{"id":25278,"date":"2017-09-27T08:45:56","date_gmt":"2017-09-27T06:45:56","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25278"},"modified":"2017-10-01T18:40:07","modified_gmt":"2017-10-01T16:40:07","slug":"kontext-das-rastatt-desaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=25278","title":{"rendered":"Kontext: Das Rastatt-Desaster \/ Strafanzeige wegen gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gestellt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kontext:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/339\/das-rastatt-desaster-4619.html\">Das Rastatt-Desaster:<\/a> &#8222;<em>Eine &#8222;beinahe liebevolle Intensivbetreuung&#8220; h\u00e4tten die Tunnelbauer dem kleinen Streckenabschnitt in Rastatt gewidmet, meint Bahn-Experte Winfried Wolf. Und dennoch kam es beim Tunneleinbruch am 12. August um Haaresbreite zu einer Eisenbahnkatastrophe. [&#8230;] Erstens: Die Deutsche Bahn (DB) w\u00e4hlte ein h\u00f6chst problematisches Bauverfahren, das dar\u00fcberhinaus ohne Zwang bei vollem Eisenbahnbetrieb ausgef\u00fchrt wurde.\u00a0 Zweitens: Es gab nicht, wie f\u00fcnf Wochen lang von der Bahn und dem Bundesverkehrsministerium behauptet, ein pl\u00f6tzliches &#8222;Schadensereignis&#8220;, dem eine sofortige Streckensperrung durch die DB folgte. Vielmehr senkte sich der Boden im Bereich der Tunnelarbeiten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg. Vor allem fuhren nach dem eigentlichen Tunneleinbruch noch 16 Minuten lang mehrere Z\u00fcge \u00fcber die Gefahrenstelle. Drittens: Die Tatsache, dass die Bundespolizei, die Staatsanwaltschaft, das Eisenbahnbundesamt beziehungsweise die Bundesstelle f\u00fcr Eisenbahn-Unfalluntersuchung (BEU) keine Sicherung des Unfallortes und keine erste Unfalluntersuchung einleiteten, ist skandal\u00f6s. Auf diese Weise konnten die Verantwortlichen (DB AG und die in der &#8222;Arge Tunnel Rastatt&#8220; zusammengefassten Bauunternehmen) Beweismittel beseitigen und eine unabh\u00e4ngige Untersuchung des Vorgangs extrem erschweren.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Update 01.10.2017:<\/p>\n<p><strong>Pressemitteilung Aktionsb\u00fcndnis<\/strong>: <a href=\"http:\/\/www.parkschuetzer.de\/blog\/884\">Strafanzeige wegen gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gestellt: &#8222;<\/a><em>Das Trostpflaster einer vorzeitigen Wiederer\u00f6ffnung der Strecke und die zugesagte Renovierung des Rastatter Bahnhofs d\u00fcrfen weder von der unglaublichen Fahrl\u00e4ssigkeit der Verantwortlichen ablenken noch vor Konsequenzen f\u00fcr die Bahnpolitik generell und f\u00fcr Stuttgart 21 speziell sch\u00fctzen. Um dem Nachdruck zu verleihen hat der Sprecher des Aktionsb\u00fcndnisses gegen S21, Rechtsanwalt Dr. Eisenhart von Loeper, zusammen mit dem Vorsitzenden Richter am Landgericht a.D. Dieter Reicherter sowie dem Journalisten und Verkehrsexperten Dr. Winfried Wolf Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der DB AG, allen voran Infrastruktur-Vorstand Roland Pofalla, und die Mitverantwortlichen der beteiligten Baufirmen gestellt.&#8220;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kontext: Das Rastatt-Desaster: &#8222;Eine &#8222;beinahe liebevolle Intensivbetreuung&#8220; h\u00e4tten die Tunnelbauer dem kleinen Streckenabschnitt in Rastatt gewidmet, meint Bahn-Experte Winfried Wolf. Und dennoch kam es beim Tunneleinbruch am 12. August um Haaresbreite zu einer Eisenbahnkatastrophe. 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