{"id":22689,"date":"2017-03-04T17:19:51","date_gmt":"2017-03-04T15:19:51","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=22689"},"modified":"2017-07-30T22:58:23","modified_gmt":"2017-07-30T20:58:23","slug":"eba-genehmigt-planbaenderung-fuer-zusaetzliche-hebungsinjektionen-im-kernerviertel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=22689","title":{"rendered":"EBA genehmigt Plan\u00e4nderung f\u00fcr zus\u00e4tzliche Hebungsinjektionen im Kernerviertel"},"content":{"rendered":"<p>Im <a title=\"Alles im Zeitplan? Zum Baufortschritt der Tunnel f\u00fcr Stuttgart 21 Mitte Februar 2017\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=22273\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">letzten Bericht zum Vortriebsstand<\/a> haben wir es bereits erw\u00e4hnt. Das Eisenbahn-Bundesamt hat Ende November 2016 die Plan\u00e4nderung zur Erweiterung des Hebungsfeldes im Kernerviertel sowie die &#8222;<em>Pr\u00e4zisierung des R\u00fcckverankerungsbereichs f\u00fcr die Tunnelanschlagwand&#8220;<\/em> genehmigt. Den Bescheid der 7.Plan\u00e4nderung im PFA 1.2. finden Sie <a href=\"https:\/\/www.eba.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/PF\/Beschluesse\/Baden_W\/51_S21_PFA1.2_7._PAE_Hebungsfeld.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2\">hier.<\/a> Welche Geb\u00e4ude im Kernerviertel im Vorfeld des Tunnelvortriebs angehoben werden sollen, geht aus dieser Folie hervor:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-900x900\" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Hebungsinjektionen.jpg\" alt=\"Hebungsinjektionen\" width=\"611\" height=\"436\" \/><\/p>\n<p>\u00dcber die geplanten zus\u00e4tzlichen Hebungsinjektionen hatten wir Anfang des Jahres 2016 zwei Beitr\u00e4ge (<a title=\"Tunnelbau im Kernerviertel: weitere H\u00e4user sollen mit Hebungsinjektionen angehoben werden\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=14047\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beitrag 1<\/a> \/ <a title=\"StN: EBA will Plan\u00e4nderungsverfahren f\u00fcr Hebungsinjektionen im Kernerviertel durchf\u00fchren\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=14198\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beitrag 2<\/a>) ver\u00f6ffentlicht. Die Stuttgarter Zeitung berichtete im M\u00e4rz 2016 (<a title=\"StZ: Bahn droht neuer Konflikt\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.s-21-im-kernerviertel-bahn-droht-neuer-konflikt.b6bef5da-7229-4ff5-bdd8-6c7c3c115256.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>) \u00fcber die Konflikte mit den betroffenen Eigent\u00fcmern, die von der Plan\u00e4nderung \u00fcberrascht waren und \u00fcber die Risiken dieser Hebungsinjektionen Aufkl\u00e4rung verlangten. Wir wollen daher einige Punkte dieses Bescheides in Ausz\u00fcgen kurz vorstellen.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Begr\u00fcndung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Bahn begr\u00fcndete im Dezember 2015 auf zwei Informationsveranstaltungen f\u00fcr die Eigent\u00fcmer, dass die Hebungsinjektionen auf ein gr\u00f6\u00dferes Gebiet ausweitet werden, da sich die Technik weiterentwickelt habe. Gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen k\u00f6nnten von einem Schacht aus erreicht werden. Im <a title=\"StZ: Bahn droht neuer Konflikt\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.s-21-im-kernerviertel-bahn-droht-neuer-konflikt.b6bef5da-7229-4ff5-bdd8-6c7c3c115256.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">StZ-Bericht<\/a> hei\u00dft es : &#8222;<em>Deshalb k\u00f6nne mit relativ geringem Aufwand die Sicherheit f\u00fcr die Geb\u00e4ude erh\u00f6ht werden&#8220;<\/em>. Warum die Bahn dieses teure Hebungsverfahren f\u00fcr weitere Geb\u00e4ude im Kernerviertel einsetzt, obwohl ihr Tunnelbausachverst\u00e4ndige noch zweieinhalb Jahre zuvor in einer<a href=\"http:\/\/www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de\/no_cache\/mediathek\/detail\/media\/stellungnahmen-zur-geotechnik-betreffend-der-planaenderungsverfahren-fuer-das-grundwassermanagement\/mediaParameter\/show\/Medium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> geotechnischen Stellungnahme zur Geb\u00e4udesicherheit<\/a> trotz prognostizierter 4-5cm vortriebsbedingter Senkung f\u00fcr nicht erforderlich gehalten hatte, war f\u00fcr viele Eigent\u00fcmer nicht nachvollziehbar. Es wurde ihnen kein Gutachten pr\u00e4sentiert, aus der sich die Erforderlichkeit dieser zus\u00e4tzlichen Schutzma\u00dfnahme ergibt.<\/p>\n<p>Das EBA zielt\u00a0 in seinem Bescheid jedoch weniger auf die technische Machbarkeit als auf die Erforderlichkeit ab. So hei\u00dft es auf Seite 4:\u00a0 &#8222;I<em>m Zuge der fortgeschrittenen Planung und auf Empfehlung des Tunnelbausachverst\u00e4ndigen sieht die Vorhabentr\u00e4gerin Hebungsinjektionen im Anfahrbereich des Hbf S\u00fcd nun ein weiteres Hebungsfeld in Richtung Verzweigungsbauwerk im Bereich der Bebauung Urbanstra\u00dfe\/ Sch\u00fctzenstra\u00dfe vor. Die zus\u00e4tzlichen Hebungsinjektionen sollen die prognostizierten Senkungen und Auswirkungen auf die betroffenen Geb\u00e4ude weiter begrenzen bzw. deren pr\u00e4zise Steuerung erm\u00f6glichen. Hierbei macht die Vorhabentr\u00e4gerin sich den fortgeschrittenen Stand der Technik zu Nutze, der das Ausf\u00fchren l\u00e4ngerer Bohrungen erm\u00f6glicht, als dies zum Zeitpunkt der Planung der urspr\u00fcnglichen Hebungsfelder m\u00f6glich war. Die Ma\u00dfnahme dient dem zus\u00e4tzlichen Schutz der Geb\u00e4ude.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Und in der Begr\u00fcndung zum sofortigen Vollzugs des Bescheides spricht das EBA Klartext: &#8222;<em>Die Errichtung des mit dieser Plan\u00e4nderung beantragten Hebungsfeldes ist erforderlich f\u00fcr das Auffahren des Anfahrbereichs zwischen S\u00fcdkopf des Hbf und dem Verzweigungsbauwerk.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>2.\u00a0 Funktionsweise<\/strong><\/p>\n<p>Der Bescheid f\u00fchrt dazu folgendes aus: &#8222;<em>Hierf\u00fcr werden ausgehend von drei Sch\u00e4chten f\u00e4cherf\u00f6rmig horizontale Bohrungen zwischen Tunnelfirsten und Geb\u00e4udefundamenten hergestellt. Von den Geb\u00e4udefundamenten wird ein Mindestabstand von 4-5 Meter eingehalten. Durch das abschnittsweise Einpressen von Zementsuspension erfolgt eine Vorverdichtung des Bodens, au\u00dferdem stellen sich Hebungen ein, die die Geb\u00e4ude vor Beginn des Tunnelvortriebs um ein vertr\u00e4gliches Ma\u00df anheben. Nachtr\u00e4gliche Injektionen im Laufe des Vortriebs sind m\u00f6glich und werden durch ein Messprogramm gesteuert. Nach Abschluss der Arbeiten verbleiben die Zementsuspensionen funktionslos im Boden.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Weder die Pr\u00e4sentation der Bahn auf den beiden Informationsveranstaltungen noch der Plan\u00e4nderungsbescheid des EBAs nennen konkrete Werte sowohl f\u00fcr die prognostitizerte vortriebsbedingte Absenkung als auch f\u00fcr die Anhebung der Geb\u00e4ude im Vorfeld des Vortriebs. Die <a href=\"http:\/\/www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de\/no_cache\/mediathek\/detail\/media\/stellungnahmen-zur-geotechnik-betreffend-der-planaenderungsverfahren-fuer-das-grundwassermanagement\/mediaParameter\/show\/Medium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">geotechnische Stellungnahme zur Geb\u00e4udesicherheit<\/a> vom M\u00e4rz 2013, die f\u00fcr diesen Bereich eine vortriebsbedingte Senkung von 4-5cm prognostiziert, wird nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Dabei m\u00fcssten f\u00fcr die Baufirmen Vorgaben existieren, wie beispielsweise beim Hebungsverfahren beim Bau des Leipziger City-Tunnels. Auch dort wurde das Compensation-Grouting-Verfahren bei der sehr knappen Unterfahrung von 31 innerst\u00e4dtischen Geb\u00e4uden angewendet, allerdings nicht unter einer Hangbebauung. Hier ein Auszug aus der Publikation <a title=\"609 GROSSE TUNNELBAUPROJEKTE Irngartinger: Sichere und schadlose Ausf\u00fchrung innerst\u00e4dtischer Tunnelvortriebe \u2013 Das Beispiel City-Tunnel Leipzig 20. Symposium Felsmechanik und Tunnelbau mining geo (2012) Nr. 4 + Sichere und schadlose Ausf\u00fchrung innerst\u00e4dtischer Tunnelvortriebe Das Beispiel City-Tunnel Leipzig\" href=\"http:\/\/www.dggt.de\/images\/PDF-Dokumente\/05%20irngartinger%20-%20tunnelbauprojekte.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;<em>Sichere und schadlose Ausf\u00fchrung innerst\u00e4dtischer Tunnelvortriebe. Das Beispiel City-Tunnel Leipzig&#8220;<\/em> von Andreas Irngartinger<\/a> aus dem Jahr 2012, in der von klar definierten Grenzwerten die Rede ist:<\/p>\n<p><em>\u00a0&#8222;Auf Basis der Bodengutachten und von Berechnungen der Entwurfsplanung wurden f\u00fcr <\/em><em>die Ausf\u00fchrungsplanung als planerische Vorgabe geb\u00e4udespezifische Grenzwerte vorgesehen. So gab es unter anderem die bauvertragliche Vorgabe, eine maximale Setzung von 20 mm an der Gel\u00e4ndeoberkante nach der ersten Schildfahrt und eine maximale Setzung von 30 mm an der Gel\u00e4ndeoberkante nach der zweiten Schildfahrt einzuhalten. Geb\u00e4udespezifische maximal zul\u00e4ssige Winkelverdrehungen zeigt das Bild 3. Hierbei ist hervorzuheben, dass Winkelverdrehungen bis zu 1 : 1.200 (tan \u03b1 des Setzungswin<\/em><em>kels) w\u00e4hrend der gesamten Sicherungsma\u00dfnahme und der Schildfahrt einzuhalten waren. Um diese Grenzwerte der Winkelverdrehung einhalten zu k\u00f6nnen, sollten die Geb\u00e4ude vor der Durchfahrt der TBM im Rahmen von Vorhebungen um circa 50 % der prognostizierten Setzungen angehoben werden&#8220;.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. Wasserrechtliche Belange<\/strong><\/p>\n<p>Im Bescheid hei\u00dft es u.a. dazu auf Seite 9f: &#8222;<em>Durch die zus\u00e4tzlichen Bohrungen und Injektionen nach dem Compensation Grouting Verfahren (CGV) entstehen f\u00fcr das Grundwasser keine zus\u00e4tzlichen negativen Auswirkungen. Im Hinblick auf den Heil- und Mineralwasserschutz sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Diese Auffassung teilt auch das im Verfahren beteiligte Amt f\u00fcr Umweltschutz der Stadt Stuttgart. [&#8230;] Durch die Hebungsinjektionen wird eine zus\u00e4tzliche Verpressgutmenge von ca. 700 qm Zement-Bentonit-Suspension in den Boden eingebracht, was im direkten Bauwerksbereich zu einer Anreicherung von leicht l\u00f6slicher Substanzen, insbesondere Natrium-, Kalium- und Calziumhydroxiden und damit einer zunehmenden Alkalisierung f\u00fchrt. Gegebenenfalls in das Grundwasser eingetragene Suspensionsanteile k\u00f6nnen jedoch durch die Bauwasserhaltung gefasst und so weitgehend wieder ausgebracht werden (siehe Stellungnahme ARGE WUG vom 10.12.2015).&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>4. Immissionsrechtliche Belange<\/strong><\/p>\n<p><strong>a) Baubedingte Immissionen (L\u00e4rm)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Dazu schreibt das EBA ab Seite 11f u.a.: &#8220; <em>Die Erweiterung des Hebungsumfeldes bedeutet eine zus\u00e4tzliche Anzahl von Bohrungen und Verpressvorg\u00e4ngen, wodurch sich jedoch die der bisherigen Planung zugrundegelegten Beurteilungspegel nicht \u00e4ndern, lediglich der Zeitraum der Ger\u00e4uschemission verl\u00e4ngert sich. [&#8230;] Die Herstellung der Sch\u00e4chte und die Bohrungen w\u00fcrden im Tagzeitraum durchgef\u00fchrt. Der Betrieb der Injektionspumpen muss jedoch jederzeit, auch nachts, m\u00f6glich sein, um unverz\u00fcglich auf die sich zeigende Notwendigkeit einer Injektion reagieren zu k\u00f6nnen. Dies sei auch so in den Detailgutachten angesetzt worden&#8230; Die Verpflichtung zur Abschirmung des Schachtes wurde als Nebenbestimmung in diese Entscheidung aufgenommen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Nach dem <a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/97400-ABS-16-DBPSU-S21-PFA-1_1-Detailgutachten_Hauptbahnhof-1.pdf\">schalltechnischen Detailgutachten vom 14.10.2015 S. 66<\/a> wird &#8222;<em>bei den Injektionspumpen [&#8230;] von einem durchgehend homogenen Betrieb \u00fcber 24 h ausgegangen. Die beurteilte Schalleistung der als Punktschallquellen dargestellten Pumpen betr\u00e4gt gem\u00e4\u00df Anhang 2.5.2 folglich jeweils LWAr= 81dB(A)&#8220;. <\/em><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>b) betriebsbedingte Immisionen (Ersch\u00fctterungen und sekund\u00e4rer Luftschall)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Dazu schreibt das EBA ab Seite 12 u.a.: &#8220; S<em>ofern Eigent\u00fcmer der unterfahrenden Geb\u00e4ude durch die k\u00fcnstlich herbeigef\u00fchrte Verfestigung des Untergrundes (Hebungsinjektionen) zus\u00e4tzliche oder st\u00e4rkere Ersch\u00fctterungseinwirkungen durch den Eisenbahnbetrieb bef\u00fcrchten, wird auf die geltenden Nebenbestimmungen des PFB PFA 1.2. &#8222;Fildertunnel&#8220; vom 19.08.2005\u00a0 verwiesen. Im Bereich des zus\u00e4tzlichen Hebungsfeldes ist im Tunnel der Einbau eines Masse-Federsystems vorgesehen. Damit ist die Entkoppelung der Bahnanlage von dem umgebenden Gebirge bereits gew\u00e4hrleistet. Die nach Beendigung der Hebungsinjektionen\u00a0 vorliegenden Untergrundsverh\u00e4ltnisse finden in der Dimensionierung des Ersch\u00fctterungssystems dadurch Ber\u00fccksichtigung, dass nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten des Tunnels die der Prognose zugrunde gelegten\u00a0 \u00dcbertragungsfunktionen noch durch eine nach \u00a7 26 BlmSchG anerkannte Messstelle durch Messungen mit geeigneter Fremdanregung zu verifizieren sind. Eine abschlie\u00dfende Entscheidung \u00fcber die letztlich umzusetzenden Schutzma\u00dfnahmen hat sich das Eisenbahn-Bundesamt vorbehalten (siehe NB in Kapitel A.VIII., 2.1.4. und 2.1.5).&#8220;<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>5. Inanspruchnahme von Grundeigentum<\/strong><\/p>\n<p>Dazu hei\u00dft es auf S 13f des Bescheids : &#8222;<em>Durch die vorliegende Plan\u00e4nderung werden gegen\u00fcber der Planfeststellung drei Grundst\u00fccke erstmals in Anspruch genommen [Anmerkung: die\u00a0 nicht unterfahren werden] Diese Grundst\u00fccke werden vor\u00fcbergehend w\u00e4hrend der Bauzeit, insbesondere durch oberirdische Messeinrichtungen, wie Schlauchwaagen,\u00a0 sowie dinglich durch das erweiterte unterirdische Hebungsfeld belastet. Die \u00fcbrigen Grundst\u00fccke, die vom Plan\u00e4nderungsverfahren betroffen sind, wurden bereits durch die urspr\u00fcngliche Planfeststellung belastet. Sie werden durch die Plan\u00e4nderung zus\u00e4tzlich in Anspruch genommen (Messeinrichtungen, Schlauchwaagen) und \/oder es erh\u00f6ht sich der Umfang der dinglichen Belastung (v.a. Erweiterung des Hebungsfelds).&#8220;<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Das EBA hatte diejenigen Eigent\u00fcmer, die der Bahn gegen\u00fcber keine privatwirtschaftliche Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung abgegeben hatten, angeschrieben. Alle gegen\u00fcber dem EBA gemachten Einwendungen der Eigent\u00fcmer hinsichtlich der Form der von der Bahn eingeforderten Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung, der Unabh\u00e4ngigkeit des Gutachters der Bahn, der Haftung bei Sch\u00e4den und Betrieb, Mietk\u00fcrzungen und Wertminderung der Wohnung, dem Risiko von nachtr\u00e4glichen Setzungen sowie Forderungen nach einer Umkehr der Beweislast weist die Beh\u00f6rde in ihrem Bescheid ab S.15f zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eine Risikoaufkl\u00e4rung, die Eigent\u00fcmer gefordert hatten, fand nicht statt. Eigent\u00fcmer, die dieser Plan\u00e4nderung nicht zugestimmt haben, werden vom Regierungspr\u00e4sidium Stuttgart vorzeitig eingewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Bericht zum Vortriebsstand haben wir es bereits erw\u00e4hnt. Das Eisenbahn-Bundesamt hat Ende November 2016 die Plan\u00e4nderung zur Erweiterung des Hebungsfeldes im Kernerviertel sowie die &#8222;Pr\u00e4zisierung des R\u00fcckverankerungsbereichs f\u00fcr die Tunnelanschlagwand&#8220; genehmigt. Den Bescheid der 7.Plan\u00e4nderung im PFA 1.2. &hellip; <a href=\"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=22689\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31,14,27,12,16,72,21,13,34,65,4,57],"tags":[],"class_list":["post-22689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eisenbahn-bundesamt","category-entschaedigung","category-erschuetterungen","category-gebaeuderisiken","category-haftung-im-schadensfall","category-hebungsinjektionen","category-kernerviertel","category-laerm","category-planfeststellung","category-tunnelbauprojekte-ausserhalb-stuttgarts","category-unterfahrung","category-vorzeitige-besitzeinweisung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22689"}],"version-history":[{"count":66,"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24671,"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22689\/revisions\/24671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/netzwerke-21.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}