{"id":25867,"date":"2017-11-06T23:20:12","date_gmt":"2017-11-06T21:20:12","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25867"},"modified":"2017-11-07T09:13:09","modified_gmt":"2017-11-07T07:13:09","slug":"stzn-der-bau-von-s21-kann-sich-bis-ende-2025-hinziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25867","title":{"rendered":"StZN: Der Bau von S21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen"},"content":{"rendered":"<p>Die beiden Stuttgarter Zeitungen berichten heute (<a title=\"StN: Der Bau von S21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-der-bau-von-s-21-kann-sich-bis-ende-2025-hinziehen.ab86a02c-50a7-4327-a00f-6e05b901a8d1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>) \u00fcber eine aktuelle Ausschreibung der Bahn, dass sich der Bau von Stuttgart 21 bis Ende 2025 hinziehen k\u00f6nnte. In der Meldung hei\u00dft es:<\/p>\n<p>&#8222;<em>Die j\u00fcngste, am Samstag in einer Beilage des \u201eEurop\u00e4ischen Amtsblatts\u201c <a href=\"http:\/\/ted.europa.eu\/udl?uri=TED:NOTICE:441121-2017:TEXT:DE:HTML&amp;src=0\">ver\u00f6ffentlichte Ausschreibung der DB Projekt Stuttgart\u2013Ulm GmbH <\/a>zeigt nun, wie gro\u00df die Versp\u00e4tung des bisher auf 6,5 Milliarden Euro taxierten Projektes noch werden k\u00f6nnte. Die Bahn sucht in der Ausschreibung einen Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr die \u201eGesamtheitliche Verformungsbetrachtung\u201c der Betonfahrbahn. Der Experte soll Verformungsverl\u00e4ufe und -unterschiede mit den zul\u00e4ssigen Werten abgleichen und \u201eauch unter Ber\u00fccksichtigung der geplanten Einbautermine\u201c eine Einbauempfehlung aussprechen. Der Vertrag soll bis Anfang 2022 laufen, hat aber zwei Verl\u00e4ngerungsoptionen. Die erste reicht bis Anfang Februar 2024, womit die Inbetriebnahme Ende 2023 abgedeckt w\u00e4re. Die zweite Option reicht bis Anfang Februar 2026. Mit dieser Option k\u00f6nnte eine Inbetriebnahme Ende 2025 abgedeckt werden&#8220;. <\/em><\/p>\n<p>Dass die Bahn bei Stuttgart 21 entgegen ihrem offiziellen Inbetriebnahmetermin und der bislang einger\u00e4umten zweij\u00e4hrigen Verz\u00f6gerung bereits Auftr\u00e4ge mit Optionen \u00fcber das Jahr 2023 hinaus ausschreibt, dar\u00fcber hatten wir zuletzt im Juni 2017 in\u00a0 &#8222;<a title=\"Wann geht Stuttgart 21 in Betrieb? Zur Anfrage der Gr\u00fcnen-Fraktion an die Bundesregierung\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=24165\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wann geht Stuttgart 21 in Betrieb? Zur Anfrage der Gr\u00fcnen-Fraktion an die Bundesregierung&#8220; <\/a>berichtet. Nur scheint jetzt die Halbwertszeit f\u00fcr weiter nach hinten verschobene Verl\u00e4ngerungsoptionen immer k\u00fcrzer zu werden. Man fragt sich, ob und auf welcher Grundlage die Bahn \u00fcberhaupt noch die Dauer ihres Megaprojektes Stuttgart 21 absch\u00e4tzen kann.<a title=\"Bahn auf dem Lenkungskreis: n\u00e4chste Kostenexplosion von Stuttgart 21 wird im Dezember 2017 bekanntgegeben\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25729\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Wie der Bahnvorstand Roland Pofalla auf der Pressekonferenz zum letzten Lenkungskreistreffen verk\u00fcndete<\/a>, soll im Dezember die mit der \u00dcberpr\u00fcfung der Zeit- und Kostenpl\u00e4ne beauftragte Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft pwc im Dezember dem Aufsichtsrat der DB AG berichten<em>.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Erschreckend an der StZN-Meldung ist, dass im Falle einer Verl\u00e4ngerungsoption des oben beschriebenen Auftrags bis Februar 2026 eine Inbetriebnahme von Stuttgart 21 fr\u00fchestens Ende 2027 realistisch w\u00e4re. Denn\u00a0 nach dem Einbau der Betonfahrbahn ist noch die eisenbahntechnische Ausstattung und der geplante Testbetrieb erforderlich.<\/p>\n<p>Und die Ausschreibung f\u00fcr die gutachterliche Beratung weist auch darauf hin, dass die Bahn entgegen ihren offiziellen Darstellungen die Risiken in kritischer Geologie f\u00fcr eine Verformung der Fahrbahn durch tunnelbaubedingte Hebungen oder Senkungen auch deutlich nach dem eigentlichen Vortrieb nicht ausschlie\u00dft. Dass die Bahn auch nicht ausschlie\u00dft, dass es beim Tunnelbau im kritischen Anhydrit bei den bislang einger\u00e4umten &#8222;nicht nennenswerten&#8220; Hebungen bleiben k\u00f6nnte, zeigt eine <a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20170428-Auszug-PFA-1.5.-Anhydrit.jpg\">Folie zum Sachstand Anhydrit im PFA 1.5., <\/a>die die Bahn im <a title=\"Wor\u00fcber informierte die Bahn auf dem letzten Lenkungskreis und wor\u00fcber nicht?\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=23725\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">vorletzten Lenkungskreis<\/a> pr\u00e4sentierte. Danach laufen derzeit Untersuchungen f\u00fcr h\u00f6henjustierbare Ausgleichsma\u00dfnahmen von bis zu 30 cm!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die beiden Stuttgarter Zeitungen berichten heute (hier) \u00fcber eine aktuelle Ausschreibung der Bahn, dass sich der Bau von Stuttgart 21 bis Ende 2025 hinziehen k\u00f6nnte. 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