00fctze im <strong>Bauabschnitt 16 zum Bau der Bahnsteighalle<\/strong> starten. Die erneute Verz\u00f6gerung liegt an den noch zu vergebenden Spezial-Schwei\u00dferarbeiten f\u00fcr die Lichtaugen. F\u00fcr 2018 sei geplant noch einen Randkelch fertigzustellen, 2019 dann die zweite Kelchst\u00fctze. F\u00fcnf Kelchst\u00fctzen sollen in den beiden Bauabschnitte 16 und 17 entstehen. Zu ber\u00fccksichtigen sind auch die Zeiten f\u00fcr die Schwindgassen zwischen den Kelchst\u00fctzen. Die Fertigstellung dieser beiden ersten Bauabschnitte der neuen Bahnsteighalle ist daher erst f\u00fcr 2020 vorgesehen.<\/li>\n<li>Die Frage des Netzwerks Kernerviertel nach der <strong>Fertigstellung der Rohbauarbeiten am S\u00fcdkopf<\/strong> einschlie\u00dflich der Tieferlegung der B14 zwischen Gebhard-M\u00fcller-Platz und dem Hotel Meridien wurde w\u00e4hrend der Veranstaltung nicht angesprochen. Immerhin hatte S21-Chef Manfred Leger nach einem <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=27551\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht des SWR<\/a> &#8222;<em>auf Anfrage vor dem Gemeinderat erkl\u00e4rt, dass die Bahn bis 2021 komplett aus den \u00f6ffentlichen Raum verschwunden sein will.&#8220; <\/em>Auf Nachfrage nach der Veranstaltung sagte Pradel einer Vertreterin des Netzwerks, dass nach derzeitiger Planung die Rohbauarbeiten bis Ende 2022 abgeschlossen sein sollen. Ob dies auch gleichzeitig f\u00fcr die Bauarbeiten zur Tieferlegung der B14 realisiert werden kann, ist noch nicht klar. Dazu werden aktuell die Bauablaufpl\u00e4ne \u00fcberpr\u00fcft.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>b) Anstehende Bauarbeiten am S\u00fcdkopf:<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>In seiner Pr\u00e4sentation stellte Pradel die <strong>anstehenden Bauarbeiten f\u00fcr die Bauabschnitte<\/strong> (BA) <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-BA-19.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">19<\/a> (Arch\u00e4ologische Arbeiten, Aushub + Rammpf\u00e4hle), <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-BA-24.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">24<\/a> (Aushub + R\u00fcckbau des Verbaus zum BA 25 +Bohrpf\u00e4hle) und <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-BA-25.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">25<\/a> (Herstellung W\u00e4nde und Decken auf Gleisebene und im Zwischengeschoss) vor. Eine \u00dcbersicht der Baufelder des S\u00fcdkopfes findet man in seiner Pr\u00e4sentation (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Baufelder.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie).\u00a0<\/a> Der Bauabschnitt <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-BA-22.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">22<\/a> ist fertiggestellt. Auf diesem baut die SSB die neue U-Bahn-Haltestelle.<\/li>\n<li>Die <strong>vorgezogenen Bauarbeiten des BA 24 parallel zum BA 25<\/strong> habe im Zeitplan des S\u00fcdkopfes &#8222;etwas Luft verschafft&#8220;. Im BA 25 hinter der gr\u00fcnen L\u00e4rmschutzwand seien 75% der W\u00e4nde \u00fcber der Gleisebene hergestellt. Bis Fr\u00fchjahr 2019 soll ein Gro\u00dfteil des Rohbaus fertiggestellt sein.<\/li>\n<li>Auf dem BA 25 wird dann das <a title=\"StZ: So soll das Schwallbauwerk im Kernerviertel aussehen\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=15786\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Schwallbauwerk S\u00fcd<\/strong><\/a> erstellt. Auf Nachfrage aus dem Publikum konnte Pradl noch nichts Konkretes zum Stand der Abstimmungen mit der Stadt sagen, das Schwallbauwerk in einen Geb\u00e4udekomplex einzubinden.<\/li>\n<li>Der <strong>Nesenbachd\u00fcker<\/strong> im Abschnitt des &#8222;Tiefbahnhofs&#8220; ist fertiggestellt. Die Bauarbeiten f\u00fcr den D\u00fcker entlang der Schillerstra\u00dfe werden starten, wenn die SSB am K\u00f6nigin-Katharinen-Stift fertig sei und die Schillerstra\u00dfe wieder verlegt werden kann.<\/li>\n<li><strong>Nachtbauarbeiten<\/strong> sind f\u00fcr 2018 und 2019 nicht geplant. Die <a title=\"Bahn k\u00fcndigt Nachtbauarbeiten im Kernerviertel bis Mitte Dezember 2017 an\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25508\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">n\u00e4chtlichen Bewehrungsarbeiten im BA 25 Ende 2017<\/a> h\u00e4tten gezeigt, dass dies wegen der Minderleistung der Arbeiter w\u00e4hrend der Nacht nicht wirtschaftlich sei.<\/li>\n<li>Die <strong>weiteren Bauarbeiten bis Anfang 2020<\/strong> verdeutlicht ein sehr \u00fcbersichtlicher Zeitplan aus seiner Pr\u00e4sentation:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"thumbnail\" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Zeitplan.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"409\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>einzelnen Bauschritte<\/strong> findet man in <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Bauschritte.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Folie<\/a>.<\/li>\n<li>Der BA 23, in dem die <strong>derzeitige U-Bahn-Haltestelle &#8222;Staatsgalerie<\/strong> liegt, kann erst angegangen werden, wenn die neue SSB-Haltestelle am Planetarium Mitte 2020 in Betrieb geht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>c) Grundwassermanagement<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Abschnittsleiter Pradel berichtete gegen Ende der Veranstaltung \u00fcber zus\u00e4tzliche Infiltrationsbrunnen im Kernerviertel. Diese seien erforderlich, da die Schluckf\u00e4higkeit der bestehenden Brunnen langsam nachlassen w\u00fcrde. Das bei den Baustellen rund um den geplanten &#8222;Tiefbahnhof&#8220; und den Vortriebsarbeiten abgepumpte Grundwasser m\u00fcsse teilweise wieder infiltriert werden.<\/li>\n<li>Nach dem <a title=\"B\u00fcrgerbeauftragte Alice Kaiser antwortet auf Anfrage wegen den blauen Rohren am Sch\u00fctzenplatz. F\u00fcr den Bau des Tiefbahnhofs sind weitere Infiltrationsbrunnen erforderlich\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25578\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zus\u00e4tzlichen Brunnen am Sch\u00fctzenplatz<\/a> sollen auch der bereits hergestellte Brunnen 202 (S\u00e4ngerstaffel\/Werastra\u00dfe) und der sich derzeit im Bau befindliche Brunnen 31b (S\u00e4ngerstaffel\/Urbanstra\u00dfe) an das blaue Rohrleitungsnetz angeschlossen werden.<\/li>\n<li>Er bedauerte, dass die mehrw\u00f6chigen, lauten Bohrarbeiten f\u00fcr den neuen Brunnen an der Urbanstra\u00dfe, der mit der 19.Plan\u00e4nderung genehmigt wurde, versehentlich den Anwohnern nicht angek\u00fcndigt wurden. Dies ist jdoch nicht das erste Mal. Bereits bei der Verlegung der blauen Rohre zum Sch\u00fctzenplatz und der Inbetriebnahme des Messpunkts als Infiltrationsbrunnen wurden die Anwohner nicht vorher informiert.<\/li>\n<li>Auf Nachfrage einer Anwohnerin erkl\u00e4rte er, dass sich der neue Brunnen an der Urbanstra\u00dfe und die Bohrungen f\u00fcr die Hebungsinjektionen vom Schacht 2 aus nicht in die Quere kommen. Man habe dies bei den durchgef\u00fchrten Bohrungen beachtet.<\/li>\n<li>Der 2009 gebohrte Brunnen an der Werastra\u00dfe war bislang vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) auf Anraten der Stadt Stuttgart wegen des Risikos der\u00a0 Hohlraumbildung durch Gipsauslagung nur als Messpunkt genutzt worden. Man habe aber jetzt das EBA \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass der Grundwasserspiegel mittlerweile 3 Meter tiefer l\u00e4ge und das Wasser auch nicht mit der geplanten Aufh\u00f6hung von 5 Metern infiltriert werde. Die bei den Bohrkernen festgstellten dar\u00fcber liegenden Gipsreste seien damit nicht betroffen. Michael Pradel erw\u00e4hnte allerdings nicht, dass <a title=\"EBA genehmigt weiteren Infiltrationsbrunnen im Kernerviertel trotz Bedenken der Stadt Stuttgart\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=28318\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Umweltamt der Stadt Stuttgart auch beim letzten Antrag zur 19. Plan\u00e4nderung seine Bedenken\u00a0 gegen diesen Brunnen \u00e4u\u00dferte<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>d) Wegef\u00fchrung mittlerer Schlo\u00dfgarten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Daneben hatte das Netzwerk Kernerviertel nach der <strong>\u00dcberschneidung des Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radwegs am Abgang des Wulle-Stegs<\/strong> (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Verkehrsfuehrung-MSG.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>) am Rande des Baufelds nachgehakt. Diese kritische Kreuzung sei jedoch -so Pradel- durch die Sperrung des s\u00fcdlichen, nicht einsehbaren Abgangs entsch\u00e4rft. Die Anordnung der Verkehrs- und Hinweisschilder w\u00e4re mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden unter Einbindung der Interessenvertreter abgestimmt (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Ueberscheneidungen-Fussg\u00e4nger.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Es w\u00e4ren der Stadt und ihm keine Unf\u00e4lle oder gef\u00e4hrliche Situation an dieser Stelle bekannt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. Bauarbeiten der SSB am S\u00fcdkopf<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die anstehenden bzw. geplanten SSB-Bauarbeiten f\u00fcr 2018 und 2019 stellte Bernd Schr\u00f6der, Bauleiter am Tiefbauamt der Stadt Stuttgart\u00a0vor.<\/li>\n<li>Weiterhin baut die SSB 2018 und 2019 am Fu\u00df des Kernerviertels in <strong>drei Baufeldern<\/strong>, die in dieser \u00dcbersichtsfolie eingezeichnet sind:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-900x900 \" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Baufelder-SSB.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" srcset=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Baufelder-SSB.jpg 849w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Baufelder-SSB-300x212.jpg 300w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Baufelder-SSB-768x542.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"445\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>SSB-Bauarbeiten neben dem K\u00f6nigin-Katharinen-Stift<\/strong> gehen noch bis August 2018. Anschlie\u00dfend werden die Fahrspuren der Schillerstra\u00dfe wieder Richtung Schulgeb\u00e4ude zur\u00fcckverschwenkt (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-SSB-KKSt.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Der Gehweg neben dem Geb\u00e4ude wird nach der Verschwenkung vorerst nicht wieder hergestellt. Die Anwohner des Kernerviertels m\u00fcssen weiterhin den l\u00e4ngeren Fu\u00dfweg durch den oberen Schlo\u00dfgarten zwischen Katharinenstift und Schauspielhaus ausweichen.<\/li>\n<li>Weiterhin laufen die <strong>Bauarbeiten f\u00fcr die Verbauten des neuen Stadtbahntunnels<\/strong> zwischen dem Katharinenstift uns der neuen Haltestelle (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-SSB-KKSt-b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>) sowie die Bauarbeiten am <strong>Baufeld am Innenministerium<\/strong> zur Herstellung des Abzweigtunnels Richtung neuer Haltestelle (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Baufelder-SSB-IM.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>).<\/li>\n<li>\u00a0Neben dem Planetarium wird an der <strong>neuen SSB-Haltestelle<\/strong> gebaut (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-admin\/post.php?post=28806&amp;action=edit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Die Bauarbeiten untergliedern sich in viele einzelne Betonierungsschritte. Aktuell werden die W\u00e4nde f\u00fcr die Technikr\u00e4ume der Haltestelle errichtet (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-neue-SSB-Haltestelle-e.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Die Betonagearbeiten werden bis voraussichtlich Fr\u00fchjahr 2019 gehen. Auch hier werden nach dem Entwurf des S21-Architekten Christoph Ingenhoven gekr\u00fcmmte Bewehrungen und Wei\u00dfbeton eingesetzt (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-neue-SSB-Haltestelle-a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>).<\/li>\n<li>Bis auf die Verschwenkung der Schillerstra\u00dfe im August 2018 sind laut Bernd Schr\u00f6der <strong>keine Nachtbauarbeiten<\/strong> geplant.<\/li>\n<li>Die <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-neue-SSB-Haltestelle-c.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>neue SSB-Haltestelle <\/strong><\/a>soll Mitte 2020 in Betrieb gehen, allerdings nur f\u00fcr die Fahrtrichtung Charlottenplatz. \u00dcber die provisorische Wegeverbindung vom Kernerviertel zur Haltestelle soll n\u00e4chste Infoveranstaltung berichtet werden.<\/li>\n<li>Die Frage des Netzwerks Kernerviertel nach dem geplanten Einsatz von <strong>Lautsprecherdurchsagen <\/strong>an der neuen SSB-Haltestelle bejahte Bernd Schr\u00f6der. Die SSB geht jedoch davon aus, dass diese nicht h\u00f6rbar sind und wird die Ausrichtung der Lautsprecher auch mit dem Gutachterb\u00fcro Fritz abstimmen. Falls die Durchsagen doch zu Beschwerden f\u00fchren, werde man diese einstellen.<\/li>\n<li>Nach der Inbetriebnahme der neuen SSB-Haltestelle steht die alte Haltestelle der Bahn zur Verf\u00fcgung. Der <strong>Abriss der alten Haltestelle<\/strong> und der Bau des Baufeldes 23 sei abh\u00e4ngig vom Baufortschritt der Bahn.<\/li>\n<li>Auf Nachfrage aus dem Publikum erkl\u00e4rte Winfried Reichle, S21-Koordinator bei der SSB, dass <strong>die neuen SSB-Tunnel Richtung Hauptbahnhof<\/strong> wegen der Abh\u00e4ngigkeiten zu den eng verzahnten Bahnbauarbeiten entlang der Schillerstra\u00dfe fr\u00fchestens in vier Jahren Ende 2022 in Betrieb genommen werden k\u00f6nnen. Die SSB sei derzeit auch mit der Bahn in Kl\u00e4rung, ob diese die Bauarbeiten mit\u00fcbernehmen wird. <a title=\"StZ: Z\u00fcge rollen fr\u00fchestens 2022 zwischen Hauptbahnhof und Staatsgalerie\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=28712\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die StZ hat dar\u00fcber nach der Anwohnerveranstaltung berichtet<\/a>. M\u00f6glicherweise wird das wiederhergestellte Netz mit den beiden Stammstrecken\u00a0 auch mit kleineren\u00a0 Modifikationen gegen\u00fcber dem urspr\u00fcnglichen Netz in Betrieb gehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. Tunnelvortriebsarbeiten unter dem Kernerviertel<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Den Stand und die geplanten Tunnelvortriebsarbeiten unter dem Kernerviertel stellte G\u00fcnther Osthoff als Abschnittsleiter des PFA 1.2. vor.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>a) \u00dcberblick Vortriebsarbeiten<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die geplanten Vortriebsarbeiten unter dem Kernerviertel<\/strong> sind aus dieser \u00dcbersicht gut zu erkennen (blau= geplant\/rot= realisiert):<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-900x900 \" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Tunnelvortrieb.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" srcset=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Tunnelvortrieb.jpg 871w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Tunnelvortrieb-300x207.jpg 300w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Tunnelvortrieb-768x529.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"435\" \/><\/li>\n<li><\/li>\n<li>Einen noch <strong>detaillierteren \u00dcberblick \u00fcber den<\/strong> <strong>Stand der Vortriebsarbeiten<\/strong> unter dem Kernerviertel gibt die folgende Folie. Sie zeigt den geplanten Anfahrbereich zwischen dem Baufeld 25 am Fu\u00df der S\u00e4ngerstra\u00dfe und dem Verzweigungsbauwerk unter der Jugendherberge:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-900x900 \" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Kernerviertel.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 869px) 100vw, 869px\" srcset=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Kernerviertel.jpg 869w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Kernerviertel-300x207.jpg 300w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Uebersicht-Kernerviertel-768x530.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"607\" height=\"419\" \/><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>b) <\/strong><strong>Vortriebsarbeiten unter dem Kernerviertel<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Bauarbeiten am <strong>Verzweigungsbauwerk <\/strong>unter der Jugendherberge laufen seit Februar 2015, also seit fast dreieinhalb Jahren. Um die Senkungen an den dar\u00fcber liegenden Geb\u00e4uden m\u00f6glichst gering zu halten, wurden die Pfeilerstollen in acht Betonierabschnitten ausgebrochen (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-VBW-a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Die Vortriebsarbeiten unter dem Anfahrbereich k\u00f6nnen erst starten, wenn das Verzweigungsbauwerk fertiggestellt ist. Dazu sind noch Teile des Vortriebs und die der Innenverschalung in den R\u00f6hren 801 und 901 erforderlich.<\/li>\n<li>Auf der <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Bauarbeiten-2018_19.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a> zum Zeitplan findet man keine Angaben zum <strong>Zeitplan f\u00fcr den Vortrieb der beiden rund 240 m langen Tunnelr\u00f6hren des Anfahrbereichs.<\/strong> G\u00fcnther Osthoff gab die Infos nur m\u00fcndlich. Wegen des kritischen weichen Gesteins und der gro\u00dfen Querschnitte (jeweils zwei Gleise) sind die Arbeiten auf zwei Jahre angesetzt. Pro Tag sei ein maximaler Vortrieb von 35 bis 40 cm geplant. Als Startdatum erw\u00e4hnte er August\/September 2018, wenn sowohl die Bauarbeiten am Verzweigungsbauwerk als auch die Bohrungen und Vorhebungen f\u00fcr die Hebungsinjektionen abgeschlossen sind.<\/li>\n<li>Der Abstand zwischen dem Tunnelfirste und den Unterkanten der H\u00e4userfundamente betr\u00e4gt im Kernerviertel zwischen 10 bis 40 Meter. Als <strong>Vortriebstechnik<\/strong> wird bei diesem weichen Gestein der Vollausbruch und nicht der Ulmenvortrieb eingesetzt. Es wird nur gebaggert und nicht gesprengt. Neben den Hebungsinjektionen kommen Rohrschirme und die Sicherung der Ortsbrust mit je 100 Ankern zum Einsatz.<\/li>\n<li>Der<strong> Aushub des Anfahrbereichs <\/strong>soll weiterhin \u00fcber das F\u00f6rderband Richtung Baustelle mittlerer Schlo\u00dfgarten und dann mit Lkws bis zur Bahnverladung transportiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>c) Innenverschalung der bergm\u00e4nnischen Tunnel<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die <strong>Innenverschalung des Anfahrbereichs<\/strong> soll nach den Vortriebsarbeiten in 6-7 Monaten realisiert werden. Auch diese Arbeiten laufen Tag und Nacht. F\u00fcr den Beton der Innenschale werden rund um die Uhr st\u00fcndlich 3-4 Laster die Rettungszufahrt anfahren. G\u00fcnther Osthoff erkl\u00e4rte, dass dies nicht mehr als jetzt sei. Allerdings r\u00e4umte der nach der Veranstaltung auf Nachhaken einer betroffenen Anwohnerin ein, dass derzeit keine Lkws rund um die Uhr Beton f\u00fcr Innenschale anliefern.<\/li>\n<li>Die<strong> Innenverschalung der bergm\u00e4nnischen Tunnels unter der G\u00e4nsheide und Gablenberg<\/strong> soll \u00fcber den Zwischenangriff Ulmerstra\u00dfe in Wangen realisiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>d) Maschineller Vortrieb unter der G\u00e4nsheide<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>G\u00fcnther Osthoff stellte auch den Zeitplan f\u00fcr die <strong>anstehenden maschinellen Vortriebsarbeiten unter der G\u00e4nsheide<\/strong> vor (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Bauarbeiten-2018_19.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie)<\/a>. So soll die dritte Schildfahrt der Tunnelvortriebsmaschine, das Wenden in der Wendekaverne und der Beginn der vierten Schildfahrt in 2018 realisiert werden. Aktuell sei die Maschine ca. 600 Meter von der Wendekavere entfernt. Das letzte St\u00fcck bis zur Wendekaverne wird die Maschine durch den bergm\u00e4nnisch aufgefahrenen \u00dcbergangsbereich geschoben. Auch bei der 4.Schildfahrt werden der Abtransport des Aushubs und die Anlieferung der T\u00fcbbinge \u00fcber das Filderportal und nicht \u00fcber die Innenstadt abgewickelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>e)<\/strong> <strong>Hebungsinjektionen unter dem Kernerviertel<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Andreas D\u00f6rfel stellte als Teamleiter im PFA 1.2. den Stand der Hebungsinjektionen f\u00fcr den Tunnelvortrieb unter dem Kernerviertel vor.<\/li>\n<li>Er sch\u00e4tzte die <strong>Hebungsinjektionen als &#8222;bew\u00e4hrtes Mittel&#8220;<\/strong> ein. Er erw\u00e4hnte allerdings nicht, dass <a title=\"Tunnelbau im Kernerviertel: weitere H\u00e4user sollen mit Hebungsinjektionen angehoben werden\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=14047\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">noch 2013 eine geotechnische Stellungnahme des Tunnelbausachverst\u00e4ndigen der Bahn eine Ausweitung der Hebungsinjektionen zwischen Urban- und Sch\u00fctzenstra\u00dfe f\u00fcr nicht erforderlich hielt<\/a>.<\/li>\n<li>Ohne die Hebungsinjektionen w\u00fcrden beim erweiterten Baufeld zwischen Urban- und Sch\u00fctzenstra\u00df (s.u. rot markiert) w\u00e4hrend des Vortriebs eine <strong>geplante Senkungsmulde<\/strong> von bis zu 4,5 cm auftreten. Mit den Hebungsinjektionen sollen davon ca. 50% ausgeglichen werden. Die Hebungen laufen am Rande des Hebungsfeldes aus. Es wird im \u00dcbergangsbereich au\u00dferhalb des Hebungsfeldes keinen &#8222;H\u00f6henversatz&#8220; geben.<\/li>\n<li>\u00dcber die <strong>einzelnen Schritte der Hebungsinjektionen<\/strong> wurde bereits ausf\u00fchrlich auf der l<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=23035\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">etzten Anwohnerveranstaltung im M\u00e4rz 2017<\/a> berichtet.<\/li>\n<li>Andreas D\u00f6rfel stellt den <strong>Stand der Bohrungen <\/strong>anhand dieser Folie vor:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-900x900 \" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Stand-Hebungsfeld.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" srcset=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Stand-Hebungsfeld.jpg 871w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Stand-Hebungsfeld-300x207.jpg 300w, http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Stand-Hebungsfeld-768x529.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"609\" height=\"419\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0Vom <strong>Schacht 2 (S\u00e4ngerstra\u00dfe)<\/strong> aus sind bereits die geplanten 1.700 Bohrungen durchgef\u00fchrt worden und die ersten Injektionsarbeiten angelaufen.<\/li>\n<li>Nach dem im M\u00e4rz vorgestellten Zeitplan sollten nach den Bohrungen die Hebungsinjektionen von <strong>Schacht 3 (Urbanstra\u00dfe)<\/strong> bereits zu Beginn des 4.Quartals 2017 starten. Doch die Bohrungen von diesem Schacht aus sind noch am Laufen. Laut Folie sind rund 3.000 der 7.500 Bohrungen vom Schacht 3 aus gebohrt. Eine Begr\u00fcndung, warum sich die Arbeiten gegen\u00fcber dem auf der letzten Veranstaltung vorgestellten Zeitplan deutlich verz\u00f6gert haben, gab es nicht.<\/li>\n<li>Die Bohrungen vom <strong>Schacht 1 (ehem. Polizeiwache)<\/strong> k\u00f6nnen noch nicht anlaufen, weil kein Schacht existiert. Dieser kann erst ab Fr\u00fchjahr 2019 gebaut werden, wenn die Bauarbeiten am Baufeld 25 weitgehend fertig gestellt sind und damit der Platz zur Verf\u00fcgung steht. Ob und das Hebungsfeld 1 (gr\u00fcn) nur mit einem Schacht aus unterfahren werden kann oder ob noch die Herstellung des Schachtes 1 und die darauffolgenden Vorinjektionen abgewartet werden muss, wurde auf der Veranstaltung nicht angesprochen.<\/li>\n<li>Bei den Bohrungen waren nach Aussage von Andreas D\u00f6rfel bisher keine besonderen Vorkommnisse festzustellen. Die l\u00e4ngste Bohrung vom Schacht 3\u00a0 Richtung Sch\u00fctzen-\/Kernerstr. war bisher 100 m. Mit der <strong>Bohrgenauigkeit<\/strong> habe man gute Erfahrungen gemacht; bei 100 Meter Bohrung lag die Abweichung bei 10-20 cm.<\/li>\n<li>Den <strong>L\u00e4rm der Betonpumpen<\/strong> w\u00fcrden die Anwohner beim Schacht 3 in der Urbanstra\u00dfe kaum mitbekommen, da die Pumpe im benachbarten Technikraum der EnBW untergebracht werde. Beim Schacht 2 an der S\u00e4ngerstra\u00dfe werde der Immissionsschutzbeauftragte Peter Fritz begleitende Messungen zur Kontrolle durchf\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>f) Messkonzept beim Tunnelvortrieb Kernerviertel<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Teamleiter Andreas D\u00f6rfel stellte auch das Messkonzept f\u00fcr die Tunnelvortriebsarbeiten f\u00fcr den Tunnelvortrieb unter dem Kernerviertel vor.<\/li>\n<li>Zum Steuern der Hebungsinjektionen werden in den Kellern der betroffenen H\u00e4user als Messeinrichtung <strong>Schlauchwaagen<\/strong> installiert (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Schlauchwagen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Die Installation im urspr\u00fcnglichen Hebungsfeld erfolgte Ende November 2017. Die Geb\u00e4ude des erweiterten Hebungsfeldes sollen bis Jui\/August 2018 mit den Schlauchwaagen ausgestattet werden.<\/li>\n<li>In einem engen Raster sind <strong>oberirdische, geotechnische Messpunkte<\/strong> angebracht (<a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20180605-Messeinrichtungen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folie<\/a>). Es wird sowohl horizontal als auch vertikal gemessen.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend des Vortriebs wird nach Angaben von Andreas D\u00f6rfel im Umkreis von 30 Metern von der Ortsbrust entfernt t\u00e4glich gemessen. Au\u00dferhalb dieses Radius einmal w\u00f6chentlich.<\/li>\n<li>Auf die Frage eines Anwohners, warum in den letzten 3-4 Jahren, immer wieder <strong>Messungen am Sch\u00fctzenplatz<\/strong> durchgef\u00fchrt wurde, erhielt er eine unbefriedigende Antwort. Dort w\u00fcrden erst Messungen durchgef\u00fchrt, sobald der Vortrieb angelaufen sei. Dabei betonte der Anwohner, dass er seit Jahren die Messungen von seinem Fenster aus beobachten konnte.<\/li>\n<li>Im Gegensatz dazu beklagte Frank Schweizer vom Netzwerk Kernerviertel, dass er seit Jahren zwar regelm\u00e4\u00dfige Messtrupps an der Jugendherberge beobachten konnte. An der mehreren Meter hohen <strong>St\u00fctzmauer zwischen Kerner- und Sch\u00fctzenstra\u00dfe<\/strong> sei jedoch noch nie eine Messung durchgef\u00fchrt worden.<\/li>\n<li>Auf die Nachfrage nach den <strong>Hangbewegungen seit Beginn der Vortriebsarbeiten 2013<\/strong>, antwortete Abschnittsleiter G\u00fcnther Osthoff, dass es nur wenige Millimeter w\u00e4ren und keine signifikanten Ver\u00e4nderungen vorliegen.<\/li>\n<li>Abschnittsleiter G\u00fcnther Osthoff und Peter Sch\u00fctz als Rechtanwalt der Bahn sicherten zu, dass betroffenen Eigent\u00fcmer <strong>Einsicht in die Messdaten<\/strong> erhalten, sobald Ver\u00e4nderungen an ihrem Geb\u00e4ude festzustellen sind.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Wochen fand auf Einladung der B\u00fcrgerbeauftragten Alice Kaiser und der Bezirksvorsteherin Veronika Kienzle nach M\u00e4rz 2017 wieder eine Informationsveranstaltung f\u00fcr die Anwohner des Kernerviertels im Rathaus statt. Die Online-Redaktion der beiden Stuttgarter Zeitungen (hier) berichtete ausf\u00fchrlich dar\u00fcber. 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