{"id":17126,"date":"2016-05-20T01:30:02","date_gmt":"2016-05-19T23:30:02","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=17126"},"modified":"2020-05-25T23:14:28","modified_gmt":"2020-05-25T21:14:28","slug":"letzt-die-bahn-die-untertuerkheimer-wirklich-nicht-im-stich-zu-letzten-infoveranstaltung-in-untertuerkheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=17126","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber die letzte Anwohnerveranstaltung. L\u00e4sst die Bahn die Untert\u00fcrkheimer wirklich nicht im Regen stehen?"},"content":{"rendered":"<p><em>Bericht des Netzwerks Wangen\/Untert\u00fcrkheim:<\/em><\/p>\n<p>Letzten Donnerstag, am 12.Mai 2016,\u00a0 fand in Untert\u00fcrkheim die Anwohnerveranstaltung \u00fcber die bevorstehenden Unterfahrung des Lindenschulviertels statt. Alice Kaiser als\u00a0 B\u00fcrgerbeauftragte der Stadt Stuttgart und die Untert\u00fcrkheimer Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel begr\u00fc\u00dften ca. 150 der ungef\u00e4hr 900 Anwohner in der gut besuchten S\u00e4ngerhalle. Die B\u00fcrgerbeauftragte wies zu Beginn der Veranstaltung wie \u00fcblich darauf hin, dass weder Fotografieren, noch Tonaufnahmen etc. wegen Pers\u00f6nlichkeitsrechten der Referenten zul\u00e4ssig sind. <strong>Update:<\/strong> Die beiden Stuttgarter Zeitungen berichteten im Beitrag &#8222;<a title=\"StZ: Bei kritischen Punkten kneift die Bahn\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.s21-info-in-untertuerkheim-bei-kritischen-punkten-kneift-die-bahn.f02a05db-b1ba-4295-82e5-b113144b5b6d.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bei kritischen Punkten kneift die Bahn&#8220;<\/a> \u00fcber die Untert\u00fcrkheimer Veranstaltung.<\/p>\n<p><strong>Begr\u00fc\u00dfung durch Projektchef Manfred Leger<\/strong><\/p>\n<p>Projektchef Manfred Leger erkl\u00e4rte in seiner Begr\u00fc\u00dfung den Anwohnern,\u00a0 dass die Bahn wisse, dass Bauen in der Stadt eine gro\u00dfe Herausforderung und der L\u00e4rmschutz ein sensibles Thema sei. Er wies auf den Baufortschritt beim Projekt Stuttgart 21\u00a0 und der Neubaustrecke hin. Von den 59 geplanten Tunnelkilometern seien in Stuttgart aktuell 14,1 km aufgefahren. Erneut erw\u00e4hnte er den Aufwand und die Kosten f\u00fcr die Umsiedelung der Eidechsen. Von einer Einhaltung des Zeitplans und des Kostenbudgets beim Gro\u00dfprojekt Stuttgart 21 war in seiner Begr\u00fc\u00dfung im Gegensatz zu fr\u00fcheren Veranstaltungen nicht mehr die Rede.\u00a0 Stattdessen beschr\u00e4nkte er sich auf die Aufz\u00e4hlung von Etappenzielen. Der Tunneldurchschlag einer R\u00f6hre des Obert\u00fcrkheimer Tunnels zur Innenstadt soll Anfang n\u00e4chsten Jahres erreicht werden. Die erste Bodenplatte im Trogbaufeld soll im Sommer gegossen werden, eine erste Kelchst\u00fctze wird im Herbst dazukommen. Da sind wir aber gespannt!<\/p>\n<p>Der Projektchef sicherte zu, dass die Fragen nach \u201e<em>bestem Wissen und Gewissen<\/em>\u201c beantwortet werden w\u00fcrden. Die Pr\u00e4sentationsfolien der Veranstaltung finden Sie <a title=\"\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20160512_Praesentation_Buergerinformationsveranstaltung_Untertuerkheim_Veroeffentlichung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Geplante Tunnelvortriebsarbeiten \/ Geologie \/ Zeitplan<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Pr\u00e4sentation \u00fcber die geplanten Vortriebsarbeiten hielten Abschnittsleiter G\u00fcnther Osthoff und der Teilabschnittsleiter Benjamin Denk.<\/li>\n<li>Zun\u00e4chst wurde der Baufortschritt dargelegt und betont, dass die Unterquerung des\u00a0 Kraftwerkskanals anspruchsvoll sei.<\/li>\n<li>Bis Jahresende soll die erste R\u00f6hre des Obert\u00fcrkheimer Tunnels die Losgrenze am Bruckwiesenweg erreichen. Der nach der Planfeststellung vorgesehene Startschacht an der Bruckwiesenbr\u00fccke wird nicht hergestellt. Der Aushub soll aus Immissionsgr\u00fcnden nur \u00fcber den Zwischenangriff Wangen abgewickelt werden. Die ausstehende <a title=\"Bahn: \u201eWir haben aus Untert\u00fcrkheim gelernt.\u201c \u2013 Zur Anwohnerveranstaltung in Obert\u00fcrkheim\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=15285\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Genehmigung der Plan\u00e4nderung in Obert\u00fcrkheim<\/a> erw\u00e4hnte der Abschnittsleiter nicht.<\/li>\n<li>Vom Zwischenangriff Wangen wurde die R\u00f6hre\/Achse 62 bisher 862 m in Richtung Obert\u00fcrkheim vorgetrieben (bis vor den Kraftwerkskanal), die Achse 61 lediglich 278 m. Diese ist derzeit noch ca. 200 m vom Neckarufer entfernt und die Arbeiten ruhen gerade.<\/li>\n<li>Auf die Frage, aus welchem Grund die beiden R\u00f6hren so unterschiedlich weit vorgetrieben werden, antwortete Herr Osthoff lediglich: \u201e<em>Das hat mit der Geologie zu tun\u201c <\/em>und ging nicht n\u00e4her auf diesen Punkt ein. Beim Vortrieb wird nach der Neuen \u00d6sterreichischen Technik N\u00d6T gearbeitet. Es gibt<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neue_%C3%96sterreichische_Tunnelbaumethode; http:\/\/www.beton.org\/wissen\/infrastruktur\/tunnel-aus-beton\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> unterschiedliche Vortriebsklassen 1-7 mit jeweils unterschiedlichen Sicherungen<\/a>. In Untert\u00fcrkheim sind die Vortriebsklassen 4-7 mit vorauseilenden Sicherungen, wie Spie\u00df- und Rohschirme vorgesehen.<\/li>\n<li>Auf mehrfache Nachfrage r\u00e4umte der Abschnittsleiter G\u00fcnther Osthoff ein, dass der Tunnelquerschnit ca. 10 Meter betr\u00e4gt. Anmerkung: Damit sind viele Geb\u00e4ude im Lindenschulviertel nur 10-15 Meter von der Tunnelr\u00f6hre entfernt. Am Bruckwiesenweg sogar noch darunter. Deutlich wird dies beispielsweise aus dem L\u00e4ngsschnitt, der das Wirtemberg-Gymnasium betrifft. Derzeit wird die tiefer gelegte R\u00f6hre mit einer \u00dcberdeckung von 22,5 Metern gebaut. Die zweite R\u00f6hre ist nur 12,55 Meter vom Keller des Schulgeb\u00e4udes entfernt:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/email.t-online.de\/em\/bin\/service.mailbox\/delivermessagepart?folder=INBOX&amp;uId=13649348971041810&amp;mimePartId=2&amp;disposition=inline&amp;acceptRanges=1&amp;noSecureDelivery=0&amp;exifOrientation=1\" alt=\"\" width=\"473\" height=\"715\" \/><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=16582\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nachdem das Netzwerk Wangen\/ Untert\u00fcrkheim schon seit 3 Jahren Fragen zur Geologie <\/a>stellt, gab es nun immerhin ein paar Informationen. Die Gebirgsschicht besteht u.a. aus ausgelaugtem und nicht ausgelaugtem Gipskeuper. Die R\u00f6hre 62 liegt \u201e<em>in weiten Bereichen\u201c<\/em> (Zitat) im unausgelaugten Gipskeuper, am Ende des Vortriebs Richtung Bruckwiesenweg trifft sie auf ausgelaugten Gipskeuper. Der quellf\u00e4hige Anhydrit liegt 80 Meter unter der Tunnelsohle.<\/li>\n<li>Herr Osthoff beschr\u00e4nkte sich leider bei seinem Vortrag zur Geologie auf das Thema Anhydrit, was laut seiner eigenen Aussage in Untert\u00fcrkheim und Obert\u00fcrkheim kein Thema ist. Relevante Informationen zur Geologie, also wie genau der Untergrund im Lindenschulviertel und im Bereich Bruckwiesenweg beschaffen ist, blieb die Bahn auch in dieser \u201eInformationsveranstaltung\u201c den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern schuldig.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Beweissicherung \/ Vortriebsmessungen \/ Beweislast<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Beweissicherungen der Geb\u00e4ude sind noch am laufen.<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzlich zu dem in der Planfeststellung beschr\u00e4nkten Bereich wird wegen der speziellen Geologie (Aufsch\u00fcttungen) noch einige Geb\u00e4ude zus\u00e4tzlich in die Beweissicherung mit einbezogen (siehe Plan Foliensatz).<\/li>\n<li>W\u00e4hrend der Vortriebsarbeiten werden Setzungsmessungen durchgef\u00fchrt, bis im Nachlauf keine Ver\u00e4nderungen mehr gemessen werden.<\/li>\n<li>Auf Nachfrage erkl\u00e4rte der Rechtsanwalt der Bahn Peter Sch\u00fctz, dass der von der Bahn in den Gestattungsvertr\u00e4gen einger\u00e4umte sogenannte &#8222;Anscheinsbeweis&#8220; sich im Schadensfalle auf den unmittelbaren r\u00e4umlichen und zeitlichen Zusammenhang mit den Vortriebsarbeiten beschr\u00e4nkt.\u00a0 Dar\u00fcber hinaus gelten die gesetzlichen Haftungsregeln, nachdem der Gesch\u00e4digte die Verursachung des Schadens nachweisen m\u00fcsse.<\/li>\n<li>Das Netzwerk Untert\u00fcrkheim hakte wegen der skandal\u00f6sen Abwicklung des Schadensfalls in Wangen nach. <a title=\"Versicherung lehnte Schadenserstattung ohne Stellungnahme der Bahn und ohne Begutachtung ab und lenkt jetzt ein- alles nur ein Missverst\u00e4ndnis?\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=17030\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wir haben bereits dar\u00fcber berichtet.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Immissionen \/ Sprengungen \/ Ersch\u00fctterungsmessungen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Am Vormittag fand im Verkehrsministerium Baden-W\u00fcrttemberg wegen der von der Bahn beantragten erweiterten Sprenggenehmigung im Nachtzeitraum ein Treffen mit Vertretern der f\u00fcr die Genehmigung zust\u00e4ndigen Landesbergdirektion und dem Regierungspr\u00e4sidium Freiburg statt. Die Bahn beantragt, die bisherigen Sprengzeiten zwischen 6 und 22 Uhr auszudehnen auf den Zeitraum zwischen 5 Uhr und 24 Uhr. Dies w\u00fcrde bedeuten, dass einmal mehr als bisher gesprengt werden w\u00fcrde und zwischen 24 Uhr und 5 Uhr in der Nacht keine Mei\u00dfelarbeiten stattfinden w\u00fcrden. Allerdings ohne ein Ergebnis. <a title=\"StZ: S-21-Bauer bohren hartn\u00e4ckig an der Beh\u00f6rdenfront\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=16972\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Stuttgarter Zeitung berichtete dar\u00fcber<\/a>.\u00a0\u00a0 Die Bahn muss innerhalb der n\u00e4chsten 3 Wochen n\u00e4here Informationen liefern. Welcher Art diese Informationen sind, beschrieb Herr Leger nicht.<\/li>\n<li>Passend zum Thema war in diesem Augenblick eine Sprengung live zu h\u00f6ren, auf welche die Herren der Bahn mit einem fr\u00f6hlichen Lachen reagierten. Herr Leger besa\u00df zus\u00e4tzlich die Dreistigkeit und bat darum, dass die Menschen doch das Landesamt f\u00fcr Geologie und Bergbau ansprechen und sich f\u00fcr die Ausweitung der Sprengzeiten einsetzen m\u00f6gen. Argumentativ wurde er von Herrn Denk unterst\u00fctzt mit der Aussagen, dass die Bahn mit erweiterten Sprengungen tats\u00e4chlich schneller fertig sei.<\/li>\n<li>Die Sprengungen werden mit hintereinander geschalteten Z\u00fcndern durchgef\u00fchrt. Daher dauern sie bis zu 10 Sekunden.<\/li>\n<li>Anwohner, die 100 m vor und hinter dem Einwirkungsort der Sprengung ans\u00e4ssig sind, erhalten Angebot zur Hotel\u00fcbernachtung. Dies sei in ca. drei bis vier Wochen der Fall.<\/li>\n<li>Ersch\u00fctterungsmessungen werden an Referenzgeb\u00e4uden des Lindenschulviertels durchgef\u00fchrt. Die Messprotokolle sollen \u201emonatlich geb\u00fcndelt\u201c mit den Zeitpunkten der Sprengungen auf der Homepage ver\u00f6ffentlicht werden.<\/li>\n<li>Die Auswahl f\u00fcr die Refernzmesspunkte wurde allerdings nicht begr\u00fcndet erl\u00e4utert. Die betroffenen Anwohner w\u00fcrden per Postwurfsendung wegen der Aufstellung von Messger\u00e4ten informiert und sollen sich dann melden.<\/li>\n<li>Messger\u00e4te sollen z.B. in der Lindenschulstr. 12, 15 und in der T\u00fcrkenstra\u00dfe 3, 9, 12 aufgestellt werden. Seltsamerweise erhalten die bekannten Netzwerker dieses Angebot nicht.<\/li>\n<li>In Bezug auf die L\u00e4nge der Belastung wollte sich die Bahn nicht festlegen. Man gehe von drei Sprengungen am Tag innerhalb von 4-5 Stunden aus, die den Tunnel etwa 1,30 vorantreiben. Im Groben werden also 4 m pro Tag erreicht, im besten Fall beschr\u00e4nken sich die Belastungen auf ca. 50 Tage (100 m vor und 100 m hinter dem jeweiligen Haus). Leider verga\u00df Herr Osthoff die Tatsache, dass schon jetzt, auch wenn die Arbeiten noch ca. 200 m entfernt sind, der L\u00e4rm und die Ersch\u00fctterungen der Sprengungen und der Mei\u00dfelarbeiten sp\u00fcrbar sind und die Nachtruhe rauben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Dass die Theorie oft nicht mit der Realit\u00e4t \u00fcbereinstimmt, wurde auch von Herrn Osthoff best\u00e4tigt. Dies bedeutet im Klartext \u2013 die Prognosen der Bahn sind Makulatur im wahrsten Sinne des Wortes (= etwas f\u00fchrt zu nichts \/ ergibt keinen Sinn \/ bringt kein Ergebnis \/ ist wertlos \/ hinf\u00e4llig \/ funktioniert nur scheinbar und ist auf Dauer nicht aufrechtzuerhalten).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Masse-Feder-System (MFS)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Z\u00fcge in den Tunneln fahren auf festen Betonfahrbahnen (im Gegensatz zu oberirdischen Gleisen auf Schotter). Die Ersch\u00fctterungen sollen durch eine \u201eKunststoffunterlage\u201c, das \u201eMasse-Feder-System\u201c, aufgefangen werden.<\/li>\n<li>In Bezug auf das Masse-Feder-System wird folgenderma\u00dfen vorgegangen: Prophylaktisch m\u00fcssen beim Tunnelrohbau m\u00f6gliche \u00c4nderungen in Bezug auf das Masse-Feder-System mit einkalkuliert werden.<\/li>\n<li>Die Bahn arbeitet derzeit mit prognostischen Werten, laut Herrn Fritz ist die Konfliktfreiheit (Ersch\u00fctterungsgrenzwerte) anhand der Prognosen nachweisbar. Die tats\u00e4chlichen Ersch\u00fctterungen sollen w\u00e4hrend des Betriebs gemessen und dem Eba mitgeteilt werden, das ggf. eine Nachjustierung vorschreibt.<\/li>\n<li>Der L\u00e4rm im Bahnbetrieb wird tags\u00fcber im Grenzbereich sein, nachts auch mit MFS wird das Ger\u00e4usch von 30 dbA erreichen. Das ist der zul\u00e4ssige Bereich, aber deutlich wahrnehmbar.<\/li>\n<li>Nach Aussage des Immissionsschutzbeauftragten f\u00fcr Schall und Ersch\u00fctterungen Peter Fritz sind die geplanten Schutzma\u00dfnahmen eher \u00fcberdimensioniert statt unterdimensioniert. Falls doch n\u00f6tig, gibt es f\u00fcr den \u00dcberbaubereich Sonderl\u00f6sungen (elektr. gelegte Gleistragplatten etc. als Notbehelfe).<\/li>\n<li>Das MFS soll lediglich bis zum Sportplatz eingesetzt werden, so dass der Bereich Bruckwiesenweg, der als Mischgebiet ausgewiesen war und in dem die H\u00e4user zudem extrem niedrig (teilweise nur 10 Meter bis zum Tunnelfirst) untertunnelt werden sollen, ungesch\u00fctzt den Ersch\u00fctterungen ausgesetzt sind.<\/li>\n<li>Herr Leger sicherte zu, dass der Sache nachgegangen werde und die B\u00fcrger \u201e<em>nicht im Regen stehen gelassen werden<\/em>\u201c (Zitat). Dies sah Herr RA Sch\u00fctz anders und vertrat die Ansicht, dass w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Auslage der ca. 300 Seiten umfassenden Unterlagen im Fachjargon zum Planfeststellungsbeschluss die betroffen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger die Gelegenheit gehabt h\u00e4tten, gegen das so geplante Masse-Feder-System Einspruch zu erheben. Dies bedeutet im Klartext, dass nach Ansicht von Herrn RA Sch\u00fctz die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger selbst schuld sind, weil sie sich nicht w\u00e4hrend der Zeit der Planauslegung mit den umfangreichen Planunterlagen und den komplexen ingenieurwissenschaftlichen Sachverhalten auseinandergesetzt haben.<\/li>\n<li>Frau Kaiser sicherte eine Veranstaltung zum Thema Geologie\/Problematik fehelndes MFS im Bruckwiesenweg zu, welcher der Bahn allerdings nicht zustimmen wollte. Die Vertreter der Bahn w\u00fcrden lieber mit den Bewohnerinnen und Bewohnern individuell ins Gespr\u00e4ch kommen. Was nun folgt, ist nicht klar.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht des Netzwerks Wangen\/Untert\u00fcrkheim: Letzten Donnerstag, am 12.Mai 2016,\u00a0 fand in Untert\u00fcrkheim die Anwohnerveranstaltung \u00fcber die bevorstehenden Unterfahrung des Lindenschulviertels statt. 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