{"id":12879,"date":"2015-11-15T23:14:57","date_gmt":"2015-11-15T21:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=12879"},"modified":"2017-12-19T23:41:53","modified_gmt":"2017-12-19T21:41:53","slug":"offene-fragen-auf-der-informationsveranstaltung-fuer-den-norden-kein-zeitplan-keine-zahlen-zu-laermpegel-und-lkw-verkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerke-21.de\/?p=12879","title":{"rendered":"Offene Fragen auf der Informationsveranstaltung f\u00fcr den Norden. Kein Zeitplan, keine Zahlen zu L\u00e4rmpegel und Lkw-Verkehr"},"content":{"rendered":"<p>Ganze drei Stunden dauerte letzten Dienstag die Infoveranstaltung f\u00fcr den Stuttgarter Norden, zu der die B\u00fcrgerbeauftragte Alice Kaiser und Sabine Mezger, die Bezirksvorsteherin f\u00fcr Stuttgart Nord, eingeladen hatten.\u00a0 Es war die erste Veranstaltung nach \u00fcber zwei Jahren. Auf der Veranstaltung waren erneut weder Ton- noch Bildaufnahmen erlaubt. Die Folien der Vortr\u00e4ge von Christoph Lienhard (Technischer Abschnittsleiter des Cannstatter Tunnels), Prof. Dr. Walter Wittke (Beratender Ingenieur f\u00fcr den Tunnelbau) Wolf-Dieter Tigges (Verantwortlicher f\u00fcr die Baulogistik), und Dr.Florian Bitzer (Abschnittsleiter f\u00fcr Umwelt und Projektpartner) finden Sie <a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20151110-Buergerinformation-StuttgartNord.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>. Die beiden Stuttgarter Zeitungen (<a title=\"StZ Bahn sprengt auch im Norden\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-bahn-sprengt-auch-im-norden.b873c9cd-461e-4b1e-8602-7b13f4cc8f20.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">StZ<\/a> \/ <a title=\"StN http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-bahn-setzt-auch-im-norden-auf-sprengstoff.746d8e05-07cd-43ff-b2e0-51ee077bb843.html\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-bahn-setzt-auch-im-norden-auf-sprengstoff.746d8e05-07cd-43ff-b2e0-51ee077bb843.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">StN<\/a>) berichteten \u00fcber die angek\u00fcndigten Sprengungen sowie die Umplanung des Tunnelvortriebs an der Ehmannstra\u00dfe und im Innenstadtteil (<a title=\"StZ Der Vorhang zu \u2013 und viele Fragen offen\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.infoveranstaltung-zu-s21-in-stuttgart-nord-der-vorhang-zu-und-viele-fragen-offen.c4383839-3e5d-4146-92a8-a0ed90020a92.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>) \u00fcber die Veranstaltung.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Zuschauer hinterlie\u00df die Veranstaltung ein zwiesp\u00e4ltiges Gef\u00fchl. Die insgesamt fast 1,5 Stunden langen Vortr\u00e4ge der Bahnvertreter waren gepr\u00e4gt vom Tenor, dass man\u00a0 bei Stuttgart 21\u00a0 alles im Griff habe. Dabei mussten viele Anwohner im Norden bislang die Erfahrung machen, dass dies beim Projekt bislang nicht der Fall war bzw. ist. Die Baustra\u00dfen wurden gegen\u00fcber der Planung\u00a0 mit jahrelanger Versp\u00e4tung in Betrieb genommen und belasteten die Anwohner des Nordbahnhofviertels. L\u00e4rmprognosen am Wart- und Kriegsberg erwiesen sich als zu niedrig kalkuliert. Der Tunnelvortrieb am Zwischenangriff Prag kann deswegen bis zum Bau des Schallschutzdaches nicht &#8222;auf Volllast&#8220; betrieben werden. Viele Anwohner am Wartberg erhielten von der Bahn erst die Zusage f\u00fcr passivem Schallschutz, dann kurz darauf wieder die Absage und wurden jetzt wieder nach neuen Prognosen in das Programm aufgenommen. Aktive L\u00e4rmschutzma\u00dfnahmen, wie die Umstellung der R\u00fcckw\u00e4rtsfahrpipser auf weniger belastende Warnsysteme, erfolgten erst auf Dr\u00e4ngen der Anwohner. Die Belastungen der Anwohner entlang der zentralen Baulogistikfl\u00e4che, <a title=\"StZ: Anwohner der Baulogistikfl\u00e4che in Stuttgart-Nord. Aussicht auf eine Baustelle\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=12918\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">wie sie die StZ in ihrer Reportage schilderte<\/a>, k\u00f6nnen auch die an der Veranstaltung vorgestellten Ma\u00dfnahmen der Bahn leider nur bedingt reduzieren.<\/p>\n<p>Dass trotz der drei Stunden und den umfangreichen Vortr\u00e4gen wichtige Fragen offen geblieben sind, zeigt die Gegen\u00fcberstellung des Netzwerks Killesberg und Umgebung e.V.\u00a0 und Nordlichter (<a href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20151110-Infoveranstaltung-Fragen-und-Antworten1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier) <\/a>\u00fcber die Informationen der Bahn zu den eingereichten Fragen. Offen blieben die Fragen zu den\/der<\/p>\n<p><strong>\u00a0 &#8211; anstehenden Bauma\u00dfnahmen bis Ende 2016:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Man m\u00fcsste meinen, dass diese Information auf einer Anwohnerveranstaltung f\u00fcr ein Gro\u00dfprojekt eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist. Dies war auch auf den letzten Veranstaltungen immer Standard. Auch wenn die meisten Zeitpl\u00e4ne nicht eingehalten wurden. Doch auf der Infoveranstaltung f\u00fcr den Stuttgarter Norden wollten die Bahnvertreter keine Auskunft geben, weder zum Baubeginn am Zwischenangriff Ehmannstra\u00dfe noch beim Tunnelvortrieb entlang der einzelnen R\u00f6hren. Im Gegenteil. Projektchef Manfred Leger reagierte auf die Nachfrage des Netzwerks Killesberg sehr gereizt und mit dem Hiweis, dass\u00a0 diese Information \u00fcber den geplanten Baufortschritt\u00a0 nur den entsprechenden Gremien,\u00a0 dem Lenkungskreis und dem Aufsichtsrat der Bahn, vorbehalten sei!<\/li>\n<li>Das Netzwerk wandte ein, dass die vom Tunnelbau im Stuttgarter Norden betroffenen Eigent\u00fcmer und Anwohner doch allein schon wegen der zeitnahen Beweissicherung Bescheid wissen m\u00fcssten, welche Tunnelstrecke nach der derzeitigen Planung bis Ende 2016 vorgetrieben werden soll.<\/li>\n<li>Auch die konkrete Frage des Netzwerks Killesberg, wann der Tunnelvortrieb die obere Birkenwaldstra\u00dfe erreicht habe, konnte der Technische Abschnittsleiter Christoph Lienhard nicht konkret beantworten. Wenn man einen t\u00e4glichen Vortrieb von 4 Metern erreichen w\u00fcrde, dann w\u00e4re die etwa ein Kilometer lange Strecke in 250 Tagen geschafft. Bei einer geringeren Vortriebsleitung w\u00e4re dies entsprechend sp\u00e4ter der Fall.<\/li>\n<li>Zwar ist auch den Anwohnern bewusst, dass beim Tunnelbau &#8222;vor der Hacke dunkel&#8220; ist. Doch ein grober Zeitplan m\u00fcsste existieren, um allein schon die Einhaltung zu \u00fcberpr\u00fcfen und wie die Bahn im Lenkungskreis betont hatte, &#8222;Gegensteuerungsma\u00dfnahmen&#8220; einzuleiten.<\/li>\n<li>M\u00f6glicherweise liegt die d\u00fcnnh\u00e4utige Reaktion des Projektchefs daran, dass sich abzeichnet, dass der Zeitplan f\u00fcr die Inbetriebnahme bei Stuttgart 21 zum Ende des Jahres 2021 wahrscheinlich nicht gehalten werden kann. Erste Signale dazu hatte Bahnvorstand Volker Kefer letzte Woche im Lenkungskreis ausgesendet. Manfred Leger sprach in seiner Begr\u00fc\u00dfung zwar von einer &#8222;<em>Situation, die wir als Projektgesellschaft als zufrieden bezeichnen k\u00f6nnen&#8220;<\/em>. Aber im Gegensatz zu den letzten Anwohnerveranstaltungen war nicht mehr von der Inbetriebnahme zum Ende 2021 die Rede.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&#8211; Risiken des Baus im Anhydrit<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<div>Die Frage des Netzwerks Killesberg nach der Bewertung der Risiken aus den geologischen Bedingungen (Lage des Anhydrits und der Auslaugungsfront) wurde nur unzureichend behandelt. Zwar enth\u00e4lt die Pr\u00e4sentation geologische Schnitte des Cannstatter und Feuerbacher Tunnels und die ungef\u00e4hre Lage des unausgelaugten Gipskeupers. Jedoch keine Aussagen dar\u00fcber, mit welchen Schutzma\u00dfnahmen ein Wasserzutritt und damit das Quellen des Gesteins verhindert werden soll. Stattdessen war in der Veranstaltung von Herausforderungen die Rede, die man im Griff habe. In einem Nebensatz wurde erw\u00e4hnt, dass der trockenen Vortrieb im Anhydrit mit vorauseilenden Kunstharzinjektionen zum Abdichten der Wasserwegsamkeiten erfolgt und die Innenschale auf den Quelldruck durch den Anhydrit bemessen sei. Ansonsten keine weiteren Informationen.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0&#8211; Informationen \u00fcber Vortriebsstand<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Auch an der f\u00fcr die betroffenen Anwohner unzureichenden <a href=\"http:\/\/www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de\/auf-der-baustelle\/vortrieb-und-aushub-fuer-tunnelbau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Informationen \u00fcber den Vortriebsstand <\/a>wird sich leider nichts verbessern. Die bereits im Januar 2015 angek\u00fcndigte grafische Information \u00fcber den Vortriebsstand auf der biss21-Seite (<a title=\"Amtsblatt Fast f\u00fcr jedes Problem eine L\u00f6sung\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/20150108-Amtsblatt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>), die den Anwohnern auch eine Lokalisierung des aktuellen Vortriebsstandes erm\u00f6glichen w\u00fcrde, wird aus technischen Gr\u00fcnden nicht umgesetzt. Nach Aussage von Manfred Leger sind die Umprogrammierungen daf\u00fcr zu aufwendig.<\/li>\n<li>Den aktuellen Vortriebsstand zum Zeitpunkt der Infoveranstaltung findet man allerdings in der Pr\u00e4sentation der Bahn. Hier ein Auszug. Die gr\u00fcn markierten Strecken sind im PFA 1.5. vorgetrieben:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-900x900\" src=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Vortriebstand-PFA-1.5..jpg\" alt=\"Vortriebstand PFA 1.5.\" width=\"622\" height=\"617\" \/><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0&#8211; fehlenden Infoveranstaltungen zu den Gestattungsvertr\u00e4gen: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bis heute fordern vom Tunnelbau betroffene Eigent\u00fcmer die von der Bahn versprochenen kleineren Informationsveranstaltungen zu den Gestattungsvertr\u00e4gen ein. Die Antwort auf die Frage, warum diese nicht statt finden, blieb die Bahn auf der Veranstaltung schuldig. Dabei steht f\u00fcr zahlreiche Wohneigent\u00fcmer am Killesberg die Unterfahrung &#8222;vor der T\u00fcr&#8220;. Zeit f\u00fcr Informationen und Verhandlungen wird vielen Eigent\u00fcmern nicht einger\u00e4umt.<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0&#8211; Baulogistik:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Im Unklaren blieben die Anwohner auch \u00fcber die Belastungen durch den Lkw-Verkehr durch das Nordbahnhofviertel. Der Rechtsanwalt der Bahn, Dr. Peter Sch\u00fctz, erkl\u00e4rte die Materialanlieferungen \u00fcber die \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen bzw. das Wohngebiet f\u00fcr zul\u00e4ssig. <a title=\"Stadt r\u00e4umt ein, dass Lkw-Verkehr zur Anlieferung des Betons nicht durch das Nordbahnhofviertel erfolgen darf\" href=\"http:\/\/netzwerke-21.de\/?p=11274\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dagegen steht die Einsch\u00e4tzung des Ordungsb\u00fcrgermeisters Martin Schairer, der in dem er der Beschwerde der Nordlichter unmissverst\u00e4ndlich Recht gibt. <\/a><\/li>\n<li>Dabei wird sich das Problem noch in der Phase deutlich versch\u00e4rfen, wenn f\u00fcr die Innenverschalung der Tunnel Beton und andere Baumaterialien an den Zwischenangriff Nord angeliefert werden m\u00fcssen.\u00a0 Die Bahn informierte auch nicht, dass nach dem schalltechnischen Detailgutachten vom Juli 2015 tags\u00fcber (7 bis 20 Uhr) bis zu 204 Lkws im Nachtzeitraum bis zu 176 Lkws Baumaterial anliefern werden.\u00a0 Sprich im Tag- und Nachtzeitraum werden durchschnittlich aller 3-4 Minuten Lkws mit Betonlieferungen durch das Nordbahnhofviertel fahren.<\/li>\n<li>2\/3 des Abraums aus dem Tunnelvortrieb an der Ehmannstra\u00dfe soll unterirdisch \u00fcber den Zwischenangriff Nord abtransportiert werden. Dies ist f\u00fcr die Anwohner sicherlich eine Erleichterung. Allerdings blieb unklar, \u00fcber welche Transportwege die Baumaterialanlieferung erfolgen soll.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0&#8211; Immissionen an den Tunnelportalen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Trotz mehrfacher Nachfrage konnte der Gutachter und Immissionsschutzbeauftragte der Bahn f\u00fcr den L\u00e4rmschutz, Peter Fritz, keine Auskunft dar\u00fcber geben, mit welchem Emissionspegel zuk\u00fcnftig am Zwischenangriff Prag zu rechnen sei. Dies w\u00fcrde derzeit noch in einem neuen Gutachten ermittelt. Er musste auch einr\u00e4umen, dass das im Juli 2015 ver\u00f6ffentlichte schalltechnische Detailgutachten, auf dem der Anspruch auf passivem Schallschutz basiert,\u00a0 nicht das geplante Bauszenario am Zwischenangriff Prag einer G\u00fcterzugverladung mit F\u00f6rderband enth\u00e4lt. Er gehe jedoch davon aus, dass der L\u00e4rmpegel leiser werde. Mehr konnte er dazu nicht sagen. Dr. Bitzer erkl\u00e4rte auch das nichtplanfestgestellte F\u00f6rderband als Schallschutzma\u00dfnahme. Zum G\u00fcterzugtransport, der ebenfalls nicht von der Baugenehmigung abgedeckt ist, kam keine Information.<\/li>\n<li>Unklar bleibt auch, wie das L\u00fcftungssystem am Zwischenangriff Prag bzw. den dar\u00fcber betriebenen Tunnelvortrieben funktioniert und welche Emissionen damit verbunden sind. Die Rede war von einem neuen System und dass zwei der L\u00fcftungskan\u00e4le \u00fcber das 16 Meter hohe Dach hinaus ragen werden. Zus\u00e4tzlich sieht die Planung drei kreisrunde \u00d6ffnungen f\u00fcr die Bel\u00fcftung unter dem Dach vor.<\/li>\n<li>Dass die Anwohner bereits jetzt schon bei dem reduzierten Tunnelbaubetrieb durch die Abgase aus der Bel\u00fcftung des Zwischenangriffs belastet sind, musste der Immissionsschutzbeauftragte f\u00fcr Staub und Luftschadstoffe, Dr. Achim Lohmeyer, einr\u00e4umen. Er sah jedoch keine Notwendigkeit dies zu verifizieren. Messungen am Zwischenangriff Nord h\u00e4tten ergeben, dass dort die Grenzwerte eingehalten werden. Dass am Zwischenangriff Prag wegen des Taleinschnitts und der N\u00e4he der Wohngeb\u00e4ude eine ganz andere klimatische Situation als beim Zwischenangriff Nord herrscht, der auf einer freien Fl\u00e4che betrieben wird, blieb unerw\u00e4hnt.<\/li>\n<li>Auch zum Umstand, dass nach einem aktuellen schalltechnischen Detailgutachten f\u00fcr die Innenstadt vom Oktober am Kriegsberg h\u00f6here Pegel prognostiziert werden und damit mehr passiver Schallschutz erforderlich ist, wurden die Anwohner nur unzureichend informiert. Zwar geht das neue Gutachten zu Recht von einem Worst-case aus, dass an mehreren Baufeldern f\u00fcr den Tiefbahnhoftrog parallel gearbeitet wird. Doch die h\u00f6heren L\u00e4rmpegel am Nordkopf resultieren \u00fcberwiegend aus dem Umstand, dass erstmals der L\u00e4rm f\u00fcr den Tunnelbaubetrieb am Kriegsberg in einem Gutachten ber\u00fccksichtigt bzw. berechnet wurde. Wir werden noch dar\u00fcber berichten. Doch auch als Ulrich Hangleiter, Sprecher des Netzwerks Killesberg und Umgebung darauf hinwies, stritten die Bahnvertreter auf dem Podium dies vehement ab.<\/li>\n<li>Welcher L\u00e4rm durch den Baubetrieb an den Tunnelbaustellen an der Ehmannstra\u00dfe verbunden sein wird, wurde nicht erw\u00e4hnt.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganze drei Stunden dauerte letzten Dienstag die Infoveranstaltung f\u00fcr den Stuttgarter Norden, zu der die B\u00fcrgerbeauftragte Alice Kaiser und Sabine Mezger, die Bezirksvorsteherin f\u00fcr Stuttgart Nord, eingeladen hatten.\u00a0 Es war die erste Veranstaltung nach \u00fcber zwei Jahren. 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