{"id":13745,"date":"2015-12-17T19:14:04","date_gmt":"2015-12-17T17:14:04","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=13745"},"modified":"2017-12-27T00:46:40","modified_gmt":"2017-12-26T22:46:40","slug":"ingenieure-22-kein-genehmigungsfaehiger-brandschutz-bei-stuttgart-21-entrauchungsbauwerk-am-za-prag-nicht-funktionsfaehig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=13745","title":{"rendered":"Ingenieure 22: kein genehmigungsf\u00e4higer Brandschutz bei Stuttgart 21. Entrauchungsbauwerk am &#8222;ZA Prag&#8220; nicht funktionsf\u00e4hig und ohne Immisionsgutachten"},"content":{"rendered":"<p>Die Stuttgarter Zeitung (<a title=\"StZ S-21-Brandschutz in der Kritik\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.entrauchung-des-stuttgarter-tiefbahnhofs-s-21-brandschutz-in-der-kritik.19951b16-8f2f-4c67-be07-5a87b8b1b907.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>) und Kontext (<a title=\"Kontext KONTEXT Extra: Peter Conradi nennt StZ-Kolumnistin niedertr\u00e4chtig Die steilen, zunehmend reaktion\u00e4ren Thesen von Sibylle Krause-Burger sind steigerungsf\u00e4hig. In der &quot;Stuttgarter Zeitung&quot; vom 15.12. schreibt die Kolumnistin: &quot;So begeistert, wie die V\u00e4ter und Gro\u00dfv\u00e4ter einst den Mordaufrufen der Nazis folgten ..., so begeistert geh\u00f6rt es sich 70 Jahre sp\u00e4ter, Hundertausenden von Muslimen ein freundliches Gesicht zu zeigen&quot;. Das hat SPD-Urgestein Peter Conradi zu einem scharfen Leserbrief an die StZ veranlasst, den wir zur Sicherheit an dieser Stelle ver\u00f6ffentlichen: &quot;Diese Gleichsetzung der Nazi-Verbrechen mit der Hilfsbereitschaft vieler Menschen gegen\u00fcber den Fl\u00fcchtlingen ist niedertr\u00e4chtig und eine Gemeinheit, f\u00fcr die sich die Schreiberin und die StZ bei ihren Lesern entschuldigen sollte. Wir freuen uns \u00fcber den &quot;humanit\u00e4ren Imperativ&quot;, auf den sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel beruft, und \u00fcber das grosse Engagement der ehrenamtlichen HelferInnen und der MitarbeiterInnen im \u00f6ffentlichen Dienst der Gemeinden und L\u00e4nder f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge. Wenn es eine N\u00e4he zu den Nazis gibt, dann beim Fremdenhass der AfD, bei der Fl\u00fcchtlingshetze der Pegida und bei den Anschl\u00e4gen der Rechtsextremen gegen Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte.&quot; Unterzeichnet hat auch Petra Bewer. Der Schriftsteller Rainer Wochele schlie\u00dft sich an. Die Kolumnistin Krause-Burger habe sich mit diesem &quot;unanst\u00e4ndigen und unerh\u00f6rten&quot; Vergleich &quot;weit rechts&quot; von der wertem\u00e4\u00dfigen Grundlinie des Blattes entfernt. Sie mache alle jene ver\u00e4chtlich, die sich mit gro\u00dfer Empathie um die Fl\u00fcchtlinge k\u00fcmmerten. Wochele hat lange Jahre bei der &quot;Stuttgarter Zeitung&quot; gearbeitet. S 21: Kostenexplosion, die n\u00e4chste? Der Tiefbahnhof Stuttgart 21 wird mindestens 9,8 Milliarden Euro kosten - und damit nochmals mit \u00fcber drei Milliarden Euro mehr zu Buche schlagen, als bislang offiziell einger\u00e4umt. Das prognostiziert der M\u00fcnchner Verkehrsplaner Martin Vieregg in einem Gutachten f\u00fcr das Aktionsb\u00fcndnis gegen Stuttgart 21, das heute in Berlin vorgestellt wurde. Zudem werde der Tiefbahnhof nicht Ende 2021, sondern fr\u00fchestens Ende 2025 in Betrieb gehen. Als Kostentreiber erweist sich laut Gutachten vor allem der Tiefbahnhof im Stuttgarter Talkessel. Schwierige geologische und hydrologische Verh\u00e4ltnisse sowie h\u00f6here Anforderungen an den Brandschutz verteuerten das Bauwerk von urspr\u00fcnglich 757 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis des Gutachtens schaffe eine grunds\u00e4tzlich &quot;neue Lage&quot;, so Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsb\u00fcndnisses gegen Stuttgart 21: &quot;Der Ausstieg aus Stuttgart 21 ist jetzt unaufschiebbar!&quot; Dringend empfiehlt er einen Baustopp, &quot;um ehrlich Inventur zu machen bei den Kosten&quot;. In einer ersten Reaktion von politischer Seite forderte Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der Linken und Spitzenkandidat bei der baden-w\u00fcrttembergischen Landtagswahl, ein sofortiges Ende des Bahnhofsprojekts. Die Deutsche Bahn wies das Gutachten als &quot;nicht haltbare Spekulation&quot; zur\u00fcck und geht weiter von 6,526 Milliarden Euro Baukosten aus. Aufgrund des bereits weit fortgeschrittenen Stands der Vergaben seien die eigenen Kostenkalkulationen plausibel. Bereits 2008 hatte Vieregg-R\u00f6ssler f\u00fcr S 21 ein Kostenvolumen von mindestens 6,8 Milliarden Euro prognostiziert. Damals lagen die offiziell genannten Kosten noch bei 4,5 Milliarden Euro. Kretschmann trifft Campact Die S\u00fcdwest-Gr\u00fcnen haben auf ihrem Parteitag am Samstag in Reutlingen dem Freihandelsabkommen CETA eine Absage erteilt und einen Neustart der TTIP-Verhandlungen verlangt. &quot;EU-weit errungene Standards in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit und Soziales, Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Datenschutz&quot; m\u00fcssten unangetastet bleiben, hei\u00dft es im Programm f\u00fcr die Landtagswahl im M\u00e4rz 2016. Zuvor hatten Campact-Aktivisten und -Aktivistinnen Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann vier dicke Packen Unterschriften gegen CETA und TTIP \u00fcbergeben. Zugleich fordern sie von der gr\u00fcn-roten Koalition, sollte sie die Landtagswahl 2016 gewinnen, im Bundesrat gegen CETA und TTIP zu stimmen. Exakt 402 926 Menschen in ganz Deutschland haben einen entsprechenden Aufruf an alle Landesregierungen unterzeichnet. Kretschmann versprach, grunds\u00e4tzlich nur solchen Handelsabkommen seinen Segen zu geben, die dem Demokratieprinzip entsprechen. Keine NPD mehr in Weinheim Dreimal schon hat die NPD in Weinheim ihren Parteitag abgehalten. Doch jetzt wird's eng f\u00fcr die rechte Partei. Am vergangenen Mittwoch hat der Weinheimer Gemeinderat beschlossen, das generell keine parteipolitischen Veranstaltungen mehr in der Halle zugelassen werden. Ab jetzt steht sie nur noch frei zur &quot;Durchf\u00fchrung von Veranstaltungen, die einen kulturellen, sozialen, bildungspolitischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Charakter aufweisen oder einen regionalspezifischen Bezug zu Weinheim haben, und dadurch dem Interesse der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Weinheims dienen&quot;. Daumen hoch! Mehr zum Thema gibts unter diesem Link. Kretschmann stellt sich Schlossgarten-Opfern Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) trifft sich in der kommenden Woche im Staatsministerium mit Opfern des Polizeieinsatzes vom 30. September 2010, mit ihren Anw\u00e4lten und mit Vertretern der Stuttgart-21-Gegner. Dabei wird es auch um Schadensersatzanspr\u00fcche gehen. \u201eWir werden \u00fcber alles reden\u201c, sagte der Regierungschef. Auch Innenminister Reinhold Gall (SPD) wird teilnehmen. Vor f\u00fcnf Jahren hatten Sozialdemokraten und Gr\u00fcne den Polizeieinsatz als nicht rechtm\u00e4\u00dfig und als \u201ev\u00f6llig aus dem Ruder gelaufen\u201c bezeichnet. Kretschmann war selbst im Schlossgarten und hatte von dort aus den damaligen Innenminister Heribert Rech (CDU) vergeblich telefonisch aufgefordert, die Aktion abzubrechen und den Einsatz der Wasserwerfer zu unterbinden. Seit dem Regierungswechsel von 2011 verlangen Stuttgart-21-Gegner, dass sich die gr\u00fcn-rote Landesregierung f\u00fcr das Verhalten der CDU\/FDP-Koalition entschuldigt. Kretschmann will bei dem Treffen, f\u00fcr das sich vor allem die Stuttgarter Landtagsabgeordnete Brigitte L\u00f6sch stark gemacht hat, \u00fcber &quot;alle Konsequenzen&quot; sprechen, die aus dem Schwarzen Donnerstag gezogen werden m\u00fcssen. 300. Demo: Blo\u00df kein Traditionsklub wie der VfB werden H\u00fcbsche Vorstellung: Alterspr\u00e4sident Peter Grohmann verteilt Goldene Ehrennadeln mit Lorbeerkr\u00e4nzen an alle, die immer gekommen sind. 300 Mal zur Montagsdemo. Stadtflaneur Joe Bauer hat die &quot;hochverehrte Protest-Gesellschaft&quot; mit dieser Idee begr\u00fc\u00dft, zum Jubil\u00e4um am 7. Dezember, und es schwang auch Bedenkliches in seiner Geburtstagsrede mit. Die Sinne sch\u00e4rfen f\u00fcr das Hier und Jetzt, gab er der Gemeinde mit, raus aus der Routine, rein in die Debatte um die Immobilienpolitik der Stadt, um die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen, um den Bundeswehreinsatz in Syrien. Man m\u00f6ge sich doch \u00f6fter mal, regte der StN-Kolumnist an, &quot;in den eigenen Hintern treten&quot;. Und aufpassen, dass man kein Traditionsverein wie der VfB werde. Vertraute Worte sprach der ehemalige Gr\u00fcnen-Abgeordnete J\u00fcrgen Rochlitz. Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann habe eine letzte Chance, sagte der Vertreter von &quot;B\u00fcrgerbahn statt B\u00f6rsenbahn&quot;, nicht als Scheinriese in die Geschichte einzugehen - wenn er die Finanzierung von S 21 durch das Land stoppe. Vertraut auch der ewige Dissens um die Teilnehmerzahl. Die Polizei nennt 2800, der Veranstalter 5000. Aber das ist nicht entscheidend. Was bleibt, ist der Widerstand, und den gibt es seit sechs Jahren. Heraus zur 300. Montagsdemo Das Protestjubil\u00e4um findet heute abend (7. 12.) um 18 Uhr vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof statt. Die Veranstalter erwarten 6000 Teilnehmer, sprechen werden unter anderem Stuttgart-Flaneur Joe Bauer und Sabine Leidig von der Linken. SWR-Chef rudert in der AfD-Frage zur\u00fcck Der SWR-Rundfunkrat tat, was er sonst eher nicht tut: er diskutierte lebhaft. Am Freitag, 4.12., wollte er von Intendant Peter Boudgoust wissen, was es mit der Order auf sich habe, die AfD k\u00fcnftig nicht mehr als rechtspopulistisch zu bezeichnen. Der Senderchef betonte, es gebe &quot;\u00fcberhaupt keine Weisung&quot;, lediglich eine &quot;Verabredung&quot;, den Begriff nur dann zu verwenden, wenn er journalistisch sinnvoll sei. Landessenderdirektorin Stefanie Schneider \u00fcberraschte mit der Mitteilung, es sei der Wunsch der Kollegen in den Nachrichten-Redaktionen gewesen, hier aktiv zu werden, weil es auf die Dauer &quot;merkw\u00fcrdig&quot; wirke, die AfD immer mit dem Zusatz rechtspopulistisch zu versehen. Gremienmitglied Brigitte Dahlbender vom BUND fand die Erkl\u00e4rung &quot;\u00e4u\u00dferst unbefriedigend&quot;. Unter starkem Beifall verlangte die rheinland-pf\u00e4lzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Kl\u00f6ckner schlie\u00dflich ein Ende der Debatte. Innerhalb der ARD steht der S\u00fcdwestrundfunk mit seinem Beschluss alleine. Und selbst im eigenen Sendegebiet gibt es Dissens. Wie die &quot;Mainzer Allgemeine&quot; schreibt, ist man im Mainzer SWR-Funkhaus nicht gl\u00fccklich \u00fcber die Order. Dort kenne man eine solche Dienstanweisung nicht. Mehr dazu im Artikel &quot;SWR - ganz elastisch&quot;. KONTEXT per E-Mail: Mehr Informationen Immer informiert: Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelm\u00e4\u00dfig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail. Datenschutz-Hinweis Brandschutz im Tunnel ist schwierig \u2013 und wird wohl immer teurer. Foto: Joachim E. R\u00f6ttgers Brandschutz im Tunnel ist schwierig \u2013 und wird wohl immer teurer. Foto: Joachim E. R\u00f6ttgers Ausgabe 246 Politik Pfusch mit Ansage?\" href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/246\/pfusch-mit-ansage-3321.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>) berichten diese Woche \u00fcber die Kritik der Ingenieure 22 am Brandschutz- und Entrauchungskonzept f\u00fcr den &#8222;Tiefbahnhof&#8220; und den Tunneln. Der Brandschutz ist weiterhin eine Achillesferse bei diesem Projekt. Die Stadt sieht laut OB Fortschritte, aber die Ingenieure halten das Konzept f\u00fcr nicht genehmigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Kontext schreibt dazu: &#8220; <em>Stuttgart 21 ist auf gutem Weg, den Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg BER als chaotischste Skandalbaustelle Deutschlands abzul\u00f6sen, sagen die projektkritischen &#8222;Ingenieure 22&#8220;. Grund f\u00fcr die Bef\u00fcrchtung: Beim schw\u00e4bischen Tunnelbahnhof gehe es beim Brandschutz weiter drunter und dr\u00fcber&#8230;.Im September 2012 bescheinigte die Schweizer Gruner AG der Bahn &#8222;kein gesamthaftes, funktions- und genehmigungsf\u00e4higes Konzept&#8220; zu haben, um Reisende sicher aus der Bahnhofshalle zu evakuieren. Ein Anfang 2013 vorgelegter weiterer Entwurf scheiterte am Veto der Stuttgarter Feuerwehr. Erst im vergangenen M\u00e4rz gab das EBA dem Brandschutzkonzept endlich gr\u00fcnes Licht, freilich mit der Auflage, zahlreiche ungel\u00f6ste Fragen im weiteren Planungsablauf zu kl\u00e4ren. Das HBI Haerter-Gutachten soll nun den &#8222;Nachweis f\u00fcr die Erreichung der festgelegten Schutzziele&#8220; erbringen. In der Lenkungskreissitzung vom 20. April 2015 gab sich die Bahn optimistisch, bis zum September ein positives Feedback vom EBA zu bekommen. Doch daraus wurde nichts.<\/em><\/p>\n<p><em>Die &#8222;Ingenieure 22&#8220; glauben den Grund f\u00fcr den erneuten Zeitverzug zu kennen. &#8222;Die Ausarbeitung der Schweizer Gutachter ist in wesentlichen Teilen unzureichend und mangelhaft, teilweise grob fehlerhaft und technisch so nicht umsetzbar. Der Nachweis einer sicheren Entrauchung der Tiefbahnsteighalle S-21 sowie der Zulauftunnel ist damit nicht erbracht&#8220;, sagt Heydemann.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dipl. Ing. Hans Heydemann, der in seiner aktiven Berufszeit L\u00fcftungs- und Entrauchungsanlagen f\u00fcr Industrie- und Verwaltungsgeb\u00e4ude plante, hatte Mitte Oktober beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA)\u00a0 das aktuelle 165-seitige aktuelle Gutachten zum Brandschutz eingesehen und ausgewertet. Die Ergebnisse hatte er auf der 299. Montagsdemo erstmals vorgestellt. Seine Rede finden Sie <a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Rede-HY-299.-Mo-Demo-Brandschutzk-3011151.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier.<\/a> Den Schriftverkehr mit dem EBA und das Gutachten der Ingenieure 22 finden Sie <a title=\"Ingenieure 22 Brandschutz Tiefbahnhof bei Stuttgart 21 im Brand- und Katastrophenfall\" href=\"http:\/\/www.ingenieure22.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=111:branschutz-tiefbahnhof-bei-stuttgart-21-im-brand-und-katastrophenfall&amp;catid=36:projekte&amp;Itemid=59\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">auf deren Webseite<\/a>.<\/p>\n<p>Besonders interessant f\u00fcr die Anwohner des Wartbergs und des Dornsbuschs ist seine Einsch\u00e4tzung zum Entrauchungsbauwerk, das die Bahn entgegen der Planfeststellung an den Zwischenangriff Prags verlagern will. Seine Kritik, dass diese Stelle l\u00fcftungstechnisch ungeeignet ist, deckt sich mit den Schreiben des Netzwerks Killesberg an die Stadt und die Bahn; <a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=743\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zuletzt in einem offenen Brief an den Oberb\u00fcrgermeister Fritz Kuhn<\/a>. So hei\u00dft es u.a. in Hans Heydemanns Rede zum Entrauchungsbauwerk am ZA Prag:<\/p>\n<p>&#8222;<em>Zur Entrauchung des Feuerbacher Tunnels ist ein EBW am Augustinum auf dem Killesberg planfestgestellt. Die Stadt will es da nicht haben, weil dort die besser Betuchten leben, und fordert eine Verlagerung zur Prag an den Wartberg. Das ist l\u00fcftungstechnisch aber sehr ung\u00fcnstig, weil die meiste Luft durch das nahe Feuerbacher Tunnelportal entweichen wird. Au\u00dferdem ist das nicht genehmigt und bedingt ein Plan\u00e4nderungs-Verfahren mit \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung wegen neuer und anderer Betroffenheiten! Weil Rettungszufahrt und Tunnel in diesem Bereich bereits gebaut sind, wird diese Plan\u00e4nderung aufwendige Ab\u00e4nderungen erfordern. Wom\u00f6glich wurden<\/em><br \/>\n<em> im Vorgriff von der Planfeststellung abweichende Bauma\u00dfnahmen zur Luftf\u00fchrung mit den Bahntunneln bereits ausgef\u00fchrt; dies w\u00e4re ein glatter Versto\u00df gegen geltendes Baurecht! Das Entrauchungsbauwerk \u201ePrag\u201c ist hier als unterirdisches Bauwerk dargestellt, obwohl es oberirdisch oberhalb der Rettungszufahrt liegen mu\u00df. Die vorliegende Planung ist unzureichend und mangelhaft und technisch so nicht umsetzbar.<\/em><\/p>\n<p>Desweiteren weist Heydemann auf eine viel zu niedrig ausgelegte Schachth\u00f6he der Entrauchungsbauwerke hin, die nach BImSchG und TA-Luft erheblich h\u00f6her sein muss:<\/p>\n<p><em>&#8222;Die Austrittsh\u00f6he von Rauchgasen mu\u00df oberhalb der Nachbar-Bebauung und des Baumbestandes liegen und ist durch ein Immissionsgutachten festzulegen. Ein solches Immissionsgutachten hatte die Stadt bereits im Juli 2012 gefordert, liegt aber bis heute nicht vor. F\u00fcr das EBW Prag im Taleinschnitt des Wartberges mit dem hohen\u00a0 Baumbestand ist mit einer Schachth\u00f6he von etwa 40 m zu rechnen; HBI hat eine Schachth\u00f6he von nur 3 m angegeben. F\u00fcr das EBW Heilbronner Str. hat HBI 5 m<\/em><br \/>\n<em>angegeben; es werden wohl mindestens 20 m sein m\u00fcssen. All das bedingt \u00c4nderungen an den bereits im Bau befindlichen Entrauchungsbauwerken!&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Das Netzwerk Killesberg und Umgebung e.V. wird hier nachhaken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stuttgarter Zeitung (hier) und Kontext (hier) berichten diese Woche \u00fcber die Kritik der Ingenieure 22 am Brandschutz- und Entrauchungskonzept f\u00fcr den &#8222;Tiefbahnhof&#8220; und den Tunneln. Der Brandschutz ist weiterhin eine Achillesferse bei diesem Projekt. 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